Forum: Sport
Wettstreit der Superstars: Was Messi von Ronaldo lernen kann
DPA

Entscheidet diese WM das ewige Duell zwischen Messi und Ronaldo? Während der Portugiese mit einer Gala startete, patzte der Argentinier. Doch er kann ausgerechnet aus einer Erfahrung des Rivalen Mut schöpfen.

Seite 1 von 3
kahabe 16.06.2018, 21:04
1. Ich freue mich

schon auf meine Reise nach Madeira in ein paar Tagen. Leute, die ich dort kenne, halten zwar mehr von Figo. Aber C. R. dos Santos Aveiro wird, wenn nicht sowieso schon, spätestens nach dem dritten Tor gestern endgültig in ihren Herzen angekommen sein. Was ist da schon ein Katalane, der mehr oder weniger zufällig einen argentinischen Pass hat...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
steveleader 16.06.2018, 21:07
2. Wer ist der Beste...

wenn Messi nicht wieder bei der WM eine Reihe von Wundern vollbringt, wird das Rennen endgültig für Ronaldo entschieden.
Es geht für Beide um den besten Kicker aller Zeiten. Aber eines ist jetzt schon klar, es wird viele Jahrzehnte dauern nochmal auch nur einen von solchem Format wie die Beiden zu sehen. Wir können uns glücklich schätzen in unserer Generation deren Spiel zu genießen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Blindedbyflash 16.06.2018, 21:15
3. Dank solcher Artikel

Verschiebt sich der ethische Horizont von Jugendlichen. Für mich persönlich wäre ich lieber ein "erfolgloser" Messi als ein affektierter Clown wie CR. Da kann der so brilliant sein wie er will... Schauspielernde Heulsusen sind kein Vorbild für junge Sportler. Aber da ist CR ja nicht alleine. Siehe Pepe (der eine Hand an den Hals bekommt und sich mit Beiden Händen das Gesicht hält) oder den französischen Aussen der schreit als beisst ihm ein Hai das Bein ab wenn er nen Check bekommt. (wofür er auch das ganze Spiel zurecht ausgepfiffen wurde). Das alles geht auch ohne...Messi. Sympathie mag keine Titel gewinnen... Aber Titel gewinnen keine Sympathie.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hoenjoha 16.06.2018, 21:20
4. Kein Vergleich

Es zeugt von fußballerischem Unwissen, Messi mit Ronaldo zu vergleichen. Ronaldo ist mittlerweile ein reiner Torjäger, und diese Rolle erfüllt er wie kein anderer. Aber Messi ist der beste Dribbler der Welt und Fußballgeschichte, der beste Freistoßschütze der Welt und einer der besten Spielmacher aller Zeiten. Darüber hinaus hat er fast die gleiche Torquote wie Ronaldo, er braucht jedenfalls deutlich weniger Torschüsse um zum Erfolg zu kommen.
Messi hat auf Spiele einen viel größeren Einfluss als Ronaldo, denn Messi lenkt das Spiel, während Ronaldo von seinen Mitspielern in Szene gesetzt werden muss.
Ronaldo ist zweifellos einer der besten unserer Zeit.
Aber der beste ist Messi.
Wahrscheinlich für immer.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
doktordoktormueller 16.06.2018, 21:41
5. Ronaldo hat nie auf dem Level von Messi gespielt.

Wenn Messi gut spielt, spielt er besser, als es Ronaldo je könnte.
Das wissen wohl beide und jeder, der sich halbwegs auskennt, weiß das auch.
Ronaldo hat nicht das drauf, was seine Namensvettern konnten... oder eben Messi.

Wahrscheinlich macht er so viele Übersteiger, weil er damit irgendwie andeuten will, dass er auch dribbeln kann. Nur kommt er nie am Gegner vorbei.
na gut, bei der WM hatte er für seine Verhältnisse ziemlich ideal gelaufenes Spiel.
Dennoch kommt er mit so einer Leistung nie an einen Messi in Bestform ran.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Klinsmeier 16.06.2018, 21:46
6. Superman hilft nicht

Portugal wird wie immer nicht weit kommen. Da hilft kein Superman auf einer einzigen Position, wenn die 10 anderen abfallen. (Spanien war überlegen, dass 3:3 bildet sicher nicht den Spielverlauf ab.) Argentinien mit einem derzeit nur 50%igen Superman wird trotzdem weiter vorstoßen als Portugal, weil es außer Messi halt noch ein ganz ordentliches Kollektiv hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
trolliver 16.06.2018, 21:50
7. Mir doch egal

Allein schon die Geste von Ronaldo mit dem Griff an sein Kinn zeugt davon, wes Geistes Kind er ist. Eine solche hätte Messi niemals nötig. Auch hat man von ihm bislang weder geckohafte Affektiertheit noch Unsportlichkeit gesehen.

Daß der Artikel Ronaldo sein zur Schau gestelltes Selbstbewußtsein (das demnach kein solches ist) zubilligt ( "steht ihm zu"), mag dem allgemeinen Werteverfall auch im Journalismus geschuldet sein. Es gibt jedoch noch genug Menschen, die auf solche Fassaden nicht hereinfallen und dem Menschen auf den Grund sehen. Das ist bei Ronaldo recht einfach: Angst. Vor Bedeutungslosigkeit, davor, nicht genug Anerkennung zu bekommen.

Eigentlich kann er einem Leid tun. Genau wie der Schreiber des Artikels, der der Oberflächlichkeit zu Gerechtigkeit verhelfen will. Armer Pfau - armer Kerl.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
payblack 16.06.2018, 22:11
8. Auch Messi ist ein gnadenloser Egoist.

Ronaldo muss man ob seiner Art nicht mögen, aber wenigstens ist er eine wahrnehmbare Person. Aber warum schiesst Messi eigentlich Elfmeter, obwohl er es nicht gut kann? Na, haben die Messi-Jünger darauf einmal eine Antwort? Messi hat außerhalb der Komfortzone Barcelona noch NIE wirklich überzeugt. Ronaldo hat schon bei United alles abgeräumt, dazu die EM2016. Das hat mehr Klasse. Messi ist begnadeter am Ball, Ronaldo paart dagegen Technik mit unglaublicher Wucht und der kann sogar Kopfballtore. Und wenn Messi wirklich der begnadete Antreiber und Spielmacher wäre wie hier behauptet, dann hätte es Iniesta und Xavi gar nicht geben brauchen. Und die WM wäre für Argentinien mit Stürmern vom Schlag Higuain und Agüero fast Formsache. Ich halte es für das größte Problem bei Messi, dass er die Mannschaft teils scheinbar eher hemmt denn besser macht. Es ist fiktiv, aber ich glaube nicht nur wegen des Elfmeters das Argentinien ohne Messi heute gewonnen hätte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Bueckstueck 16.06.2018, 22:29
9. @hoenjoha

Oje. Ball flach halten.
Messi lenkt keine Spiele. Nie. Die Lenker bei Barça waren und sind immer andere gewesen, das geniale Duo Xabi & Iniesta zu erfolgreichsten Zeiten etwa. In den letzten Jahren war es dann eben Iniesta und Rakitic. Aber nicht Messi.

Und das sieht man auch bei der Nationalmannschaft. Er ist weder Lenker noch Leader. Darum steht Maradona auch weiterhin über ihm, denn der hat '86 eben den Unterschied zum Titel gemacht und zwar als wahrer Captain, Lenker und Goalgetter. Messi war und ist davon meilenweit entfernt.

Ich kann Ronaldo nicht ausstehen, aber er ist auch tatsächlich der Leader in der Nationalmannschaft der mit gutem Beispiel vorangeht, selbst wenn er für seine Verhältnisse so mau spielte wie 2016 - danb hat er eben Bälle abgegrätscht und sich in die Mauer gestellt.

Messi dagegen steht zumeist nur rum und wartet darauf angespielt zu werden. Das war schon 2014 so und auch heute wieder.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 3