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Wiederwahl des Fifa-Chefs: Blatter 1, Fußball 0
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Die Fifa bleibt sich treu: Der Kongress des Fußballweltverbands hat Patriarch Joseph Blatter erneut zum Chef gekürt. Das zeigt, dass der Druck auf die Organisation noch längst nicht ausreicht.

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rrblah 29.05.2015, 22:19
1.

Die UEFA spielt ein verlogenes Spiel. UEFA-Präsident Platini selbst war es doch, der unbedingt in Katar eine WM haben wollte, damit Investoren aus Katar die Übertragungsrechte an der französischen Liga kaufen. Der spanische UEFA-Vize ist selbst in einen Korruptionsskandal verwickelt. Und die UEFA hat letztes Jahr gegen verschärfte Transparenzrichtlinien und gegen eine Durchleuchtung jedes neuen FIFA-Funktionärs gestimmt und diese Richtlinien damit zu Fall gebracht. Das einzige, was Platini seinen korrupten Kollegen aus Süd- und Mittelamerika voraus hat, ist, dass er keine Geschäfte über die USA abwickelt und so deren Jurisdinktion entgeht und sich die Peinlichkeit einer Verhaftung ersparen kann.

Die UEFA schert sich einen Dreck um Transparenz, das einzige, was Platini möchte, ist 2019 selbst FIFA-Präsident werden. Wenn es anders wäre, hätte die UEFA die Transparenzrichtlinien angenommen und einen ernsthaften Kandidaten präsentiert, der ein klares Programm hin zu mehr Transparenz vorgestellt hätte. Stattdessen dreht die UEFA krumme Geschäfte und zaubert irgendeinen Prinzen aus Arabien aus dem Hut, den keiner kennt, der schon morgen wieder in der Versenkung verschwinden wird.

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andikah 29.05.2015, 22:23
2. Blatter

Irgendwie erinnert mich Blatter an Merkel. Aussitzen, von nichts gewusst haben, am Stuhl kleben und die Welt so sehen wie sie ihnen gefällt, und immer wieder gewählt werden.

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mimas101 29.05.2015, 22:26
3. Wie ich sagte

Verhältnisse wie im Radsport, der ging dann an der eigenen Unfähigkeit zu Reformen unter.
Und: Fußball ist nicht die einzige Sportart auf der Welt, er bringt halt nur ein paar Leutchen viel Geld ein.
Übrigens: Das Interesse der jüngeren Generationen an diesem Sport auch nicht mehr überwältigend groß.

Die Fifa scheint die Zeitenwende also nicht mitzubekommen und weiter auf Filz zu setzen um mehr und mehr Geld scheffeln zu können.
Das wird daher ein ziemlich böses Erwachen geben wenn Sponsoren abspringen weil man nicht mit Mafia, Korruption & Co in Verbindung gebracht werden möchte.

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koeblau 29.05.2015, 22:31
4. Boykott

Wie wunderbar doch unsere deutschen und europäischen Vertreter in Zürich ihre Laienspielkunst zum Besten geben! Nein, ein Boykott bringt doch nicht, sagen alle und laufen im System Fifa weiter und hinterher, profitieren von ihrer Stellung und stecken für sich und ihren Nachwuchs noch ein paar Franken in die Tasche.
Weder Niersbach noch Platini haben wirklich Eier in der Hose...kleine Kuscheltiger sonst nichts!
und was wäre wünschenswert? Ein Boykott, ja von unserem öffentlich rechtlichen Fernsehen...keine Rechte mehr kaufen, die EM ausschalten und Fußball so behandeln wie den Radsport, als Randnotiz.
Ich, als Bürger dieses Landes möchte keine Events von kriminellen Vereinigungen sehen. Weder von der Fifa noch von irgendeiner anderen Mafia!

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Kiel63 29.05.2015, 22:31
5. Who should quit FIFA?

UEFA was about to, but decided not to in the end. If UEFA and South America would quit - that would take the soul out of the next World Cup. Germany as defending cup holder? Just please stop this farce and organise a World Cup v. 2.0?

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soisses007 29.05.2015, 22:31
6. Alt korrupt unfähig - KEIN Vorbild!!!

Dieser Mann lebt in einer Scheinwelt. Was kümmert mich das Geschwätz der anderen. Er hat immer recht. Der DFB und die UEFA haben sich als absolut unfähige und hörige von Blatters Gnaden erwiesen. Bleibt nur der Boykott der Sponsoren. Nur das wirkt bei diesen absolut korrupten "Vereinen".

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raber 29.05.2015, 22:34
7. Letzte Chance: FBI und die USA

UEFA, DFB und wie sie sich alle nennen lassen sind feige Politiker. Fussball ist nicht ihr Ding. Sie wollen Geld, Luxusreisen und Prestige. Ich hoffe nur, dass die Amerikaner bald Herrn Blatter anzeigen und genügend Material haben um ihn viele Jahre hinter die Gitter zu stecken.

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stargazer1971 29.05.2015, 22:35
8. Als Schweizer kann ich nur sagen....

Ich habe von 2006 - 2009 in der FIFA gearbeitet - als Handwerker. Der Stellvertreter von Blatter hat mir mal verschmitzt ins Ohr geflüstert, er interessiere sich eigentlich gar nicht für Fussball sondern vielmehr für Eishockey - ich solle es aber niemandem sagen. Blatter habe ich persönlich nie getroffen. Es war allerdings seltsam, dass alle nur vom "Präsidenten" gesprochen haben. Dies war intern so gewünscht und vermutlich von Blatter angeordnet. Es zeigt seinen Grössenwahn, genau wie seine interne Durchwahl: 007

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donadoni 29.05.2015, 22:35
9. Blatter wird auch deshalb in .....

....Deutschland so angefeindet, weil er als Sprachgenie 12 Fremdsprachen fließend spricht, wohin gegen die meisten Deutschen nicht einmal Hochdeutsch können.

PISA lässt grüßen.

Die deutschen Politiker sollten lieber ihre Energie auf die Verbesserung der Schulverhältnisse konzentrieren, als den Eidgenossen Blatter anzuschießen, was letztlich erfolglos blieb.

In der Schweiz kann jeder mindestens drei Sprachen.
Das schürt eben Neid. Um Fußball ging es bei dieser Aktion am wenigsten.

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