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Wimbledon 2019: Serena Williams kämpft sich ins Halbfinale vor
ANDY RAIN/EPA-EFE/REX

Der 24. Grand-Slam-Titel rückt näher: US-Superstar Serena Williams hat das Wimbledon-Halbfinale erreicht. Gegen Alison Riske hatte die 38-Jährige allerdings große Mühe. Simona Halep gewann ihr Viertelfinale ebenfalls.

jean-baptiste-perrier 09.07.2019, 17:11
1. Erfahrung vs Nerven

Riske mit zuvielen Doppelfehlern insbesondere in den entscheidenen Situationen im ersten und dritten Satz. Dazu zuviel Risiko mit überzogenen Gewinn-Schlag-Versuchen. In den längeren Ballwechseln von denen es mehr gebraucht hätte, um Serena müde zu machen, spielte Riske teilweise zu unplatziert in die Mitte direkt auf Serenas Schläger. Hingegen nahezu alle längeren Ballwechsel (+4) in denen Serena von einer Seite zur anderen laufen musste, endeten mit Fehlern von Williams. Also im Prinzip hatte Riske den taktischen Schlüssel zum Sieg. Sie zog dies jedoch nicht konsequent genug durch und ließ sich zu häufig auf zu schnelles und risikoreiches Hin- und Hergeballer mit Serena ein (wenn auch nicht so blind wie Görges in der Runde zuvor). Schade. Das war jetzt auch wieder mehr ein Geschenk für Serena Williams. Man kann nur hoffen dass Konta oder Strycova im Halbfinale etwas schlauer Serena zum Pumpen und zu Fehlern zwingen. Serena ist fast 38 und das merkt man ihr auch an. Bringt sie zum Laufen und sie macht die Fehler. Nicht mit purer Gewalt, sondern mit taktischer Disziplin sollte Serena Williams für jede Top 20 Spielerin bezwingbar sein, welche nicht in Ehrfurcht vor der gewaltigen Präsenz und der puren körperlichen Gewalt Serena Williams erstarrt.

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jean-baptiste-perrier 09.07.2019, 18:06
2. Nerven die Zweite!

Serena Williams im Halbfinale gegen Konta oder Strycova? Konta hat gerade den ersten Satz im Tiebreak verloren. Sie führte im regulären Satz schon mit 4:1. Doch dann bekam sie es plötzlich offenkundig mit den Nerven. Extrem viele unerzwungene Fehler von Konta auch im Tiebreak. Konta scheint sich mal wieder selbst zu schlagen, weil sie einfach zu hektisch agiert. So wie zuletzt das verschenkte Halbfinale in Paris. Oder 2017 die ebenfalls unnötige Niederlage im Wimbledon Halbfinale gegen Venus Williams. Konta hat ein grundsätzliches mentales Problem. Sobald sie in die Nähe großer Titel kommt, bekommt sie eine Zitterhand.

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say-it 09.07.2019, 18:24
3. @Beitrag1

Was haben Sie denn gegen Serena?

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cdn 09.07.2019, 20:27
4. Was haben Sie denn gegen Serena?

ich schalte Tennis aus, wenn sie spielt (hämmert)
mag mehr die Leutz, die raffiniert und stilisisch spielen.

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jean-baptiste-perrier 09.07.2019, 21:46
5. Auslaufmodell!

say-it hat geschrieben: "@Beitrag1 - Was haben Sie denn gegen Serena?" - - - - - Zitat Ende - - - - - Nix. Mir geht nur die Mystifizierung auf den Geist. Bei Serenas Geschichte und ihrer extremen Gewinn-Quote was Grand Slam Turnier Endspiele angeht, verfallen zuviele der Versuchung sie für unbesiegbar zu erklären. Und davon lassen sich auch häufig viele ihrer Gegnerinnen beeinflussen und erstarren in Ehrfurcht statt ihr normales Potential abzurufen. Ich möchte nur daraufhinweisen, dass Serena ihren Zenit lange überschritten hat und bei konsequenter Gegen-Taktik von mehr Spielerinnen in Bedrängnis gebracht werden könnte. 2018 in Wimbledon standen viele mit weichen Knien nur Spalier. Immer mit der Entschuldigung:"Es ist halt Serena. Die Beste aller Zeiten......" Als wäre ihr achter Wimbledon Titel vorherbestimmt. Und erst Kerber im Finale wagte es Serenas Schwächen gnadenlos aufzudecken. Serenas Fitness mag dieses Jahr besser sein. Kurzes Geballer kann sie noch sehr gut. Bloß bei längeren Ballwechseln (+4) geht ihr dann aber schon die Puste aus und sie produziert schnell Fehler. Diese Schwäche wird zuwenig genutzt.

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say-it 09.07.2019, 22:13
6. @Beitrag4

Wenn es danach geht, dann müssen Sie wohl in den letzten Jahren eine ganz andere Fußball Nationalmannschaft die Daumen gedrückt haben?.

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lutzp.richter 10.07.2019, 12:11
7. Leider immer weniger Zuschauer*innen

Die Leistungen der einzelnen Sportler*innen und Sportarten treten immer mehr in den Hintergrund. Der Sport ist auf dem besten Wege sich selbst zu schaden, wenn die Vermarktung denen überlassen wird, die nicht den Sport im Sinn haben, sondern nur ihren Geldbeutel. Für Otto-Normalverbraucher wird der Sport unaufhaltsam immer unbezahlbarer und weniger erlebbar. Die Politik überlässt auch hier alles dem Markt anstatt das Unterhaltungsinteresse der Menschen zu vertreten. Ich finde diese Entwicklung schade und auch höchst kontraproduktiv. Sportübertragungen gehören genauso wie Nachrichten und kulturelle Angebote allein in die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender! Politiker*innen sind hier gefordert, sonst laufen Ihnen auch deswegen die Wählenden weg.

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quincy1964 10.07.2019, 12:43
8. Taktik

Gegen Serena Williams gilt nur kluge Taktik. Zum Beispiel den 2. Aufschlag mit Spin auf den Körper und nicht einen schwachen 2. Aufschlag auf die Vorhand, weiterhin längere Ballwechsel mit Tempowechsel und auch mutig am Netz agieren. Keine Scheu denn Serena ist nicht eine Göttin sondern ihr Stern ist lange erloschen.

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