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WM 2014: Drei Gründe für Lateinamerikas Dominanz
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Europas Spitzenteams England, Italien und Spanien sind raus. Dafür stehen Chile, Costa Rica, Uruguay oder Kolumbien im Achtelfinale. Die Chance, dass der Titel auf dem Kontinent bleibt, ist groß. Aber warum sind die Lateinamerikaner so stark?

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_meinemeinung 25.06.2014, 12:45
50. ?

Zitat von sysop
Europas Spitzenteams England, Italien und Spanien sind raus. Dafür stehen Chile, Costa Rica, Uruguay oder Kolumbien im Achtelfinale. Die Chance, dass der Titel auf dem Kontinent bleibt, ist groß. Aber warum sind die Lateinamerikaner so stark?
lt. dem Artikelschreiber - weil es warm ist, weil wir nicht zu Hause sind und offenbar Heimweh haben und weil alle die Hymnen singen.

Das die Südamerikaner eventuell mehr Einsatz zeigen, leidenschftlicher den Sieg wollen, technuisch meist besser sind und taktisch wie athletisch auch gleichwertig, das hat damit natürlich nichts zu tun.

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Stompf 25.06.2014, 12:48
51. Dominanz in der Vorrunde

ist vergänglich, wie Südafrika zeigt. Und auch wenn viele behauptet haben, das Klima spiele keine Rolle, so sieht man es einigen Teams aber mächtig an. zumindest ist der Respekt groß und man verzichtet eher aufs Tempo. Und wer behauptet, die Südamerikaner spielten das ganze Jahr in europäischen Liegen und wären vom eigenen Klima entwöhnt, der hat offensichtlich die millionen Jahre dauernde Evolution vergessen. Fakt ist, die Europäer machen zu viele Spiele in der Saison und haben bei ner WM kaum noch etwas zum Zusetzen. Schon gar nicht, wenn man an so ein Klima gerät.

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DerWeisseWal 25.06.2014, 12:50
52. Vision

Zitat von Mähtnix
Schweiz ./. Belgien Und jetzt stelle ich meine Glaskugel wieder weg :-)
D.h. die Schweiz schlägt vorher Argentinien ? Da möchte ich zuschauen !

dww

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Untertan 2.0 25.06.2014, 12:53
53. Evolution

Zitat von Stompf
. Und wer behauptet, die Südamerikaner spielten das ganze Jahr in europäischen Liegen und wären vom eigenen Klima entwöhnt, der hat offensichtlich die millionen Jahre dauernde Evolution vergessen.
Genau, als die ersten Spanier und Portugiesen vor millionen Jahren Amerika besiedelten ist ein Anpassungsprozess in Gang gesetzt worden, der... halt, wann war das nochmal?

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marenghi 25.06.2014, 12:54
54. Hier meine Alternativliste der Gründe:

a) Zuschauerunterstützung/"Heimvorteil": d´accord. Ist sogar statistisch erwiesen.

b) "Erfolg nach Abschluss des Turniers": siehe Kommentar von "dasbeau": warten wir erstmal ab.

c) "Inbrunst, Herz, Patriotismus, Hymne singen". Herrje, Ehringfeld, waren Sie zu lange im BILD-Forum unterwegs? :) . Wenn man einen Blick auf die Kilometerlaufleistungen wirft (was Ihre Aufgabe wäre als Journalist), anstatt da rumzuschwurbeln, sieht man, dass alle mit Wasser kochen und mäßig viel laufen (denn das kocht schnell, bei den Temperaturen...). Zuviel Emotionen im Kopf führen höchstens zu schönen Beißattacken...

c) Schiedsrichterentscheidungen. Bisher zugunsten der Süd- und Mittelamerikaner, kann sich noch ändern.

d) Klima: weniger das Argument der Gewöhnung, denn da viele Südamerikaner das restliche Jahr in Europa spielen, fällt das bei vielen, aber nicht allen, weg. Sondern eher das Argument, das kleinere, leichte Spieler dabei höhere Laufleistungen erbringen können (weniger Gewicht und höhere Körperoberfläche relativ zum Gewicht).

e) Doping: Relativ gutes Netz der UEFA in Europa. Auch wenn es natürlich Doping gibt, das unter dem Entdeckungsradar bleibt. Witzig der Fall des österreichischen Langläufers oder Biathleten, der bei den letzten olymp. Spielen in Sotschi positiv getestet wurde. Seine überraschte, erfrischend offene Antwort: "Ich habe vorher genauso hohe Mengen und in Absatzzeitfenstern gedopt wie jetzt; aber bin zwölfmal negativ getestet worden!"
Sehr löchriges Netz in allen anderen Kontinentalverbänden, siehe der Fall der Costa Ricaner bei dieser WM.

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TheDjemba 25.06.2014, 12:55
55. .

Zitat von adal_
Eben gerade nicht. Costa Rica und Chile begeisterb weil die Mannschaften insgesamt topfit sind, und damit nicht so abhängig von ihren Stars, wie andere.
Sie haben Recht, der mannschaftliche Zusammenhalt mag höher sein als bei einigen europäischen Mannschaften. Auch die Stars ordnen sich dem Kollektiv unter und gehen auch mal unangenehme Wege.
Was man in den Gesichtern der Spieler sieht, ist der unbedingte Wille zu gewinnen, der selbe Wille, den Dortmund unter Klopp entwickelt hat, oder Atletico unter Simeone. Das fehlt bei vielen Europäern, sie wirken eher lethargisch und uninspiriert. Und da wären wir wieder beim Artikel, der Spielort, das Wetter, die Fans, alles Dinge, die die Amerikaner eher begünstigen als benachteiligen, vor allem gegenüber den Europäern.

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dasbeau 25.06.2014, 12:55
56. Genau

Zitat von TheDjemba
Es ist auch nicht von der Hand zu weisen, dass in Amerika noch nie ein europäischer Weltmeister gekrönt wurde.
Und bei bisher 7 WMs auf amerikanischem Boden standen 5x europäische Mannschaften im Finale (62, 70, 78, 86, 94). Wie um alles in der Welt sind die bloß bis dahin gekommen?

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sonkaioshin 25.06.2014, 12:59
57. der Autor macht es sich sehr einfach.

Klima usw ist ja sowieso der Elephant im Raum. In den heißen Orten sieht man total wie die Europäer auf dem Zahnfleisch gehen.
Andererseits werden sind die Schiedsrichter auch nicht ganz unschuldig daran. Brasilien, Argentinien und auch gestern Uruguay bekommen da ordentlich Hilfe. Nur das Spanien so untergeht hat wohl keiner erwartet. Trotzdem bin ich mal gespannt ob sich die Schiedsrichter in der KO Runde besser anstellen oder ob das fast zu einer farce wird wie die WM in Argentinien.

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der_c 25.06.2014, 13:02
58. Seit wann ist England eine Spitzenmanschaft?

Mal im Ernst: Weder der Tabellenplatz in der FIFA Rangliste noch der Wert des Teams rechtfertigt statistisch den Rang unter den TOP-Teams in Europa. Spanien, Holland, Deutschland, Frankreich und selbst Schweden oder Belgien haben in den letzten Jahren mehr vollbracht als das einzige Team, was keinen Nationalstaat vertritt. Dank der Presse wird so ein Duell immer nur aufgewertet zu fast so etwas wie ein Krieg.

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habu 25.06.2014, 13:02
59. Da fehlt noch Faktor 4:

Die teils haarsträubenden Fehlleistungen der Schiedsrichter haben System und bevorzugen eindeutig die lateinamerikanischen Mannschaften.

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