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WM 2014: Drei Gründe für Lateinamerikas Dominanz
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Europas Spitzenteams England, Italien und Spanien sind raus. Dafür stehen Chile, Costa Rica, Uruguay oder Kolumbien im Achtelfinale. Die Chance, dass der Titel auf dem Kontinent bleibt, ist groß. Aber warum sind die Lateinamerikaner so stark?

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Eingenetzt 25.06.2014, 13:45
70. Nix Neues

Die Südamerikaner haben in der WM Geschichte ca. die Hälfte alle WM Titel geholt und das mit der halben Teilnehmerzahl. Das mit dem Klima und der Leidenschaft zu begründen ist klassiche europäische Überheblichkeit. Sie sind schlicht besser.

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DerWeisseWal 25.06.2014, 13:45
71. Kugel

Zitat von Mähtnix
P.S.: Ich weiß, dass meine Glaskugel sehr mutig war ... und wenn ich ehrlich bin: Sie hat mir auch schon ganz schön viel Mist erzählt ... :-)
Aah ... aber jetzt habe ich es verstanden, das wäre der Verlauf
mit den meistmöglichen Europäischen Teams im Viertelfinale ...

Dafür sah's aber gar nicht soo absurd aus. :-)

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StefanXX 25.06.2014, 13:47
72.

Zitat von fridericus1
... im Rahmen des Skandalspiels Italien - Uruguay oder auch Brasilien - Kroatien sind weit mehr als grenzwertig.
Da schließe ich mich an, das ist bei weitem nicht der alleinige Grund. aber sicher auch ein ganz wichtiger. Mit korrekten Schiedsrichterentscheidungen wären 2 Teams aus Südamerika weniger im Achtelfinale.

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cipo 25.06.2014, 13:50
73.

Zitat von TheDjemba
Es ist auch nicht von der Hand zu weisen, dass in Amerika noch nie ein europäischer Weltmeister gekrönt wurde.
Irgendwann wird es wohl ein erstes Mal geben. Die Südamerikaner haben ja auch erst einen Weltmeistertitel auf europäischem Boden erringen können.

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Humboldt 25.06.2014, 13:51
74. Doping?

Zitat von sysop
Europas Spitzenteams England, Italien und Spanien sind raus. Dafür stehen Chile, Costa Rica, Uruguay oder Kolumbien im Achtelfinale. Die Chance, dass der Titel auf dem Kontinent bleibt, ist groß. Aber warum sind die Lateinamerikaner so stark?
Vielleicht sollte man auch das Thema Doping einmal näher diskutieren. Der südamerikanische Verband ist durch keine oder sehr laxe Trainingskontrollen in den Wochen während der Vorbereitungsphase zur WM aufgefallen.

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StefanXX 25.06.2014, 13:54
75. Ich sehe nur Chile richtig stark

Zitat von dancar
ich denke auch, dass um 13Uhr Ortszeit in der Hitze zu spielen selbst für Italiener schwierig ist (normalerweise Siesta). Diese Thematik ist m.E. ein Hauptgrund. Verstehe auch nicht, warum nicht alle Spiele frühestens ab 17Uhr Ortszeit beginnen; da hätten die europäischen TV Zuschauer halt Pech gehabt.
Warum sollten sie? Wenn die WM in Europa stattfindet nimmt auch keiner Rücksicht auf die Südamerikanischen Teams die höhere Temperaturen gewohnt sind. Die müssen dann auch mal bei 15 Grad antreten, das ist für die genauso ein Nachteil weil Sie es nicht gewohnt sind. SO ist das eben, man muss mit dem Klima an dem Austragungsort wo gespielt wird zurechtkommen, aus.

So stark sehe ich die südamerianischen Teams aber auch nicht, vor allem Brasilien und Argentinien haben bisher enttäuscht. Das einzige Team das mich überzeugt hat und von dem ich "Fan" bin, ist Chile. Mit welchem Einsatz und wie gut die gegen Spanien gespielt haben war schon klasse. Bin gespannt wie sich Brasilien gegen die schlägt, würde mich nicht wundern wenn die gegen Chile rausfliegen.

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Teigkonaut 25.06.2014, 13:55
76. Klima und Zeitverschiebung

sind Vorteile der lateinamerikanischen Mannschaften. Das kann man nicht weg diskutieren. Außerdem drängt der Fußball-Nachwuchs in Südamerika kontinuierlich in die Clubs. In Europa haben die Menschen vor allem die eigene Bildung um der Armutsfalle zu entrinnen. Der europäische Nachwuchs hat gute Alternativen zu einer Fußball-Karriere.

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dosmundos 25.06.2014, 13:59
77. Das Klima

Für mich ist das Klima der am meisten unterschätzte Grund. Nicht, weil die Südamerikaner daran gewöhnt seien und die Europäer nicht. Das mag in Einzelfällen so sein, aber die Hitze und Schwüle trifft sichtlich alle Spieler.

Der wesentliche Effekt ist, dass die Hitze und die Sorge vor zu schneller Übermüdung die Spieler zu einer gemächlicheren Gangart zwingt. Man will nicht 60 Minuten sprinten "wie daheim", um die letzten 30 Minuten tot auf dem Feld zu liegen, also geht insgesamt 90 Minuten lang ein bisschen weniger. Schnelle Attacken, Pressing, Dazwischensprinten sind eher die Ausnahme als die Regel. Dadurch wird die individuelle Qualität von großen, laufstarken Spielern reduziert.

Das Klima nivelliert also eventuelle Qualitätsunterschiede zwischen den Teams. So, wie - sehr überspitzt gesagt - der berüchtigte Kartoffelacker einer Mannschaft von technisch versierten Spielern im Schnitt auch mehr zusetzt als einer Truppe von Rumpelfüßern.

Das bezieht sich ja nicht nur auf Südamerikaner - auch die Australier haben den Holländern überraschend Paroli bieten können, während die USA gegen Ghana erfolgreich war, die gegen Deutschland ja gezeigt haben, dass sie kein schwaches Team sind.

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dasbeau 25.06.2014, 14:01
78. Singular

Zitat von mwroer
...wohingegen amerikanische Mannschaften schon Weltmeister auf europäischem Boden wurden.
Der Plural ist hier fehl am Platze, das passierte genau einmal: Brasilien wurde 1958 Weltmeister in Schweden.

(ich halte diese Debatte "Europäer können in S-A nicht WM werden bzw. umgekehrt für absolut konstruiert. Letztlich sind Kleinigkeiten ausschlaggebend)

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miss_moffett 25.06.2014, 14:01
79.

Zitat von Andr.e
Richtig! Im Falle Kroatiens war nicht die Niederlage gegen Mexiko, im Falle Italiens dieses vollkommen motivationslose Gekicke gegen Costa Rica Schuld. Es waren die Schiedsrichter...
Bitte nicht vergessen, dass Kroatiens einziges Tor gegen Brasilien ein Eigentor der Brasilianer war. Wie soll denn ein europäisches Team mit so einer Unsportlichkeit umgehen?
Damit konnten die Brasilianer doch nur eines meinen: Da seht her, Euer einziges Tor gegen uns schiesssen wir uns selber, sonst wird das nix!
Diese Gehässigkeit hätte der Schiedrichter verhindern müssen ...

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