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WM 2018: Frage nach Doping - Russlands Trainer steht auf und geht
DPA

Fragen gerne - aber nicht zum Thema Doping: Russlands Nationaltrainer reagierte im Gespräch mit dem SPIEGEL dünnhäutig, als er zu den enormen Laufleistungen seiner Spieler befragt wurde: Stanislaw Tschertschessow wollte das Interview abbrechen.

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The Independent 14.07.2018, 10:52
70. ...

Zitat von colja_kosel
„Ablenken, Unwahrheiten verbreiten, Fakten ignorieren.“ Können Sie die größten Dopingsünder der letzten Jahre nennen? Schauen Sie sich die WADA-Liste an! Ich helfe Ihnen, es sind nicht die Russen? Warum die verengte Sicht, weil die Russen Staatsdoping betrieben haben sollen? Ich helfe Ihnen erneut: http://m.spiegel.de/sport/sonst/studie-der-humboldt-universitaet-systematisches-doping-in-der-brd-a-914597.html
Sie haben "vergessen" zu erwähnen, dass es in der Studie darum ging, ob es staatlich geförderte Dopingprogramme oder zumindest eine Handlungsanweisung aus der Regierung für dem Innenministerium unterstehende Institute während des Kalten Krieges gab.
Die Studie recherchierte und beschrieb dann detailliert "in welchem Umfang und mit welcher Systematik zu Zeiten des Kalten Krieges auch in Westdeutschland Doping und Dopingforschung betrieben wurden".
Also, was 1 Jahr vor den Olympischen Spielen 1972 laut der Studie von höchster Stelle (Minister) "gewünscht" wurde, und dann in der Folge (also vor 46-47 Jahren und wohl auch in den Folgejahren, bis hin zu einigen Spielern der deutschen Nationalmannschaft) wohl auch ausgeführt wurde, ist bei der Frage, ob russische Fußballer vor der WM 2018 gedopt wurden, wohl absolut irrelevant.
Da können sie so lange geifern und auf andere zeigen, die es wohl in den 70er und frühen 80ern ähnlich gemacht haben, wie sie wollen, das negiert nicht das wohl immer noch aktuelle russische Staatsdoping. Und zu Zeiten des Kalten Krieges, um die es in der Studie nämlich tatsächlich geht, sahen die russischen Leichtathletinnen aus wie Männer, wobei einige so voll mit Hormonen und Steroiden gepumpt waren, dass sie Turboakne und Bartwuschs bekamen und sich dann mitunter (im Gesicht) rasieren mussten.

Ein typischer Account aus dem Jahre 2014, der relativiert und Nebelkerzen zündet wenn es um Russland und Putin geht, der allerdings mit überraschend guten Deutschkenntnissen aufwartet. Hat man in St. Petersburg endlich mal in Deutschkurse investiert?

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magier 14.07.2018, 11:16
71.

Zitat von Trollflüsterer
Was sie in ihren Zahlenspielen vergessen, ... wie Rodschenkov ausgesagt und die McLaren Untersuchungen bestätigt haben, sind halt ganz viele positive russ. Doping Proben gar nicht ans Licht sondern vertuscht worden. Ihre Zahlen sind nur die erwischten und da hat Russland ja eben massiv eingegriffen. Sie haben es ja vor Kurzem ein klein wenig, um gut Wetter zu machen, selber zugegeben. https://www.sportschau.de/doping/rus...glisch100.html Von daher greift ihr Versuch der Reinwaschung nicht. Und die deutschen Medien angeblich mal wieder... hier diese große Arbeit von Herr Seppelt ist quasi noch warm. https://www.rbb24.de/sport/beitrag/2...heimsache.html oder Afrika https://www.sportschau.de/doping/geh...doping100.html Oder die große, aktuelle Berichterstattung über Froome, Armstrong, Team Telekom, andere Rennställe, alles keine Russen. Also bitte die Stimmungsmache gegen die deutschen Medien wieder einpacken. Nur Ablenkung.
Ihnen ist sicherlich entgangen, dass der besagte Rodschenkov inzwischen eingestanden hat, dass er seine Kenntnisse nicht aus eigenem Erleben, sondern nur vom Hörensagen hat. Damit sind die angeblichen Beweise und allen Schlussfolgerungen, die sich auf seine Aussagen stützen (McLaren, Seppelt) , höchst zweifelhaft. Aber in einem Land, in dem einer wie Seppelt für seine teils auf Hörensagen begründeten Untersuchungen über angebliches Staatsdoping das Bundesverdienstkreuz bekommt, kann man mit Fakten wahrscheinlich nur noch wenige erreichen. Bundesverdienstkreuze werden verliehen, wenn man sich in außerordentlicher Weise um die Bundesrepublik verdient gemacht hat. Worin bestanden jetzt noch einmal diese Verdienste des Herrn Seppelt? In Stimmungsmache gegen Russland? Ist das jetzt schon besonders zu würdigen? Übrigens kennt sich Seppelt gut aus mit Rauswerfen von Journalisten, die unangenehme Fragen stellen. Im Gegensatz zum russischen Trainer ist er aber nicht rausgegangen, sondern hat die kritische Journalistin handgreiflich rausgeworfen.

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The Independent 14.07.2018, 11:27
72. ...

Zitat von colja_kosel
„Ablenken, Unwahrheiten verbreiten, Fakten ignorieren.“ Können Sie die größten Dopingsünder der letzten Jahre nennen? Schauen Sie sich die WADA-Liste an! Ich helfe Ihnen, es sind nicht die Russen? Warum die verengte Sicht, weil die Russen Staatsdoping betrieben haben sollen? Ich helfe Ihnen erneut: http://m.spiegel.de/sport/sonst/studie-der-humboldt-universitaet-systematisches-doping-in-der-brd-a-914597.html
Sie haben "vergessen" zu erwähnen, dass es in der Studie darum ging, ob es staatlich geförderte Dopingprogramme oder zumindest eine Handlungsanweisung aus der Regierung für die dem deutschen Innenministerium unterstehende Institute während des Kalten Krieges gab.
Die Studie recherchierte und beschrieb dann detailliert "in welchem Umfang und mit welcher Systematik zu Zeiten des Kalten Krieges auch in Westdeutschland Doping und Dopingforschung betrieben wurden".
Also, was 1 Jahr vor den Olympischen Spielen 1972 laut der Studie von höchster Stelle (Minister) "gewünscht" wurde, und dann in der Folge (also vor 46-47 Jahren) für die Olympischen Spiele '72 und wohl auch für Sportwettbewerbe in den Folgejahren (bis hin zu einigen Spielern der deutschen Nationalmannschaft) wohl auch ausgeführt wurde, ist bei der Frage, ob russische Fußballer vor der (und für die) WM 2018 gedopt wurden, wohl absolut irrelevant.
Da können sie so lange geifern und auf die zeigen, die es wohl in den 70ern und frühen 80ern ähnlich gemacht haben, wie sie wollen, das negiert nicht das wohl immer noch aktuelle russische Staatsdoping. Und zu Zeiten des Kalten Krieges, um die es in der Studie nämlich tatsächlich ging, sahen die russischen Leichtathletinnen aus wie Männer, wobei einige so voll mit Hormonen und Steroiden gepumpt waren, dass sie Turboakne und Bartwuschs bekamen und sich dann mitunter (im Gesicht) rasieren mussten.

Ein Trollinger aus dem Jahre 2014, der relativiert und Nebelkerzen zündet wenn es um Russland und Putin geht, und der mit seinen überraschend guten Deutschkenntnissen von Putin sicher für einen guten Jahrgang gehalten wird. Gibt es in St. Petersburg endlich Deutschkurse?

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malsosagen 14.07.2018, 11:37
73. Berechtigte Frage oder substanzlose Unterstellung?

Spiegel Zitat (Grundlage für die Frage nach dem Doping Verdacht): "Das russische Team hat bei der Fußball-Weltmeisterschaft mit die höchsten Laufleistungen aller Turniermannschaften erreicht" Aha! Hier nun die Zahlen der offiziellen Fifa-Spielstatistiken aus der Vorrunde (durchschnittliche Laufleistungen, Quelle: https://www.fifa.com/worldcup/matches/?#groupphase):
1. Serbien 113Km 2. Deutschland 112Km 3. (Australien + Russland) jeweils 110Km. Selbst Ägypten, Dänemark und die Schweiz sind mit 109Km bzw. 108Km nah dran an der "verdächtigen" Russischen Laufleistung. Hat man deren Trainer (und Jogi!) auch schon zur Rede gestellt? Oder geht man davon aus, dass die mit Milch und Müsli Leistungen erzielen, welche in Russland nur durch Doping möglich sind? Das Russische Team ist tatsächlich einmal 118Km gelaufen, im Eröffnungsspiel der Heim-WM! Dafür aber im Spiel gegen Uruguay nur 98Km und somit 3Km weniger als der Gegner. Platz 2 und 3 der absoluten Laufleistungen belegen übrigens Serbien (116Km) und Deutschland (115Km), die, zu allem Überfluss, in den beiden anderen Gruppenspielen jeweils auch noch mehr Kilometer zurückgelegt haben als die Russen in ihren Spielen. Was für ein knallharter Hinweis also auf eine übermenschliche Leistung der Russen! Sorry Spiegel, das war ein Eigentor! Da hätte der Praktikant doch mal 10 Minuten überprüfen können, worauf eure impliziten Unterstellungen gegenüber Herrn Tschertschessow eigentlich beruhen. Und das Großartigste, mit diesem Gemurkse wollt ihr über Spiegel+ auch noch Geld verdienen.
Aber Danke trotzdem, mir ist gerade wieder eingefallen warum ich mein Spiegel-Abo gekündigt habe: Hab keine Lust mehr gehabt dafür zu bezahlen, dass ich die Informationen eurer Berichte ständig überprüfen muss, um belastbare Fakten zu bekommen. So ein unausgegorenes Geschwurbel kann ich gerade in Zeiten von Fake News definitiv nicht gebrauchen. (P.s. Dies ist der 2. Versuch diesen Beitrag zu posten.)

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rooonbeau 14.07.2018, 11:46
74. Kann mir wirklich nicht vorstellen

Das der Spiegel nicht genau weiß wie durchdrungen das Doping gerade im Fussball ist. In jeder sportart wo sehr viel Geld im Spiel ist wird massivst gedopt. Nur das das Geld quasi verhindert das das Diping in die Öffentlichkeit Gerät. Beim spanischen Arzt damals (Tour de Frsnce) wurden viele Proben auch von Fussballer gefunden. Auch sytembedingt ist die USA selten im Focus. Russland dopt bestimmt, aber die anderen nicht minder. Da gibt es mittlerweile sehr ausführliche dokus zu dem Thema vom ÖRF.
Das wirkt doch alles sehr politisch motiviert dieses Russland-Dopping-Bashing.

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God 14.07.2018, 11:52
75. Es ist 100% klar !

dass die russische Mannschaft gedopt war ! Genauso wie in den früheren Großturnieren immer die Spanier gedopt waren und oft gar 120 min ohne jede Ermüdung spielten !
Das ist niemandem ohne Doping möglich !

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volkerettlich 14.07.2018, 12:03
76. Hier kann man

die Laufleistungen einiger Bundesligaclubs und zwar über die gesamte Saison sehen, zwischen 117 und 119 km / Spiel bei 34 Spielen. Das sagt eigentlich alles. Die Arroganz und Überheblichkeit mancher Westjournalisten ist derart penetrant, daß man gar nicht soviel fressen kann....

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rooonbeau 14.07.2018, 12:22
77. @fifflich

"das über kurz oder lang sehr viele doper erwischt werden"
Tut mir leid, aber das ist einfach nur naiv. Informieren sie sich Mal ausführlich.. wenn richtig geld dahinter ist und das ist im Fussball eben auch, ist Doping soweit fortgeschritten das die Kontrollen stetig dahinter hängen.. unglaublich was da mittlerweile möglich ist und getan wird.

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The Independent 14.07.2018, 12:23
78. ...

Zitat von colja_kosel
„Ablenken, Unwahrheiten verbreiten, Fakten ignorieren.“ Können Sie die größten Dopingsünder der letzten Jahre nennen? Schauen Sie sich die WADA-Liste an! Ich helfe Ihnen, es sind nicht die Russen? Warum die verengte Sicht, weil die Russen Staatsdoping betrieben haben sollen? Ich helfe Ihnen erneut: http://m.spiegel.de/sport/sonst/studie-der-humboldt-universitaet-systematisches-doping-in-der-brd-a-914597.html
Sie haben "vergessen" zu erwähnen, dass es in der Studie darum ging, ob es staatlich geförderte Dopingprogramme oder zumindest eine Handlungsanweisung aus der Regierung für die dem deutschen Innenministerium unterstehende Institute während des Kalten Krieges gab.
Die Studie recherchierte und beschrieb dann detailliert "in welchem Umfang und mit welcher Systematik zu Zeiten des Kalten Krieges auch in Westdeutschland Doping und Dopingforschung betrieben wurden".
Also, was 1 Jahr vor den Olympischen Spielen 1972 laut der Studie von höchster Stelle (Minister) "gewünscht" wurde, und dann in der Folge (also vor 46-47 Jahren) für die Olympischen Spiele '72 und wohl auch für Sportwettbewerbe in den Folgejahren (bis hin zu einigen Spielern der deutschen Nationalmannschaft) wohl auch ausgeführt wurde, ist bei der Frage, ob russische Fußballer vor der (und für die) WM 2018 gedopt wurden, wohl absolut irrelevant.
Da können sie so lange geifern und auf die, die es wohl in den 70ern und frühen 80ern ähnlich versucht haben, zeigen so lange sie wollen, das negiert nicht das mutmaßlich immer noch aktuelle russische Staatsdoping. Und zu Zeiten des Kalten Krieges, um die es in der Studie nämlich tatsächlich ging, sahen die russischen Leichtathletinnen aus wie Männer, wobei einige so voll mit Hormonen und Steroiden gepumpt waren, dass sie Turboakne und Bartwuchs bekamen und sich dann mitunter (im Gesicht) rasieren mussten.

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www.detektei-schuett.de 14.07.2018, 12:36
79. Ausermittelt!?

Ein Land, in dem es ein staatliches System für Doping gab und sicherlich auch noch gibt, nur jetzt verdeckter als vorher, muss sich diese Frage leider gefallen lassen. In diesem Bereich wurde ja bereits eingehend ermittelt und es gibt Aussagen von Insidern, die eben diese Praktiken bestätigen - warum nicht auch im Fußball. Die Reaktion von dem Trainer ist natürlich weit weg von jeglicher Souveränität. Hier liegt sicherlich mehr im Argen, als es nach Außen den Anschein hat.

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