Forum: Sport
WM als Projektionsfläche: Alles andere als harmlos
Witters

Dass Frauen - wie ZDF-Journalistin Claudia Neumann - Fußballspiele kommentieren, sorgt für Aufregung. Leider keine Überraschung: Die WM zieht Ressentiments aller Art an.

Seite 2 von 6
flownie 20.06.2018, 20:05
10. Gleiche Stufe?

Okay, das töten von Homosexuellen auf die gleiche Stufe wie Kritik an einer Kommentatorin zu heben, ui. Ich bezeichne mich selbst als weltoffenen Menschen, aber ich finde, dass man auch mal das Recht haben kann, einfach ein Fussballspiel zu geniessen. Und Nein, es interessiert mich schlicht nicht, welcher Spieler Hetero- Homo- Bi- Pan- oder weiss ich was- sexuell ist. Weiss Gott, jeder so wie er es will. Und es ist auch OK, für 90 Minuten mal die eigene Nation anzufeuern. Herrgott, müssen wir jetzt immer alles in Frage stellen. Hauptsache Politisch Korrekt bis zum umfallen. Wünsche allen Männern, Frauen, denen dazwischen und anders fühlenden eine tolle WM! Habt Spass!

Beitrag melden
FaselFaselFasel 20.06.2018, 20:06
11. Eine andere Realität

Leider zeigt auch dieser Autor, dass die Medien in einer anderen Welt leben. Er bemüht sich nicht mal die Kritik zu verstehen. Für ihn ist die Wahrheit, dass die Frau das toll macht und diejenigen die sie kritisieren aus niederen Motiven handeln. Er selsbt sieht sich als Held und muss der Frau schnell zur Eile kommen. Und leider denkt die überwältigende Mehrheit der Medienschaffenden genauso, deshalb haben wir auch dieses aneinander vorbeireden der Medien und des Volkes. Es wäre gut wenn die Medien sich mal unters Volk mischen, anstatt die eigene Überzeugung dem Volk einhämmern zu wollen.

Beitrag melden
bildungistgut 20.06.2018, 20:09
12. Nicht geeignet

Ihr Art zu kommentieren bewegt mich fast dazu den Fernseher auszuschalten. Langweilig, keine Emotionen und wenn sie es versucht, klingt es total künstlich. Das hat rein gar NICHTS mit ihrem Geschlecht zu tun

Beitrag melden
fixik 20.06.2018, 20:09
13.

Es wurde kein Gesetz gegen Homosexuellen Propaganda in Russland erlassen. Das stimmt so nicht. Im Gesetz wurde Homosexualität nicht mal erwähnt. Homosexualität war auch nie das Ziel dieses Gesetzes, wenn auch womöglich am Ende betroffen sein wird. Kommt auf den Richter wohl an. Auch gilt das nur für Propaganda vor Kindern.
Was in Tschetschenien mit Homosexuellen gemacht wird, das ist selbstverständlich falsch. Aber deren Gesellschaft ist nun mal noch nicht so weit. Klar müssen die Leute sich dort ändern. Klar aber auch, dass das nicht von heute auf morgen gehen wird. Mit Fußball hat das aber gar nichts zu tun. Nur weil dort Homophobe Menschen gibt, muss man denen nicht den Spaß am Fußball nehmen(wobei dort eh nicht gespielt wird). Es hilft auch keinem Menschen, auch keinem Homosexuellen, wenn wir Tschetschenen den Spaß am Fußball weg nehmen. Dieses Problem muss anders angegangen werden.
Die Leute müssen aufgeklärt werden. Die Zeit dafür ist Reif. Krieg ist längst vorbei. Auch die Folgen. Viele Probleme die noch dringender sind hat Tschetschenien nicht. Wirtschaftlich geht es Tschetschenien auch nicht mehr so schlecht. Zeit gesellschaftliche Probleme anzupacken. Nur nicht sofort mit provokanten Straffen anfangen. Damit erreicht man auch nichts.
Was zu der Moderatorin angeht. Die Frau macht auch ihre Arbeit nicht gut. Etwas gewöhnungsbedürftig eine weibliche Spiele bei einem Fußballspiel zu hören. Wobei das fast schon mehr damit zusammenhängt, dass speziell diese Frau nicht die richtige Stimme dafür hat. Aber klar, Fußball muss überhaupt kein Männersport sein. Es spricht auch nichts gegen eine weibliche Moderatorin. Da wird man sich auch schnell dran gewöhnen. Ist jetzt keine Revolution. Nur macht das die ZDF-Frau nicht gut. Sie klingt noch nicht mal so sehr weiblich.

Beitrag melden
matteo51 20.06.2018, 20:10
14. Sich ein Bild machen

super Kommentar. Der müsste eigentlich in der B...-Zeitung stehen, damit die Klientel, die es (mehrheitlich) angeht, auch mal liest.

Beitrag melden
jean-baptiste-perrier 20.06.2018, 20:12
15. Sehr subjektiv!

Bela Rethy hat seinen Zenit vor langer Zeit überschritten. Ansonsten empfinde ich Rethy und Claudia Neumann nicht weiter störend. Richtig schlimm ist Oliver Schmidt, der seit einigen Jahren sein Unwesen im ZDF treibt. Oliver Schmidt dehnt seine Sätze und einzelne Wörter auseinander in dem Irrglauben er müsse durchgängig etwas sagen. Er betont durchgängig Worte vollkommen sinnlos und eben häufig ohne dramatischen Bezug zum Spielgeschehen (das würde ja zumindest noch Sinn ergeben). Also nach fünf Minuten Oliver Schmidt im Ohr kriege ich Kopfschmerzen. Deshalb wechsle ich dann auf den Alternativ-Kommentar für Sehbehinderte sobald ich Schmidt einmal höre. Also lieber zehnmal Rethy und Neumann als einmal Oliver Schmidt. Grundsätzlich hören sich zuviele der Kommentatoren heute selbst gerne reden. Einfach mal nur die Spielernamen benennen, wenn der Ball wandert und gegebenfalls auch mal 30 Sekunden Sprachpausen. Das wäre sinnvoll. Was macht eigentlich Ernst Huberty?

Beitrag melden
llamb 20.06.2018, 20:29
16. Gute Güte

Schöner und treffender als „im_ernst_56“ es geschrieben hat, ist es nicht auf den Punkt zu bringen. Als Fazit drängt sich die Frage auf: Gibt es bei SPON gar keine Qualitäskontrolle mehr? Darf sich hier jeder als Kolumnist betätigen, wenn er nur zwei Sätze möglichst fehlerfrei hintereinander bekommt? Das ist nicht zu glauben. Und vom Ursprung seines Kommentars, sollte sich wohl um Fußball handeln, hat der gute Mann gleich gar keine Ahnung. Frau Neumann ist eine Phrasendreschmaschine, 90 Minuten ohne Pause im Einsatz. So wie viele ihrer männlichen Kollegen auch. Die ebenfalls unerträglich sind. It´s the quality, stupid.

Beitrag melden
schattengott 20.06.2018, 20:30
17. Thema verfehlt

Nein, es ist kein Sturm der Entrüstung darüber ausgebrochen, dass eine Frau ein Fußballspiel kommentiert. In den allermeisten Fällen wird nämlich nur kritisiert WIE Frau Neumann kommentiert.
Der eigentliche Skandal ist der Umstand, dass Kritik an Frau Neumann offenbar nicht möglich ist, ohne dass unterstellt wird, man habe grundsätzlich etwas gegen Sport kommentierende Frauen.
Die hier auch schon angesprochene Frau Töpperwien kommentiert seit etlichen Jahren im Radio Fußballspiele und hat in all der Zeit keinen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Man sollte daher auch einfach mal die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass vielen Leuten geschlechtsunabhängig die Art des Kommentierens von Frau Neumann nicht gefällt. Die in meinen Augen genauso berechtigte und auch schon mehr als häufig geäußerte Kritik an Herrn Rethy hat jedenfalls noch nicht zu Spiegelartikeln geführt, in denen kühn behauptet wird, Fußballdeutschland habe wohl etwas gegen Männer auf dem Kommentatorenplatz.

Beitrag melden
taglöhner 20.06.2018, 20:35
18. Schönschreiben

Muss man sie toll finden? Meine Frau zB erträgt ihre Stimme nicht. Ich finde sie meist amüsant, wie beim Hörfunk. Aber in einem wichtigen Spiel würde ich vermutlich umschalten auf Österreich oder so. Ging mir aber mit anderen auch schon so.

Beitrag melden
oliver61 20.06.2018, 20:37
19. Arme Frauen?

Die Presse spinnt sich wieder einen zusammen. Sorry, ich kann Sie nicht ernst nehmen. Seit vielen Jahren werden Fernseh-Kommentatoren zur Sau gemacht. Die kommen gleich nach den Schiedsrichtern. Das hat mit dem Geschlecht nichts, aber auch gar nichts zu tun. Und wenn hier einer behauptet, Bela Rethy werde nicht kritisiert, kommt der wohl aus einem anderen Universum. Ich kenne den Namen Bela Rethy überhaupt nur, weil der dauernd zur Sau gemacht wird. Ich merke mir eigentlich nicht die Namen eines Kommentators. Weil er unwichtig ist. Sowohl der Kommentator als auch dessen Name. In anderen Bereichen haben Sie dieses Phänomen übrigens auch. Denken Sie an die Formel 1 auf RTL. Schon mal ein nettes Wort über Kai Ebel & Co gelesen? Der Normalbürger ist wahrscheinlich neidisch, weil diese Leute dichter an den Stars und am Event sind als sie selbst. Vielleicht glaubt er auch, etwas besser zu wissen. Vielleicht sind das auch einfach schlecht erzogene Menschen. Nicht, daß ich die 50iger oder 60iger Jahre miterlebt hätte. Aber zu Ernst Hubertys Zeiten ging es - glaube ich- gesitteter zu. Da gingen die Leute noch anständig gekleidet ins Stadion. Hatten Respekt vor den Rechtsgütern anderer. Körperverletzungen und Sachbeschädigungen gab es auch nicht, jedenfalls nicht in dem Ausmaß wie heute. Anstatt hier einen frauenfeindlichen Aspekt zu erfinden, sollten Sie sich Gedanken über den allgemeinen Sittenverfall machen.

Beitrag melden
Seite 2 von 6
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!