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WM in der Was-wäre-wenn-Version: Hätte Hummels das 1:0 erzielt
DPA

Was wäre, wenn... der DFB-Elf doch noch ein Sieg gegen Südkorea gelungen wäre? Die Fußball-WM aus deutscher Sicht kein Fiasko geworden wäre? Christian Helms hat es sich ausgemalt.

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MatthiasPetersbach 16.07.2018, 16:08
50.

Zitat von bernstein9
...Weil Özil quasi die Stilikone der Multikulti- Mannschaft war, der uns zeigen sollte, wie gelungene Integration aussieht? ....
Nöh. weil es völlig egal ist, welche "Wurzeln" jemand hat. S. Grundgesetz. Sondern - in DEM Falle - wie er kickt - und Steuern zahlt. Für den ersten Aspekt gabs zig andere, die schlechter waren.


Mal abgesehen davon - eine vom Otto Normalbürger WEITEr entfernte Parallelgesellschaft als die "National"spieler - da muß man lange suchen. Sehr lange.

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MatthiasPetersbach 16.07.2018, 16:09
51.

Nöh. weil es völlig egal ist, welche "Wurzeln" jemand hat. S. Grundgesetz. Sondern - in DEM Falle - wie er kickt - und Steuern zahlt. Für den ersten Aspekt gabs zig andere, die schlechter waren.


Mal abgesehen davon - eine vom Otto Normalbürger WEITEr entfernte Parallelgesellschaft als die "National"spieler - da muß man lange suchen. Sehr lange.

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dosmundos 16.07.2018, 16:14
52.

Zitat von Da_Judge
Beim 1:0 gegen Südkorea hätte man im Achtelfinale gegen Brasilien gespielt. Der Artikel scheitert schon da, weil eine deutsche Mannschaft in der Verfassung wohl kaum gegen Brasilien (nach dem 7:1 vor 4 Jahren mit dem Messer zwischen den Zähnen) weiter gekommen wäre. Insofern war das Ausscheiden in der Vorrunde schon ganz gut so...
Das ist eine dieser Was-wäre-wenn-Fragen, die ich mir durchaus gestellt habe!

Ein Spiel gegen Brasilien wäre unter ganz anderen Vorzeichen gestanden als die drei Vorrundenspiele. Man hätte nicht 90 Minuten auf ein Tor anrennen müssen (okay, gegen Südkorea war es dann nur noch ein Antraben). Man wäre nicht automatisch der Favorit gewesen. Der Druck und die Erwartungen aus der Heimat wären für die Brasilianer nicht geringer gewesen als vor 4 Jahren.

Ja, nach den Leistungen in der Vorrunde wäre es nicht verwunderlich gewesen, wenn die Brasilianer uns nach Hause geschickt hätten. Aber jeder, der regelmäßig dem Wohl und Wehe eines Lieblingsvereins folgt, weiß doch, dass Mannschaften plötzlich ganz andere Gesichter zeigen können.

Wenn im Fußball alles einer unweigerlichen Logik folgen würde, wäre mit Schweden doch nie ausgerechnet die einzige Mannschaft die gegen Deutschland verloren hatte, ins Viertelfinale gekommen, oder?

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realplayer 16.07.2018, 16:18
53.

Mit dieser müden miesen Leistung weiterzumachen wäre für die anderen Gruppen eine Möglichkeit uns danach rauszuschmeissen. So gesehen ist das frühe Ausscheiden ein Segen.

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dosmundos 16.07.2018, 16:21
54.

Zitat von hausfeen
Frankreich hat 19-jährige in seiner Weltmeistermannschafft. Hatte Löw Sane nicht aussortiert, weil er gleichermaßen torerfolglosen Altherren den Vorzug gab? Nur ein Beispiel für das Kollektiversagen des Selbsterhaltungsteams um Löw und Grindel.
Genau!
Mit Sane hätten wir den Titel verteidigt, ganz eindeutig! Hat ja irgendwie jeder schon im Vorfeld gewusst, außer Löw, Bierhoff, Grindel, .. ach ja, und Merkel und Seehofer natürlich!
Das ist jetzt auch genauso wenig "hätte, hätte, Fahrradkette" wie dieser Artikel...

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briancornway 16.07.2018, 16:23
55. Träumchen

Zitat von bernstein9
Wie sich jetzt wieder alle schützend vor Özil stellen. Wieso?
Weil er seit ~8 Jahren der beste deutsche Fußballspieler ist und überwiegend aufgrund seiner Herkunft abgelehnt oder kritisiert wird.

Aber in Helms' Traum-Studie wird das gar nicht thematisiert, da geht es nur darum, was hätte sein sollen ... oder wenigstens können.
Man kann nämlich auch alles richtig machen und trotzdem scheitern, im Leben wie im Fußball.

Ich freue mich über jeden, der sich nun wütend von der Mannschaft abgewendet hat, da bleibt dann nämlich mehr für die Fans über.

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arr68 16.07.2018, 16:27
56. wenn

die deutsche Mannschaft in den drei Spielen Kampfgeist gezeigt hätte und mehr Schüsse in Richtung des Rechtecks, selbst wenn der Torwart sie gehalten hätte, dann würden wir von einem guten Turnier mit viel Pech reden und nicht von Arbeitsverweigerung. Niemand würde sagen, Boateng mit seinen zwei Gelben sei schuld, denn das gehört zum Spiel, aber wenn man bedenkt, wie Stinkefinger, Beleidigungen oder komische Taten in der Vergangenheit geahndet wurden... Und bitte, dieser Text braucht echt ein Ironie-Tag denn witzig war der nicht.

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Daniel_Sonntag 16.07.2018, 16:32
57. Anspruchsvolles was wäre wenn

Sehr schöne Zusammenfassung wie es durchaus hätte laufen können (trotz aller Probleme entscheiden oft Kleinigkeiten), tragisch das der gemeine Leser, der hier fleißig kommentiert, anscheinend nicht den Humor hat um darüber schmunzeln zu können - oder einfach mit soviel um die Ecke denken überfordert ist. (siehe negative Beiträge 1 & 3)

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mantrid 16.07.2018, 16:39
58. Hochverdient Letzter

Ein Weiterkommen wäre völlig unverdient gewesen. Der letzte Gruppenplatz war absolut verdient. Da stand keine Mannschaft auf dem Platz, war keine Kreativität vorhanden, kein echtes Aufbäumen zu erkennen. Das war Zeitlupenfußball. Für mich ist eine ganz wichtige Erkenntnis des WM-Turniers: Ballbesitz ist out. Effizienz ist in. Genau daran ist die deutsche Nationalmannschaft gescheitert.

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briancornway 16.07.2018, 16:46
59. Peanuts

Zitat von arr68
Wenn die deutsche Mannschaft in den drei Spielen Kampfgeist gezeigt hätte und mehr Schüsse in Richtung des Rechtecks, selbst wenn der Torwart sie gehalten hätte, dann würden wir von einem guten Turnier mit viel Pech reden
Das war jetzt wirklich ironisch gemeint, oder ? Bei 72 Torschüssen ?

Achja ... mit Sané, Wagner und Petersen, wir hätten alles gewonnen, notfalls noch mit Nachschulung in Gesang und Körpersprache ...
Okay, es hätte auch ohne funktionieren können, aber irgendwann ist eben mal Schluss mit den zuverlässig fetten Jahren.

@Archie69:
Das Ausscheiden 2016 lag an Schweinsteigers kuriosem Handspiel, nicht am Ende des Ballbesitz-Fußballs. Und natürlich wollte man nicht schon wieder den Gastgeber im Halbfinale rauskicken.

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