Forum: Sport
WM-Halbfinaleinzug der USA: Sie ist hier der Boss
Franck Fife / AFP

Megan Rapinoe legt sich mit Präsident Donald Trump an - und schießt die USA mit zwei Toren gegen Frankreich ins WM-Halbfinale. Ihr Torjubel erinnert an ein historisches Vorbild.

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w.weiter 29.06.2019, 11:24
30. Kontra!

Zitat von bauklotzstauner
Leute, es nervt einfach nur! Keine Fußballübertragung von einem Spiel der US-Damen kommt ohne mehrfaches Lobhudeln von Rapinoe aus, SPON erhebt sie in den Heiligenstand... was soll das? Es ist doch so: Hätte Rapinoe Obama kritisiert (zum Beispiel wegen der tausenden Drohnentoten) - KEIN Reporter und kein "Journalist" würde das auch nur am Rande für erwähnenswert halten! Und wenn doch, so würde man sie dafür kritisieren. Aber weil sie gegen Trump ist, wird sie angehimmelt. Leute, das ist SPORT!!! Da hat politische Propaganda nichts zu suchen! Also laßt sie still protestieren - und gut! Aber macht nicht solch eine Hype drum! Ganz nebenbei... ich würde gern mal sehen was Ihr schreiben würdet,. wenn eine deutsche Spielerin der Hymne (bekanntlich die 3. Strophe von "Deutschland Deutschland über alles", wieder eingeführt von Kanzler Adenauer mit seinem Alt-Nazi-durchsetzen Kabinett) öffentlich die Ehre verweigern würde. Gell? Da wäre die Hölle los!? Ja, Protest ist halt nur erwünscht, wenn es den Richtigen trifft...
Auch wenn es "nur" um Sport geht. Es geht in erster Linie um Menschen. Mr. "President" verachtet alles u. jeden.
"Ich, ich, ich". Und danach nichts.
Frau Rapinoe hat Charakter, steht für ihre Einstellung,
ist nicht wankelmütig. Nebenbei: Eine herrausragende Spielerin!
→"Hätte Rapinoe Obama kritisiert, ... ←
=> "Hätte, hätte, ... , Fahrradkette". Oh Mann!

Frau Rapinoe: Go, go, go! Aber nicht ins "White House" zum Empfang.
[In wenigen Jahren gerne als Sonderbeauftragte für ....... Gleichberechtigung, Sport als Möglichkeit eines "kämpferischen"
Miteinanderlebens (ohne körperliche, gar seelische Gewalt),
eigene Stärken entwickeln [ein Tritt zw. die Beine tut jedem weh!].

Keep Your Chin up high, Frau Rapinoe. And all the people like You!

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archie21 29.06.2019, 11:28
31.

[Zitat]Es ist doch so: Hätte Rapinoe Obama kritisiert (zum Beispiel wegen der tausenden Drohnentoten) - KEIN Reporter und kein "Journalist" würde das auch nur am Rande für erwähnenswert halten! Und wenn doch, so würde man sie dafür kritisieren. Aber weil sie gegen Trump ist, wird sie angehimmelt. [/Zitat]

Und weil sie "LGBTQ" Aktivistin ist, das ist in den heutigen Medien äußerst populär. Rapinoe macht das schon richtig, sie biedert sich bei den Medien an, die mehrheitlich gegen Trump sind. Für die Karriere und vor allem Werbeeinnahmen dürften die Medien wichtiger sein als Trump, daher sind die Prioritäten der Fußballerin leicht zu verstehen.

[Zitat]Ganz nebenbei... ich würde gern mal sehen was Ihr schreiben würdet,. wenn eine deutsche Spielerin der Hymne (bekanntlich die 3. Strophe von "Deutschland Deutschland über alles", wieder eingeführt von Kanzler Adenauer mit seinem Alt-Nazi-durchsetzen Kabinett) öffentlich die Ehre verweigern würde.[/Zitat]

Im Kabinett Adenauer I (1949-1953) saßen keine NSDAP-Leute. Allenfalls der Minister Seebohm hatte der NSDAP nahegestanden. Andererseits gab es mehrere Leute aus dem Widerstand.

Wo haben Sie diese Information her? Vielleicht verwechseln Sie das Kabinett Adenauer mit dem Kabinett Brandt (1969-1972), dem allein sieben Leute aus der NSDAP angehörten (Scheel, Genscher, Ertl, Schiller, Ehmke, Eppler, Lauritzen, Leussink).

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Karla Winterstein 29.06.2019, 12:26
32. Das kann so kaum der Realität entsprechen

Zitat von vernunft ist anstrengend
Zitat: "Ein beliebtes Vorurteil verblendeter Kritiker lautet, jedes U15-Team männlicher Bundesligisten würde gegen jedes WM-Team der Frauen locker gewinnen." das ist kein vorurteil. es ist einfach nur die wahrheit.
Mädchen und Jungen spielen auf ausdrücklichen Wunsch des DFB bis zur U-17 in gemischten Teams. Es kann also bis zu diesen Altersklassen noch kein wesentlicher körperlicher Unterschied existieren.

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niverda 29.06.2019, 12:28
33. Hört bitte mal auf...

..den Frauenfußball mit Männerfußball zu vergleichen. Frauen sind körperlich anders beschaffen, als Männer und das ist auch gut so. Punkt! Beschämend ist der Ansatz, die Geschlechter vergleichen zu wollen - völliger Unsinn und es zeigt am Ende ein peinliches Gesellschaftsbild. Ich bewundere die Fußballdamen und ihre Athletik. Fußball ist extrem körperlich und hart und die Frauen bei dieser WM zeigen einen bemerkenswerten Einsatz - Hut ab!

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Karla Winterstein 29.06.2019, 12:46
34. Das ist ein völlig verständlicher Effekt

Zitat von markniss
...aber jede Frauen-National-Mannschaft, die -- ansonsten unverändert -- einfach nur einen männlichen 3.Liga-Torwart in ihren Reihen hätte, würde Weltmeister, da bin ich mir sicher. Technisch und athletisch finde ich den Frauen-Fußball durchaus ansehnlich, aber die Torwartleistungen sind und bleiben wirklich erbärmlich.
Man kann sich auf https://www.laenderdaten.info/durchschnittliche-koerpergroessen.php die Durchschnittsgrösse von Männern und Frauen ansehen. Es wird zwar keine Varianz angenommen, aber, ungefähre Normalverteilung angenommen, haben Frauen auf dieser Position entscheidende Nachteile gegenüber Männern.

In Deutschland beträgt die Durchschnittsgrösse bei Männern beispielsweise 1,80m, bei Frauen 1,66m. Hinz kommt noch das geringere durchschnittliche Körpergewicht, welches bezüglich des Durchsetzungsvermögens gegen mehrere Gegenspieler im Strafraum eine Rolle spielt.

Wenn man bedenkt, dass die Innenverteidigerin Wendy Renard mit 1,87m die grösste Spielerin des gesamten Turniers ist, kann man sich gut vorstellen, wie schwer es ist gute Torhüterinnen zu finden, die auch gross genug sind.

Es macht zumindest bei den Erwachsenen keinen Sinn Frauenteams gegen Männerteams antreten zu lassen, ausser vielleicht im Rahmen des Trainings.

Das hat nicht nur mit der Grösse, dem Gewicht und der Sprintschnelligkeit zu tun, sondern auch mit möglichen Verletzungsgefahren. Wer allein die Frauenfussballbundesliga der letzten Jahre verfolgt, wird bestätigen, dass im Wochenrhythmus Meldungen der Art "...erlitt einen Kreuzbandriss" veröffentlicht wurden.

Ich bin Sportmedizinisch nicht sonderlich bewandert, aber Dritte äusserten sich dazu. Es sieht offensichtlich so aus, dass Frauen diesbezüglich deutlich gefährdeter sind als Männer.

Wer gerne Männerfussball sieht und erwartet das gleiche Spiel bei Frauen sehen zu können, der wird zwangsläufig enttäuscht sein, weil das Spiel taktisch anders geführt wird, jedenfalls bei gut eingespielten Teams,

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purzlbaer 29.06.2019, 12:55
35. @34

Hallo,
bei Jugendlichen unter 17 Jahren gibt es keine körperlichen unterschiede? Wo leben Sie denn?
Und: Nicht alles was der DFB macht ist richtig!

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alter Schwede 1965 29.06.2019, 12:55
36. @ Karla Winterstein #34

Falscher Schluss, wahrscheinlich durch geringe oder nicht vorhandene Erfahrung mit Ballsportarten. Die Schere zwischen Mädchen und Jungen öffnet sehr früh und weitet sich mit der körperlichen Entwicklung der immer stärker werdenden Jungs. Einfach mal selber am Spielfeldrand nachprüfen, bevor so ein Unsinn verbreitet wird.

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widower+2 29.06.2019, 13:09
37. Davon stimmt gar nichts!

Zitat von Karla Winterstein
Mädchen und Jungen spielen auf ausdrücklichen Wunsch des DFB bis zur U-17 in gemischten Teams. Es kann also bis zu diesen Altersklassen noch kein wesentlicher körperlicher Unterschied existieren.
Es gibt überhaupt keine gemischten Teams im eigentlichen Sinne und schon gar nicht auf ausdrücklichen Wunsch des DFB. Was es gibt sind Jungenmannschaften, die als solche gemeldet wurden und in denen Mädchen mitspielen dürfen, wenn es keine entsprechenden Mädchenmannschaften im Verein gibt. Das ist ein gravierender Unterschied.
Zudem können bis zum U17-Alter Mädchen beim jeweils ein Jahr jüngeren Jahrgang der männlichen Jugend ein Zweitspielrecht bekommen. Dass die Mädchen bei einem jüngeren Jahrgang noch mitspielen dürfen, ist zudem ein starker Hinweis darauf, dass die körperlichen Unterschiede in dem Alter schon arg gravierend sind. Sonst wäre das nämlich höchst unfair. Stellen Sie sich nur mal einen siebzehnjährigen Jungen vor, der bei den sechzehnjährigen Mädchen mitspielen dürfte.

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Karla Winterstein 29.06.2019, 13:21
38. Bitte einfach maldie Interviews mit Spielerinen anschauen

Zitat von alter Schwede 1965
Falscher Schluss, wahrscheinlich durch geringe oder nicht vorhandene Erfahrung mit Ballsportarten. Die Schere zwischen Mädchen und Jungen öffnet sehr früh und weitet sich mit der körperlichen Entwicklung der immer stärker werdenden Jungs. Einfach mal selber am Spielfeldrand nachprüfen, bevor so ein Unsinn verbreitet wird.
Ich habe früher viele Jahre lang Fussball gespielt (ich bin männlich, meine Pseudonyme generiere ich zufällig in gewissen Abständen) und kenne als ehemaliger rechter Verteidiger, der selber meist nach dem Motto "keine Gefangenen" spielte diesen Sport noch recht gut.

Niemand sagt, dass Mädchen und Jungen in dem Alter körperlich gleich sind, aber die Unterschiede sind offensichtlich dergestalt, dass gute Fussballspielerinnen bis zur U-17 in gemischten Mannschaften bestehen können.

Fast alle jüngeren Spielerinnen der aktuellen Nationalmannschaft (unter 25) haben laut eigener Aussage in Jungenteams gespielt und dadurch wesentlich an Robustheit und Zweikampfstärke gewonnen.

In der vorletzten Saison gewann, nur am Rande bemerkt, ein reines Mädchenteam in einer U-16-Liga der Jungens die Meisterschaft, nachdem sie in der Saison davor noch reichlich Lehrgeld bezüglich der Härte gezahlt hatten. Nach deren Aussage glichen sie körperliche Schwächen dann durch Technik, Taktik und Disziplin (ein deutliche Stärke der Mädchen in der Altergruppe) aus.

Es gab natürlich reichlich Beschimpfungen seitens der Zuschauer bei Spielen, die interessanterweise von den Müttern der Spieler ausgingen.Die kamen offensichtlich nicht damit klar, dass ihre Söhne den Mädchen unterlegen waren ;-)

Es wird international zunehmend so gehandhabt, dass Mädchen so lange, wie möglich, mit Jungen zusammen spielen sollen.

Letztendlich profitieren beide Seiten davon. Jungen sind kräftiger, aggressiver, egoistischer und schneller, wovon sich die Mädchen eine Scheibe abschneiden können, und die Mädchen sind lernbereiter, disziplinierter und teamorientierter, wovon wiederum die Jungen profitieren können.

Ist doch eine WIn-Win-Situation, bis eben die körperlichen Rahmenbedingungen eine weitere gemeinsame Arbeit zu sehr erschweren.

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Karla Winterstein 29.06.2019, 13:25
39. Sehen Sie sich doch mal die DFB-Aussage dazu an

Zitat von widower+2
Es gibt überhaupt keine gemischten Teams im eigentlichen Sinne und schon gar nicht auf ausdrücklichen Wunsch des DFB.
Ich habe leider den Link auf die entsprechende Aussage auf den DFB-Seiten vergessen: https://www.dfb.de/spieler/bis-u-11-spielerin/artikel/maedchen-und-jungen-so-lange-wie-moeglich-zusammen-253/

Ich würde sagen, dass die dort getätigten Aussagen ausgesprochen eindeutig sind.

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