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WM-Skandalspiel England vs. Kamerun: "Diese 90 Minuten waren eine Schande"
TOLGA BOZOGLU/EPA-EFE/REX

Ärger über den Videobeweis, Tränen, ein letztes böses Foul: Kameruns Achtelfinale gegen Englands Fußballerinnen wird als Tiefpunkt der WM in Erinnerung bleiben. Am Ende erhoben beide Trainer schwere Vorwürfe.

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Papazaca 24.06.2019, 09:20
30. Alle Vorurteile gegen Frauenfußball und Afrika

Zitat von der_ba_be
Eine absolut lächerliche Vorstellung der Kamerunerinnen. Keine der Entscheidungen des VAR / der Schiedsrichterin war falsch oder fragwürdig. Die Art und Weise, wie Kamerun sich verhalten hat, war eine Schande für den Sport. Dass selbst nach dem Spiel und einer möglichen Ansicht der Bilder keine Einsicht einsetzt, ist unglaublich. Gestern wurde ich wieder daran erinnert, warum ich in der Regel kein Frauenfussball schaue: ein technisch und taktisch schwaches Spiel, haufenweise technische Fehler...das einzige was mich vom Abschalten abgehalten hat, war die Frage ob das Spiel abgebrochen wird oder ob den Kamerunerinnen die Sicherungen durchbrennen. Eine lächerliche Veranstaltung.
Etwas an Ihrem Wortschwall stimmt: Bilder der fraglichen Szenen konnten die Kamerunerinnen erst nach dem Spiel sehen, vorher haben sie das alles nicht verstanden und fühlten sich ungerecht behandelt.

Ansonsten ist Ihr Kommentar eine Ansammlung von Vorurteilen gegen den Frauenfußball und Afrika. Und der einzige Grund, warum Sie das Spiel zu Ende sahen, war die Frage, ob das Spiel abgebrochen werden würde?

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spon-facebook-10000012354 24.06.2019, 09:29
31. Schlechter Fussball

Zitat von conscastenstine
für Chauvinisten, Rassisten und Kulturtheoretiker vom rechten Rand, um mal Grundsätzliches gegen Frauen, Sportlerinnen und Afrikaner im Allgemeinen und die afrikanische Fußballspielerin im Besonderen loszuwerden.
Afrikanische Mannschaften erbringen im Basketball zum Teil gut Leistungen (z.B. Senegal Platz 20 der Rangliste der FIBA). Im Fußball ist das eben noch nicht der Fall. Dies ist eher ein Versagen der FIFA diese Mannschaften zur WM einzuladen. Die Mannschaft von Kamerun liegt nach der FIFA-Rangliste auf Platz 44, England auf Platz 3. Welchen Sinn hat dieses Spiel? Die BRD wird ja im Basketball der Frauen (Platz 57) auch nicht auf größere Turniere eingeladen um dann gegen die USA, Spanien oder Frankreich (Platz 1-3) zu spielen.
https://de.fifa.com/fifa-world-ranking/ranking-table/women/
https://de.wikipedia.org/wiki/FIBA-Weltrangliste

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Mentor 54 24.06.2019, 09:29
32.

Zitat von Wortschmied
Hier sieht man einmal mehr, dass Frauen keineswegs die unschuldige und bessere Hälfte der Menschheit sind. Und grundsätzlich fair und kollegial sind sie auch nicht. Das wird den Gender-Fetischisten nicht schmecken.
Wer hat denn das behauptet? Es geht um Gleichberechtigung.

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Papazaca 24.06.2019, 09:30
33. Kommentar von @conscastenstine nicht verstanden

Zitat von stoffi
Das stimmt so nicht. Hier geht es nur um unfaires sportliches Verhalten und dann auch noch die Beleidigten spielen und den Max machen.Eine Unverfrorenheit. Hier müsste mal derart durchgegriffen werden, und zwar zum Schutz der Gesundheit anderer geschuldet, das diese Teams auch das Chinesische, von einer Teilnahme an solchen Veranstaltungen ausgeschlossen werden. Wer in erster Linie auf den Gegner statt auf den Ball los geht, hat dort nichts zu suchen. Es kann doch nicht sein, das nach dem Spiel es fraglich ist, ob noch genug unverletzte Spieler oder Spielerinnen vorhanden sind, um im nächsten Spiel anzutreten.
Lieber Stoffi, Sie haben anscheinend weder viele der Kommentare noch den o.g. Kommentar richtig eingeordnet.

Es geht um drei Dinge: 1.) Der Videobeweis wird den Betroffenen nicht richtig vermittelt. 2.) Der Frauenfußball läßt sich nicht anhand eines Spieles beurteilen. 3.) Richtig, die Schiedsrichterinnen hätten öfters härter durchgreifen müssen.

Und grundsätzlich: Wenn man eine Weltmeisterschaft austrägt, sollte man mit den kulturellen Hintergründen der beteiligten Mannschaften besser vertraut sein.

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themistokles 24.06.2019, 09:41
34.

Zitat von Schreibers
Das war ein schmutziges Spiel. Beide Seiten regen sich auf und beleidigen sich. Das ist doch wunderbar. Genau so muss Fussball sein. Das generiert Reichweite, emotionalisiert die Fans und trägt letztlich zur größeren Sichtbarkeit von Frauenfussball bei. Also ein wichtiger Schritt vorwärts ...
Ziemlich unsinniger Beitrag. Beleidiguingen sind als für Sie "wunderbar"? Geht´s noch? Das Spiel war alles, aber sicherlich keine Werbung für den Frauenfußball.

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conscastenstine 24.06.2019, 10:10
35. @29

Lesen Sie einfach die kolonialistisch anmutenden Kommentare (z.B. 3, 5, 9, 10).
Über das Spiel brauchen wir uns nicht zu unterhalten. Auf dem Sportplatz sollte man sich nicht unsportlich verhalten. Punkt. Das rechtfertigt aber kaum die Arroganz, mit der hier teilweise über diese Spielerinnen hergezogen wird.

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olwel 24.06.2019, 10:17
36. Der Gender- und Rassismuswahn

Ich gehe sehr stark davon aus, dass die Partie zwischen zwei afrikanischen Mannschaften und einer afrikanischen Schiedsrichterin mit denselben Spielsituationen gleich verlaufen wäre. Mal abgesehen davon, dass die bedauernswerte chinesische Schiedsrichterin durchaus "asiatische" Geduld gezeigt hat.

Insofern finde ich so manchen Kommentar ziemlich fehlplaziert. Ebenso wie die kaum unterschwellige Rassimusunterstellung gegen Neville, der emotionale Phasen gewürdigt hatte und eben nicht auf die taktische Entwicklung des afrikanischen Frauenfußballs.

Neben der trotz Überforderung immer noch relativ souveränen Schiedsrichterin möchte ich auch noch die Kameruner Spielführerin loben, die trotz Frustration die ordungsgemäße Beendigung des Spieles ermöglicht hat - wenn mich nicht alles täuscht, auch eine Frau und Afrikanerin ;)

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hmueller0 24.06.2019, 10:20
37. Gefühlte Ungerechtigkeit

Also, da benimmt sich eine Mannschaft offenbar massiv daneben, trotzdem gibt es Einige die das irgendwie zu relativieren versuchen oder zumindest sofort daran zu erinnern, dass sie es auch schon anderes erlebt haben (ob das auch Jemand machen würde, wenn sich die englische Mannschaft so verhalten hätte?). Aber ok - kann man ja noch sagen - Deeskalation etc. Aber - dass hier ein Journalist ernsthaft dann so etwas schreibt "Dass der afrikanische Fußball der Frauen taktisch aufgeholt hat[...] erwähnte er dabei nicht. Und so schwang zumindest an dieser Stelle ein unangenehmer Unterton mit, wie der afrikanische Fußball denn aus europäischer Sicht bitte zu sein habe: bunt, laut, fröhlich." - zeigt einfach einen anderen Teil des Problems. Offenbar muss man immer mit unterschiedlichen Maßstäben messen und unbedingt etwas finden, dass man selbst ja auch irgendwie mit dran schuld ist.

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isar56 24.06.2019, 10:21
38.

Zitat von conscastenstine
für Chauvinisten, Rassisten und Kulturtheoretiker vom rechten Rand, um mal Grundsätzliches gegen Frauen, Sportlerinnen und Afrikaner im Allgemeinen und die afrikanische Fußballspielerin im Besonderen loszuwerden.
Drehen wir für Sie die Fakten mal um und die Engländerinnen, foulen, spielen stümperhaft und aggressiv gegen Kamerun. Welchen Kommentar dürften wir von Ihnen erwarten? Fußball ist ein Sport und das sollte so bleiben. Afrikaner sind seit Jahrzehnten herausragende Marathonläufer, Männer wie Frauen. Bin ich jetzt Kulturtheoretiker oder ist diese Beobachtung ausnahmsweise erlaubt?

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hmueller0 24.06.2019, 10:27
39. @Papazaca Heute Versteht Afrika, aber auch der Zuschauer,

Zitat von Papazaca
In Afrika gibt es noch keinen Videobeweis. Was es aber gibt: Viele korrupte Schiedsrichter. Wenn dann am laufenden Band Schiedsrichterentscheidungen gekippt werden, erinnert das viele Afrikaner an Betrug, wie er oft in Afrika im Fußball vorkommt. Können Sie denn die fraglichen Videoentscheidungen, ebenso wie die Zuschauer, nachvollziehen? Nein. Der Videobeweis ist gut, sollte aber für alle Beteiligten nachvollziehbarer sein. Mit einer Durchsage oder noch besser mit einem kurzen Ausschnitt, warum so entschieden wurde. Es ist doch nicht zu verstehen, das man sich ein Spiel ansieht oder selbst Spieler ist und dann nicht weiß, warum wie entschieden wurde. Mit anderen Worten: Der Videobeweis muß besser an die Betroffenen vermittelt werden.
Ist das jetzt wieder die "wenn wir uns einfach noch mehr Mühe geben wird alles gut" Methode? EInseitigkeit hat noch nie funktioniert - egal wie oft man es predigt. Der Beweis sollte mittlerweile erbracht sein.

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