Forum: Sport
Wohl letztes Formel-1-Rennen: Armageddon in Hockenheim
Jan Woitas / DPA

Womöglich war die Formel 1 zum letzten Mal in Hockenheim zu Gast. In einem spektakulären Rennen fuhr Sebastian Vettel noch auf den zweiten Platz. Mercedes erlebte dagegen ein "Armageddon-Wochenende".

Seite 1 von 2
spon-facebook-1797242984 28.07.2019, 20:52
1. wie?

Das erste wirklich interessante Rennen. Mehr davon. Ich hab nur eingeschaltet weil Regen in Sicht war der die ganze F1 Perfektionslangeweile zu Stören versprach.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wandfarbe 28.07.2019, 20:57
2.

Ist Hamilton wirklich in der gleichen Kurve wie Bottas abgeflogen? Ich meine nicht: HAM ist dich in Turn 16/17 gecrasht und BOT in Turn 1....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
TS_Alien 28.07.2019, 21:37
3.

Bei wechselnden Wetterbedingungen machen auf einmal viele Fahrer gravierende Fehler. Vermutlich weil sie nicht mehr die passenden Informationen aus der Boxengasse erhalten. Oder weil ihr Auto und sie überfordert sind.

Man kann die F1 interessant machen. Wenn wieder die Fahrer zählen und wenn die Autos vergleichbar schnell sind. Aber das wird nicht passieren. Und so muss man dieses Rennen als große Ausnahme bezeichnen. Die F1 ist ansonsten sterbenslangweilig.

Vettel hat Glück gehabt. Mit einem solchen Auto werden viele Rennfahrer die letzten Runden auf dem zweiten Platz beenden.

DRS und ERS sind großer Schrott. Ebenfalls die vielen aerodynamischen Anbauteile. So etwas hat im Motorsport nichts verloren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
der-junge-scharwenka 28.07.2019, 22:03
4. gesundheitlich angeschlagen

Es tut gut, endlich einmal keinen silbernen Fahrer auf dem Podest zu sehen: weder den einen noch den anderen und erst recht nicht beide zusammen. Und dass Silber dieses Desaster ausgerechnet zu Hause und vor den Augen des eigenen Managements erleben musste, mag für den einen oder anderen Zuschauer die Sahne auf dem Kuchen gewesen sein. Es gibt aber noch viele andere Dinge, über die man sich jenseits der puren Schadenfreude hatte freuen können: Vettels gelungene Aufholjagd zum Beispiel, der Sieg eines richtig guten Rennfahrers oder die Tatsache, dass gleich zwei Fahrer mit Honda-Motoren auf dem Podest standen, was für die Mannschaft aus dem fernen Osten nach den demütigenden Jahren mit McLaren eine Erleichterung gewesen sein muss. Alles schön, alles gut. Aber: Nichts davon bedeutet ein Ende der Hamilton-Daimler-Dominanz. Hamilton war an diesem Wochenende schlicht nicht auf der Höhe. Er war gesundheitlich stark angeschlagen. und im Grunde nicht einsatzfähig. In vier Wochen sieht die Lage wieder anders aus. Dann gibt es keinen Grund zur Freude mehr.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Stereo_MCs 28.07.2019, 22:12
5.

Man sieht wer gerade der schnellste und beste Fahrer ist, 26 Punkte, Max Verstappen.
Sieht man auch an seinen Trainings. Setzt ihn das (mit) beste Auto und er wird WM.
Auch wenn die Unterschiede der Fahrer natürlich gering sind, schnell sind die alle. Schönes Chaos Rennen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Barças Superstar 28.07.2019, 22:15
6. Super Show

Das war doch mal was, ein wenig wie wenn Gladbach in München 3:0 gewinnt. Soll ja vorkommen, wird vermutlich aber (leider) die Ausnahme bleiben. Komisch, dass sich nur die „Entgleisten“ über den spiegelglatten Rand beschwerten. In Monaco kommt ja auch keiner auf die Idee, sich über zu nahe Leitplanken zu echauffieren. Tolle Leistung des Ferrari-Teams. Mercedes war irgendwie verpeilt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
joenzon 28.07.2019, 22:18
7. Ja ja,

Zitat von TS_Alien
Bei wechselnden Wetterbedingungen machen auf einmal viele Fahrer gravierende Fehler. Vermutlich weil sie nicht mehr die passenden Informationen aus der Boxengasse erhalten. Oder weil ihr Auto und sie überfordert sind. Man kann die F1 interessant machen. Wenn wieder die Fahrer zählen und wenn die Autos vergleichbar schnell sind. Aber das wird nicht passieren. Und so muss man dieses Rennen als große Ausnahme bezeichnen. Die F1 ist ansonsten sterbenslangweilig. Vettel hat Glück gehabt. Mit einem solchen Auto werden viele Rennfahrer die letzten Runden auf dem zweiten Platz beenden. DRS und ERS sind großer Schrott. Ebenfalls die vielen aerodynamischen Anbauteile. So etwas hat im Motorsport nichts verloren.
immer alles langweilig in der F1. Schauen Sie doch Bodenturnen, ist vielleicht interessanter. Und dann noch das übliche Vettel bashing wie "mit dem Auto hätte auch meine Omma gewonnen". Wie immer, verliert Vettel ist es Vettel, gewinnt er, ist es das Omma Auto mit dem ja bekanntlich jeder gewinnt. Ha Ha.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
t12247 29.07.2019, 00:19
8. Spiegelglatter Rand

Zitat von Barças Superstar
Das war doch mal was, ein wenig wie wenn Gladbach in München 3:0 gewinnt. Soll ja vorkommen, wird vermutlich aber (leider) die Ausnahme bleiben. Komisch, dass sich nur die „Entgleisten“ über den spiegelglatten Rand beschwerten. In Monaco kommt ja auch keiner auf die Idee, sich über zu nahe Leitplanken zu echauffieren. Tolle Leistung des Ferrari-Teams. Mercedes war irgendwie verpeilt.
Interessant war auch zu sehen, dass Kimi Räikkönen sein an der gleichen Stelle außer Kontrolle geratenes Auto wieder einfangen und dann weiterfahren konnte. Entweder kann er also zaubern oder die anderen, die dort ausgeschieden sind und sich danach beschwert haben, nicht richtig mit ihrem Auto umgehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
meresi 29.07.2019, 01:49
9. Grandioses Rennen

von einigen. Grats an Verstappen, der offensichtlich die äußeren Umstände, bzw. Verhältnisse noch am besten meisterte. Vettels Aufholjagd war auch nicht ohne. So muß F1, um wieder spannend zu werden. Bottas wollte wohl zu viel am Ende. Ach ja, zum Glück verliefen alle Ausritte nur mit Blechschaden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2