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World Games: Olympias Zukunft
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Klettern, Frisbee, Squash: Bei den World Games in Breslau bekommen Sportarten ihre Bühne, die nicht im Olympischen Programm stehen - noch nicht. Auch sonst sind die Wettkämpfe ein Blick in die Zukunft Olympias.

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philipp.zuerich 29.07.2017, 11:44
1.

Das problem ist doch dass der laie keinen unterschied spürt: wenn du einen ball über ein netz schlagen willst mach volleyball. Und wenn du dich halt trotzdem für faustball entscheidest gibts halt kein olympia. Das selbe gilt wohl für beachhandball oder skaten (eisschnelllauf) etc.
Und von den professionellen breitensportarten die aktive sportler in erwähnenswerter höhe vor den tv locken seh ich halt nur karate und american football als quotenbringer.

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Ringmodulation 29.07.2017, 12:03
2. World Games

Das war doch ... Gewichtheben (Rußland), Klippenspringen (Mexiko), Baumstammweitwurf (Schottland), Fässerspringen (Deutschland), Bullenreiten (USA), Baumstammbalancieren (Kanada), Sumoringen (Japan). Dann noch Slalomski oder sowas. Das Schönste waren die Farben, die das Gesicht des Gewichthebers annahm, wie später Guybrush Threepwood unter Wasser. Oder das Fingerlockern, wenn man vor dem Anheben noch wartete.
Eine Zeitlang war Epyx die Traumfabrik, besser als Hollywood. Dann wanderten die besten Grafiker zu Electronic Arts ab, und das Handy-Projekt landete überteuert bei Atari (als "Lynx").

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borrussiad. 29.07.2017, 13:42
3.

Also ich wünsche mir von den Sportarten bei den World Games auf jeden Fall Beachhandball und Inlinerfahren zu den olympischen Spielen, da die beiden SPortarten einfach sehr schön anzusehen waren. Auch Wakeboard und Wasserski kann ich mir gut vorstellen, auch wenn ich sie bei der Fernsehübertragung von Sport 1 verpasst habe.

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kopi4 29.07.2017, 14:29
4.

Sand gibt es ja mehr als genug, also her mit diversen Sportarten als "Beach" Variante bei Olympia. Volleyball gib's schon, Handball, Fußball, Basketball bieten sich an. Wobei, die Attraktivität liegt natürlich im sportlichen und nicht an den knappen Outfits der Spielerinnen.....

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bart_haar 29.07.2017, 14:29
5. Beispiel American Football

Das Beispiel American Football zeigt wie zwiespältig die Bemühungen der jeweiligen Verbände zu betrachten sind. In Deutschland wurden dem Dachverband AFVD die Fördergelder gestrichen, weil die Führung Gelder zu sehr für nicht sportartbezogene Felder ausgegeben hat. Das Geld landete nicht im Sport. Das wurde sogar gerichtlich bestätigt. Just der Präsident, der dafür mit verantwortlich gewesen ist, hat nun vor geraumer Zeit den Weltverband mit einem Husarenstreich gespalten, so dass jetzt zwei Konkurrenzverbände dien Alleinvertretung für sich in Anspruch nehmen. Das Teilnehmerfeld war so alles andere als eine Empfehlung für Olympia. Die USA hatten erst kurz vor dem ersten Spiel eine Rumpftruppe zusammenstellen können und bei der deutschen Vertretung war nach der Final-Niederlage von der 2. Garnitur die Rede. Eine gute Präsentation sieht anders aus...

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bacillus.maximus 29.07.2017, 16:42
6. Denn Olympia soll und muss jünger, attraktiver, urbaner

und nachhaltiger werden. (Zitat aus dem Artikel).


Hm. Nein. Muß es nicht.
Wenn der Zusatz "Beach" und viel wenig Sachen an das einzige sein sollten* was noch Zuschauer zieht, dann ist halt die Zeit für Olympische Spiele vorbei, um sie nicht vollkommen ihrer eigentlichen Sinnes zu berauben.
* Konjunktiv, ich halte das für Unsinn weil es imho nicht die Mehrheitsmeinung ist

Paßt zum Instagramm- und Schnutenfoto-Zeitalter. Warum sucht man für Voyeurismus und Semi-Exibitionismus ein Deckmäntelchen names Sport und steht nicht zur Oberflächlichkeit die nunmal dahintersteckt und mit der Idee des Leistungsvergleiches nichts zu tun hat?
Da kommt dann keiner zum Finale weil die Instagramm-Stars schon in der Vorrunde rausgeflogen sind? Dann aber bitte keinen Cent mehr an öffentlichen Geldern da rein. Das sollen dann nur diejenigen finanzieren die es als Werbefläche nutzen.

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bacillus.maximus 29.07.2017, 16:46
7. Nachtrag

Neue Sportarten sollten natürlich zugelassen werden. Speedklettern kann man mit Sicherheit als Sport bezeichnen.
Aber einfach nur am Strand halbnackt alles was es schon seit ewig gibt zu machen, das ist wohl eher ein Fetisch als daß es was mit Sport zu tun hat.

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rjsedv 29.07.2017, 17:20
8. Unterhaltsam und interessant

Die World games wurden ja sogar in Spartensendern übertragen und ich habe immer mal wieder reingeschaltet. Das war erfrischend anders als die durch und durch mit Kommerz verdreckten Sportwettkämpfe sonst. Da hat man die Leidenschaft und den Sportgeist von früher erahnen können. Aber der typische Zuschauer mag halt wenige Sportarten oder gar - wenn gar nicht an Sport interessiert - lieber Fußball.

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charly05061945 29.07.2017, 17:45
9. Panem et Circenses

Erst wenn Sportarten wie Kloschüsselweitwurf, 400 mtr. Seitensprung und Synchronschwimmen Einzelwettbewerb in das olympische Programm aufgenommen werden ist die Werbeindustrie am Ziel.

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