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Xavi versus Pirlo: Ausstand der alten Männer
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Das Champions-League-Endspiel zwischen Juventus Turin und dem FC Barcelona wird auch zum Duell der Altstars Andrea Pirlo und Xavi. Es dürfte der letzte große Auftritt der beiden sein. Ihre Ära ist vorbei.

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Juv 05.06.2015, 12:11
10. Gibt es nicht mehr?

Dann sehen Sie sich die Kommentare in der Englischen Presse über Mesut Özil einmal an.

Schleicht über den Platz. Langsam. Macht den Eindruck, gar nicht da zu sein.
Dann sieht man sich seine Assist-Quote an und stellt fest, daß er zu den Dauerläufern gehört - weil er wie Pirlo und Xavi zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist.
Özil zu Bayern!

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unter_linken 05.06.2015, 12:12
11.

Zitat von HaioForler
Pirlo mit Xavi in ienem Atemzuug zu nennen, ist schon menschenverachtend.
Na sie sind ja mal ein Fanboy. Xavi und Barcaverehrer? Und sicher auch Messi und Iniesta? Dieser ewige singsang auf die TikiTaka-Nasen ist so albern wie billig. Und da man das ja bei solchen Sprüchen dazuschreiben muss, nein ich bin weder Bayern noch Real Madrid Fan. Ich kann nur nichts mit dem überheblichen Gehabe von Barca als den Auserwählten und einzigen wahren Könnern anfangen.

Den vergleich der beiden als menschenverachtend zu bezeichnen, sagt leider mehr über ihren geistigen Zustand als die beiden Profis aus.

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Hanno3010 05.06.2015, 12:15
12. Mann muss nicht schnell sein.

Man muss das Spiel schnell machen, das ist wichtig. Denn auch ein 10,0-Sprinter, der den Ball nur vor sich her treibt, macht das Spiel langsam. Um ein Spiel schnell zu machen, muss man selbst nicht schnell sein, sondern eine schnelle Auffassungsgabe haben. Wann muss ich passen, wann gehe ich mit dem Ball.
Natürlich schadet es nie, schnell zu sein. Aber da müssen noch ein paar Fähigkeiten dazu kommen.

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doktordoktormueller 05.06.2015, 12:16
13.

Gute Buben, aber Messi spielt bessere Pässe und bereitet mehr Tore vor als beide zusammen.
Er ist sowohl der beste Mittelfeldspieler als auch der beste Stürmer in Personalunion.

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clauebers 05.06.2015, 12:19
14. schwach

dieser artikel zeugt wirklich nicht gerade von vielen gedanken, die sich da gemacht wurden.
dann frage ich mich nämlich, warum die ganzen modernen spielweisen nicht im finale stehen
und warum sind zB spieler wie busquets und modric so wichtig in ihren vereinen?

nur weil zwei spieler über ihren zenit sind, ist ihre art zu spielen veraltet?
ich meine mich nämlich zu erinnern, dass heuer in deutschland eine mannschaft soverain meister geworden ist, die eben weniger läuft als andere, die eben genau auf diese wichtigen pässe zur rechten zeit zählt.

gerade in solchen systemen sind es solche spieler, die den unterschied ausmachen

aber scheinbar scheinen die endlosen lauf-km posts von einigen hier sich langsam in den beiträgen von spon festzusetzten

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Bueckstueck 05.06.2015, 12:22
15.

Zitat von yeyo
Ich frage mich wann der schreiber endlich aufhört. So einen artikel haben pirlo und xavi nicht verdient. Fussball ist nicht nur durchtanken, rennen und aufs tor bolzen. Das sollte der mann lernen. Pirlo hat weiterhin abgebote von spitzenmannschaften. Man sollte aufhören das alter über die leistung eines spielers zu stellen. Es ist unerträglich.
Stimme zu, dass der Artikel im Grundton und der Schlussfolgerung, dass es keine solchen Spieler mehr geben wird, Müll ist.

Das Pirlo Angebote von grossen Vereinen hat, halte ich jedoch für völlig ausgeschlossen. Wenn man seine Leistungen in beiden Halbfinalspielen sieht, fragt man sich wie die Mannschaft es geschafft hat, seine ganzen Fehlpässe, Ballverluste und verlorene Zweikämpfe zu kompensieren und dennoch ins Finale einzuziehen.

Pirlo hat wirklich fertig.

Xavi baut wenigstens nicht so viel Mist wie Pirlo, wenn er denn spielt. Warum der nach Katar geht, verstehe ich nicht, ausser er ist endlos geldgeil und kickt lieber unterklassig in brütender Hitze als igendwo sonst für weniger dafür mit höherer Qualität.

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Grafsteiner 05.06.2015, 12:31
16. Und dann? Wer kommt?

"Ihre Ära ist vorbei."

Es gilt nach wie vor die alte Fussballregel: "Der Ball muss laufen und nicht der Spieler". Das ganze Laufen bringt überhaupt nichts, wenn der Ball nicht im Tor landet, sondern nur der Spieler samt Torwart (ohne Ball).

Die Ära der grossen Regisseure ist nie vorbei. Sie sind es, die das Spiel entscheiden. Und nicht die Daimon-Männchen. Die rennen nur gegeneinander und vergessen dabei, die Tore zu schiessen. Nach 60 Minuten sind die eh alle.

Klopp hat diesen Renner-Fussball spielen lassen. 2011 ist er damit das letzte Mal deutscher Meister geworden. Alle Trainer wissen heute, man braucht die Spieler vom BVB Dortmund nur sich tot rennen zu lassen. 60 Minuten spielt man dagegen Doppelviererreihe und Konter. Nach 60 Minuten wird vorgerückt. Der Regisseur verteilt dann mit langen Pässen die Bälle auf die Flügelflitzer (so man hat) und der Knipser läuft in Position. Die BVB-Spieler können nur noch hinterherhecheln. Immer wieder lange Bälle und Zeitkämpfe mit langen Spurts. Lasst den Gegner laufen: immer rauf und runter. Wie ehemals die Engländer mit ihrem Kick and Rush. Heute muss man Fussball spielen können. :-)

Der BVB verliert in den letzten 30 Minuten seine Spiele.

Bayern hingegen gewinnt seine Spiele mit Schweinsteiger als kämpfender Regisseur im Mittelfeld (abgedeckt durch Lahm) und Boateng oder Dante, die beide diese wunderbaren langen Dinger in den Lauf der Flügelstürmer schlagen können. Nur ist leider Lewandowski kein Knipser wie es Luca Toni oder Mario Gomez war, so dass die Flügelstürmer oft selbst versuchen müssen, das Tor zu treffen.

Dass der FC Bayern München das Hinspiel in Barcelona zur Champions League verloren hat, liegt an dem Trainer Guardiola. Der die Kräfte seiner Spieler nie richtig einteilt, sondern nur verschleisst, der zu viele Verletzte hatte und nicht rechtzeitig anreiste, damit die spielfähigen Spieler sich vor diesem wichtigen Spiel akklimatisieren können. Die Münchner waren in den ersten 20 Minuten überhaupt nicht auf dem Platz und da hiess es schon 2:0 für Barca.

Jede Mannschaft braucht einen Freistossspezialisten wie es ehemals Basler war. Der damit mehr Tore schoss als die heutigen Leichtathlet. Weil er ein Fussballspieler war, der denn Ball dahin schiessen konnte, wo er ihn haben wollte. Die Wichtigkeit des Spiels mit ruhendem Ball hat m.E. nur Veh und Hecking begriffen. Hier hat der FC Bayern ein ganz grosses Manko. Dabei gibt es in jeder Mannschaft einen Spieler mit einem besonders feinen Füsschen. Der Rest ist Training bis zum Erbrechen. Immer wieder über die Holzwand vor dem Tor in die obere rechte oder linke Ecke. Bis der das im Schlaf kann. Und immer wieder Ecken treten trainieren mit den Stürmern mit Ansage. Und am Ende der Übung wird ein Durchgang im Elfmeterschiessen (jeder 5 Schüssen) für alle trainiert. Und jedesmal erklärt der Übungsleiter, wie man einen Elfmeter ansetzen muss. Und wer die meisten Fehlschüsse hat, bekommt ein zweistündiges Sondertraining in Ballbehandlung.

Für mich ist es ein Rätsel, wie oft professionelle Fussballspieler das Tor nicht treffen, obwohl sie darauf zielten. 3 von 4 Bällen gehen daneben. Das kann man auch trainieren.

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billhall 05.06.2015, 12:36
17.

Zu einem guten Fussballspiel gehört mehr als "wer rennt am schnellsten und meisten". Schade das der Autor diesen Umstand nicht kapiert hat. Als Alternative schlage ich vor dass er zukünftig über Marathons oder 100-Meter Läufe berichtet.

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ge1234 05.06.2015, 12:49
18. Zizou!

Der Allergrößte von den Großen war Zinedine Zidane!

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felixinho42 05.06.2015, 12:52
19. stereotypen und inkompetenz

Zunächst einmal wäre anzumerken, dass Xavi die Champions League (noch) erst dreimal gewonnen hat (06,09,11). Barcelonas vierter Titel (1992) fand natürlich noch ohne ihn statt. Ansonsten ist es der typische Spiegel-Online Fußballartikel die anhand von Stereotypen und unreflektierten Behauptungen irgendwelche angelblich neuen Trends und Maximen postulieren. Andrea Pirlo beispielsweise ist alles andere als ein Stehgeiger, der sich ausser bei eigenem Ballbesitz nicht bewegt. Seine Laufleistung liegt bei fast jedem Spiel unter den längsten seiner Mannschaft, teilweise läuft er sogar die meisten Kilometer! Im zentralen Mittelfeld wird es immer Positionen geben, in denen besonders schneller Antritt oder Sprintstärke ohne besondere Bedeutung bleiben werden. Im Gegenteil ist es immer seltener zu sehen, dass zentrale Abwehr- oder Mittelfeldspieler durch schnelle Tempovorstöße auffallen, wie einst Lucio...

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