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Zu wenig Fans, zu hohe Kosten: Formel Krise
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Die Formel 1 feiert den neuen Weltmeister - und sich selbst. Warum eigentlich? Die Rennserie steckt in der größten Krise ihrer Geschichte. Hier sind die Gründe für den Niedergang.

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andibaer 26.10.2015, 16:33
1. Früher ...

... war nicht alles besser, aber ein kleines Team mit pfiffigen Technikern konnte sich mit einer guten Idee (optimierte Regelauslegung) solange einen Vorteil verschaffen, bis der Rest der Teams es verstanden und kopiert hatte. Heute hat der den Vorteil, der das meiste Geld hat. Und da der Teufel immer ... na, sie wissen schon ... wird sich in naher Zukunft - siehe Motorenkrieg - auch nichts ändern. Für mich ist die Formel 1 in ihrer jetzigen Komplexität ein Auslaufmodell, welches nur noch weiter gemolken wird.

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rolandjulius 26.10.2015, 16:36
2. Diktaruren werden so lange geduldet...

bis jemanden der Kragen platzt, weil die Felle davon geschwommen sind.

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patrickkulinski 26.10.2015, 16:39
3. Probleme 2+3

Ich predige es regelmäßig in Gesprächen, dass das sehr enge Reglement, was man technisch darf und was nicht, der wohl größte Stolperstein für die Serie ist. Die aktuellen Autos sind vom Prinzip her sehr ähnlich, und die besten Detaillösungen gewinnen, was eine extrem teure Angelegenheit ist. Gleichzeitig ist ein nötiger Stand der Technik festgehalten, um teilnehmen zu können. Bei einer Entfesselung der Ingenieure wären zum einen wieder aufregende Konzepte drin... und zum anderen gleichzeitig zumindest rudimentär konkurrenzfähige Lösungen für den kleinen Geldbeutel. Was zudem nicht erwähnt wurde ist, dass es kommerzielle Teilhaber gibt, die Geld an der Formel 1 verdienen wollen. Dieses Geld fehlt dann naturgemäß den Teams.

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BettyB. 26.10.2015, 16:44
4. Fast unglaublich

Da schauen sich doch tatsächlich angeblich weniger Männer das Kreisfahren an? Wie lässt sich das erklären? Da haben doch einige nicht etwa erkannt, dass das Hintereinanderherfahren irgendwie doch nicht so prickelnd ist?

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willi_ac 26.10.2015, 16:45
5. Autokratische Systeme ...

... kommen irgendwann an ihr Ende. Im Vergleich dazu kommt einen die Fifa wie ein Hort von Demokratie und Mitbestimmung vor. Man versucht hier gar nicht erst, ein System aufzubauen, das durch gute Regeln unabhängig von den konkret handelnden Personen eine gewisse Stabilität und auch langfristige Akzeptanz bekommt.
Da werden Streckenbetreiber in die Pleite getrieben (Nürburgring) bzw. wird die öffentliche Hand gemolken, um eine kleine Champagnerclique zu alimentieren.
Motorsport erscheint mir inzwischen aus der Zeit gefallen zu sein. Und nebenbei: Trotzdem ist das auch dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk immer noch Sendezeit wert. Schade um meinen GEZ-Beitrag.

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Nonvaio01 26.10.2015, 16:45
6. die regeln sind ganz klar das problem

als es um kosten begrenzung ging, wurde ersteinmal festgelegt das man in der saison nicht testen darf, bzw den Motor auch nicht weiter entwickeln kann, das hat dazu gefuehrt das man am anfang der saison schon weiss wer am ende gewinnt.

Weitreichende verbesserungen sidn in er saison kaum moeglich.

Dann die motoren selbst, durch das ganze umwelt gelaber, sind das einfach keine richtigen motoren mehr.

Und wie schon angesprochen ist es viel zu viel technik.

Boxenfunk sollte auf gefahren an der strecke beschrenkt werden, z.b. in kurve 6 liegen truemmerteile, alles andere gehoert verboten.

Die ganzen einstellungen am auto, muessen weg, und der groesste schwachsin ist der verbrauch, die fahrer verwalten nur noch, muessen an der Box fragen ob man vollgas fahren kann....das muss man sich mal ueberlegen, ein Rennfahrer frat nach ob er vollgas fahren kann....

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agrippa76 26.10.2015, 16:46
7.

Tja 1 und 4 reißen die F1 ins Verderben!
Ich geb doch nicht mehrere Hundert Euro aus um Staubsauger um die Wette fahren zu sehen!
Darüber hinaus kann ich das kaum noch da ich auch nicht bereit bin nach Dubai oder russland zu fahren um eben jenen Staubsaugern zu zu jubeln ;)
Früher war ich ab und zu mal in Spa oder in Hockenheim aber da gings nur zu 20% um die F1 und zu 80% um das drum herum.....würden wir (mit denen ich immer da war) heute so zu einem F1 renenn fahren wären wir vermutlich nach 4 Stunden wieder draußen.
Die F1 ist halt heute für leute wie Kai ebel, die Geißens und Co gemacht.
Egal da sucht man sich halt was anderes.

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reinere 26.10.2015, 16:51
8. Leise Motoren ??

" Die Hybrid-Motorenformel mit ihren vergleichbar leisen Triebwerken hat für viele Zuschauer nichts mehr mit Motorsport zu tun."
War 2015 mal wieder in Montreal - und wie bei früheren Besuchen, musste ich auch jetzt ganz schnell den Gehörschutz aufsetzen. Von "leiser" kann ich nichts sagen, nur das komische "Pfeiffen" vor den Kurven war ungewohnt.
Die Langeweile für mich kommt eher durch die ununterscheidbaren Wagen zustande. lackierung ändern und alle sind (fast) gleich - gut, ein Jahr unterschiedlich hässliche Nase, aber das ist ja auch schon (fast) wieder vorbei.

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bernd.stromberg 26.10.2015, 16:56
9.

Zitat von BettyB.
Da schauen sich doch tatsächlich angeblich weniger Männer das Kreisfahren an? Wie lässt sich das erklären? Da haben doch einige nicht etwa erkannt, dass das Hintereinanderherfahren irgendwie doch nicht so prickelnd ist?
Was soll so ein sexistischer Post?

Es gibt auch reichlich Frauen die sich für die Formel 1 und Rennsport allgemein interessieren...

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