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Zukunft der DFB-Elf: Jetzt erst recht

Wie geht es nach dem WM-Aus weiter mit der Frauen-Nationalmannschaft? Einen radikalen Umbruch dürfte es nicht geben, das Gros des Teams bleibt gesetzt. Eine*schlaue Strategie, denn die Perspektiven sind gut. Nur die Defensive muss dringend renoviert werden.

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watermark71 11.07.2011, 12:08
1. Ja - die Defensive war echt der Grund!

Wie will man denn mit einer "reformierten" Defensive Tore schiessen?

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flötrolf 11.07.2011, 12:23
2. Also die Niederlage gegen Japan geht auf die Kappe der Trainerin!

Zitat von sysop
Wie geht es nach dem WM-Aus weiter mit der Frauen-Nationalmannschaft? Einen radikalen Umbruch dürfte es nicht geben, das Gros des Teams bleibt gesetzt. Eine*schlaue Strategie, denn die Perspektiven sind gut. Nur die Defensive muss dringend renoviert werden.
Wenn es taktisch und spielerisch nicht reicht, hat die Trainerin von außen die Möglichkeit über Auswechselungen einzugreifen. Dazu bedarf es (i) einer taktischen Analyse, und (ii) der Analyse der körperlichen Fitnes einzelner Spieler/-innen.

Für beide Fälle hat Frau Neid einfach kein gespür gehabt. In einer wichtigen Phase hat sie auf Posten versagt. Und das nach einer Vorbereitung wie kein Wettbewerber, inkl. Aussetzen des Ligabetriebs, sehr langer Vorbereitung, etc.pp.

Für mich war es die motivationslose Art der Bundestrainerin, sie war unmotiviert. Es fehlte an Ballsicherheit, also mußten junge unbedarfte Stolperer aufs Feld. Es war die Ballsicherheit. Frau Neid hätte Birgit Prinz mit all ihrer Routine bringen müssen. Dazu die fehlende Motivation.

fast parallel hat die detusche U-17 den 3. Platz bei ihrer WM erspielt. Traumfußball!!!!

Angefeuert von einem Motivator. Das brauchen unsere Mädels auch. Feuer, Leidenschaft und taktische Hilfestellung. Alles was Frau Neid nicht hat. Überheblichkeit, Deutungshoheit, dumme Coolness und zu viel Nüchternheit.

Das wissen wir seit Rudi Völler, dass das anders sein muss. Er hat den deutschen Fußball aus der schlimmsten Krise, der EURO 2000, ins WM-Finale in Südkorea/Japan geführt.

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frubi 11.07.2011, 12:33
3. .

Zitat von sysop
Wie geht es nach dem WM-Aus weiter mit der Frauen-Nationalmannschaft? Einen radikalen Umbruch dürfte es nicht geben, das Gros des Teams bleibt gesetzt. Eine*schlaue Strategie, denn die Perspektiven sind gut. Nur die Defensive muss dringend renoviert werden.
Wie wäre es mit einem Systemwechsel? Garefrekes dürfte bei den nächsten Turnieren keine Rolle mehr spielen. Wieso versucht man es dann nicht mal mit einem 433. Goeßling hat mir im Mittelfeld richtig gut gefallen. Wieso spielt man in Zukunft nicht mit einem 3er Mittelfeld. Goeßling, Kuhlig und Laudehr können gut und gerne noch 6 Jahre zusammen spielen. Vorne könnte man dann mit einer engen 3er Formation spielen. Da Mdabi, Popp (Mitte) und Bajramai würden ein starkes und schnelles Angriffstrio bilden. Auf den Außenverteidiger-Positionen sehe ich in Zukunft Schmidt und Peter als gesetzt. Das sind starke Spielerinnen die in der Offensive noch ein wenig mehr riskieren könnten. Ich werde mich auf jeden Fall stärker mit der BL beschäftigen da ich viele Spielerinnen noch nicht kenne und daher kann ich die Möglichkeiten in der IV nicht bewerten aber das war ja diesmal auch weniger das Problem. Ich frage mich auch, wieso die Behringer nicht den ein oder anderen Freistoß aufs Tor geschossen hat. Die Flanken waren nach 2-3 Versuchen berechenbar. Schade war es auf jeden Fall.

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Mülheimer 11.07.2011, 12:36
4. Defensive?

Zitat von sysop
Wie geht es nach dem WM-Aus weiter mit der Frauen-Nationalmannschaft? Einen radikalen Umbruch dürfte es nicht geben, das Gros des Teams bleibt gesetzt. Eine*schlaue Strategie, denn die Perspektiven sind gut. Nur die Defensive muss dringend renoviert werden.
Ich dachte eigentlich, dass Problem ist die Offensive! Gegen Japan hört man ist denen doch nach vorne überhaupt nichts eingefallen. Naja, Hochmut kommt vor dem Fall: "Dritte Plätze sind was für Männer" und "Männer wir rächen Euch". Gegen diese Sprüche hätte man vorgehen müssen, aber Frau fand sie wohl gut. Jetzt lachen die Männer über solche großmäuligkeit.

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bunterepublik 11.07.2011, 12:37
5. furchtbar

ein furchtbarer strumpfkick war das

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unifersahlscheni 11.07.2011, 12:41
6. Eben eine typisch...

...deutsche Mentalität, werden wir diesmal nicht Weltmeister, dann eben beim nächsten mal.

Fehler genau analysieren, ausmerzen, dann sieht es auch in Zukunft wieder glänzend mit unseren Mädels aus.

Die Spur ist gelegt.
:)

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hatem1 11.07.2011, 12:41
7. Hä?

Zitat: "Nur die Defensive muss dringend renoviert werden."
Das Viertelfinale gesehen? Das wurde nicht in der Defensive verloren, sondern in der Offensive!
Zitat: "Neid wird viel damit beschäftigt sein, das Vertrauen der technisch besten deutschen Spielerin, Fatmire Bajramaj, zurückzugewinnen."

Wohl eher andersrum: Lira Bajramaj muss beweisen, dass sie in die Stammelf gehört. Und weniger Eigensinn vor dem Tor wäre auch gut.

Zitat: "Wenn Neid sagt, "ich habe überhaupt keine Motivationsprobleme", dann ist das nachvollziehbar."
Für mich ist das überhaupt nicht nachvollziehbar. Vielleicht hat Neid keine Probleme, sich selber zu motivieren. Was sie z.B. mit Birgit Prinz gemacht hat, war De-Motivation par excellence.

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Karsteman 11.07.2011, 12:43
8. Typisch weibliche Führung

Zitat von sysop
Wie geht es nach dem WM-Aus weiter mit der Frauen-Nationalmannschaft? Einen radikalen Umbruch dürfte es nicht geben, das Gros des Teams bleibt gesetzt. Eine*schlaue Strategie, denn die Perspektiven sind gut. Nur die Defensive muss dringend renoviert werden.
Ok, Frauenfußball ist was anderes als Männerfußball. Bei Männern heißt es, sie sind ein Team (11 Männer + Ersatz), bei den Frauen scheinen es mir eher um eine Gruppe von Neids Material zu handeln.

Birgit Prinz und Ariane Hingst in einem wichtigen Spiel draußen? Kann man sich einen Breitner, Beckenbauer, Seeler, etc. im Viertel- oder Halbfinale auf der Bank vorstellen? Wirklich, das geht gar nicht!

Management bei Champignon - bloß kein Team schweißen, Köpfe die herausgucken müssen ab. Ein schöner Ausblick für Quoten- statt Leistungsdenken.

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mcf1975 11.07.2011, 12:44
9. .

Auch die Trainerin hat in der WM, nehme ich an, dazu gelernt. Wie sie ja auch schon selbst reflektierte, war das mediale Interesse und der öffentliche Fokus eine ganz neue Erfahrung. Und den Umgang damit, samt solcher Vorgänge wie "Prinz auf der Bank", müssen alle Beteiligten lernen. Hier hätte ich mir ggf. mal einen Geschlechter übergreifenden Austausch gewünscht. Warum konnten sich die Frauen-DFB Elf nicht mal mit einigen DFB-Männern (Lahm, Schweinsteiger, Klose, Trochowksi) an einen Tisch setzen? Die Erfahrung einer WM im eigenen Land haben die Jungs nunmal schon gehabt.
Und es stellt sich in der Tat die Frage, warum nicht in der 70 Min. gewechselt wurde. Das macht fast jeder Trainer/in so, Stichworte : Joker, Impulse setzen.
Hätte sie B.Prinz gebracht, hätte sie mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Japan hätte ob P's Präsenz reagieren müssen, P. hätte ihre Chance bekommen, im entscheidenden Moment der Mannschaft zu helfen, die verunsicherte Mannschaft hätte KRaft P's Erfahrung einen Schub bekommen. Und die Medien hätten, egal welches Ergebnis rausgekommen wäre, hätten gessagt, dass Neid alles richtig gemacht hat, weil es eben in solch in einem Moment richtig ist, Erfahrung einzuwechseln und die Diskussion um P. beendet gewesen wären.


Allerdings kann ich dann auch schon wieder die ätzenden Schlagzeilen sehen, wenn man so was wie oben erwähnten Erfahrungsaustauschn gemacht hätte. Obwohl es an anderen Stellen vollkommen normal ist, sich das Know-How anderer zu Nutze zu machen, hätte es hier wieder gleich geheißen, dass die Frauen Schützenhilfe benötigen.
Gleichzeitig denke ich jedoch wiederum, dass in solch einem Fall die Trainerin gefragt ist (und nicht Onkel Zwanziger), die selbstbewusst a la "Angriff ist die beste Verteidung" keinen Hehl draus macht, und einfach erklärt hätte, was es ist: Wir holen uns die Erfahrung, die vorhanden ist, und nutzen diese Ressource für uns. Alles eine Frage der Kommunikation!

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