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Zukunft der Frankreichrundfahrt: Wie sich die Tour de France verändern muss
AFP

Mit Geraint Thomas bekam die Tour einen überraschenden Helden. Allerdings dominierte erneut Sky. Viele Top-Fahrer schieden früh aus, vor allem Sprinter. Dabei wäre es einfach, die Tour wieder attraktiver zu machen.

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chense90 30.07.2018, 16:11
1. Leider großteils Thema verfehlt

Bei Sprint ubd MZF stimme ich zu aaaaaber ...
Das Problem sehe ich ganz woanders ... ein EZF plus Bergzeitfahren sollte Standard sein,
dazu müssten die Bergetappen selektiver gestaltet werden ... richtige Hämmer wie Zoncolan oder Angliru fehlen bei der Tour weswegen sie für mich auch bestensfalls die zweitinteressanteste GT des Jahres ist.

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spon-facebook-1262660600 30.07.2018, 16:15
2. Ein paar Punkte sind nicht nach zu vollziehen

Die Entscheidung 2018 gab es im Zeitfahren? Zwischen Dumoulin und Thomas waren es 14 Sekunden Abstand. Das Zeitfahren hat also nicht die Tour entschieden. Das ein Zeitfahren abgeschafft werden sollte, haben Sie ja bereits im ersten Satz dann selbst widerlegt. Ankünfte im Tal waren früher Standard, niemand zwingt die Fahrer mit 100 den Berg runterzufahren. Sollen wir in der Formel 1 eine Maximalgeschwindigkeit in den Kurven festlegen? Das Gleiche gilt für Kopfsteinpflaster. Die Tour de France ist nun mal eine Rundfahrt mit allen möglichen Streckenprofilen und kein Klassikerrennen. Die Sprinter sollten schauen, dass sie in einer Verfassung sind über die Berge zu kommen und sprinten zu können. Sind sie das nicht, dann sind sie zu stark spezialisiert für die Rundfahrt.

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cor 30.07.2018, 16:26
3. Ist Tour de France wirklich ein Zuschauersport?

Mal im Ernst, was soll schon so grossartig interessant daran sein, irgendwelchen runtergemagerten Typen zu zu schauen, die Tagelang durch die Prärie fahren? Spätestens seit Jedem klar ist, dass es sich bei der Tour de France im Prinzip um eine fahrende Versuchsapotheke handelt, ist dieses Event für viele komplett uninteressant geworden.

Wenn wir schon beim Fahrrad fahren bleiben: Beim UCI Downhill World Cup z.B. schläft man wenigstens nicht nach 5 Minuten ein.

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coradler 30.07.2018, 16:35
4. Budgetbegrenzung

um finanzstarke Mannschaften wie Sky etwas zu reglementieren, sollte man zumindest ueberlegen ein maximales Budget pro Rennstall einzufuehren. Taete der TdF aber auch den anderen GTs gut?! US NFL und NBA haben es vorgemacht. Da ist sicher auch nicht alles optimal aber zumindest etwas mehr nivelliert.

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hansheinzhorsthans 30.07.2018, 16:36
5. mehr Spannung

Sky positioniert ihre Besten während jeder Etappe mit Hilfe von Tophelfern bis zur entscheidenden Phase des Rennes meist perfekt. Diese können dann nach Stunden Windschattenfahrens "ausgeruht" ins Rennen eingreifen. Wenn man eine Chance auf den Gesamtsieg haben möchte, muss man sich konsequent dranhängen. Und dann muss man besser sein als die Sky-Topleute -ooops, schwierig. Die Zielabfahrten nerven, die Bergankünfte sind spannend, Mannschaftszeitfahren helfen iM nur den Topteams und reduzieren die Spannung. Geguckt habe ich aber trotzdem mit viel Genuss, schon allein wegen der tollen Landschaft.

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deepocean 30.07.2018, 16:44
6. Ihre Meinung...

Zitat von cor
Mal im Ernst, was soll schon so grossartig interessant daran sein, irgendwelchen runtergemagerten Typen zu zu schauen, die Tagelang durch die Prärie fahren? Spätestens seit Jedem klar ist, dass es sich bei der Tour de France im Prinzip um eine fahrende Versuchsapotheke handelt, ist dieses Event für viele komplett uninteressant geworden. Wenn wir schon beim Fahrrad fahren bleiben: Beim UCI Downhill World Cup z.B. schläft man wenigstens nicht nach 5 Minuten ein.
... steht Ihnen zu. Logo. Aber die zu pauschalisieren ist wohl nicht ganz richtig. Haben Sie gesehen, welche Zuschauermengen mit grosser Begeisterung selbst an unspektakulären Streckenabschnitten vor Ort waren? Ich kenne Viele, die sich an Tagen mit den Hammer-etappen sogar frei nehmen, um die im TV verfolgen zu können...... Was mich an Ihrem Beitrag wirklich ärgert ist die Art und Weise wie sie über die Fahrer herziehen..... Apotheke hin oder her (neeein, ganz anderes Thema und sicher nicht auf Radsport beschränkt.......)....... es bleiben beachtliche Leistungen, die eine enorme Leidensfähigkeit, extreme Motivation und grosses Können voraussetzen. Das sollten Sie respektieren, auch wenn es Sie nicht interessiert. Nichts für ungut aber ganz im Ernst ;-)

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Hollowmen 30.07.2018, 16:49
7. ...

Herr Hoppmann (der Autor dieses Artikels) scheint kein großer Experte dieses wunderbaren Sports zu sein.

Die Argumente sind größtenteils schwach und Schlussfolgerungen daraus lassen sich aufgrund dessen auch genau andersherum ziehen. Schließlich betrug der Unterschied beim abschließenden Zeitfahren auf der letzten Etappe zwischen dem dem Tagessieger Dumolin und Froom auf Platz 2 an diesem Tage nur eine Sekunde und bei den Bergetappen war aufgrund der Dominanz von Team Sky immer recht schnell sichtbar, dass der Tageserfolg und die Gesamtwertung nur über dieses Team gehen.

Viel interessanter wären Forderungen z.B. den Funk zwischen Fahrer und Teamleitung stärker einzuschränken, so dass eine Kontaktaufnahme nur noch in Ausnahmefällen wie Gefährdungssituationen möglich wären.

Mann kann nur hoffen das die ASO (Organisatoren der TdF) sich da etwas tiefgründiger mit den Problemen beschäftigen und zu interessanten Lösungen kommen

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eingangrad 30.07.2018, 16:52
8. Schade, dass...

...immerwieder ein Troll hier seinen Kommentar loswerden will und am Thema vorbeischrammt. @cor

Wenn man mal addiert: Teamzeitfahren+Zeitbonifikaton, so hat GT mal grob überschlagen über eine Minute dadurch gewonnen. Mmn gehören auch die Zeitbonis abgeschafft. In die Pyrenäen, mit unter einer Minute Zeitunterschied, macht die Sache nicht nur spannender, sondern auch taktisch schwieriger zu verteidigen.

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dkdc 30.07.2018, 16:52
9. Es ist doch nur die Tour de France....

....und das Interessanteste an den Übertragungen auf der ARD war doch immer nur zu hören, aus welchem Dorf in den Pyrenäen guter Käse kommt oder welcher leidlich bekannte Mensch aus welchem er kleinen Dörfer kommt. Der Rest war doch eh immer egal und wird mit zunehmendem Zweifel an der Sauberkeit der Fahrer noch egaler. Ohne zusehr in die Kapitalismus-Kritik einzutauchen, die nicht so mein Ding ist, aber ein Event, der gegründet wurde, um Zeitungen zu verkaufen hat sich über das Jahrhundert nicht sonderlich weiter entwickelt und ist vorhersagbar wie eine Formel 1 Saison. Auch so ein Event, der nur durch Geschrei am Leben erhalten wird.

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