Forum: Sport
Zukunft des FC Bayern: Bloß keine Rücksicht mehr
REUTERS

Der Bundestrainer ist beim FC Bayern zur Reizfigur geworden. Dabei könnte Joachim Löw einen Lerneffekt bieten: Wie der Umbruch in einer überalterten Mannschaft schnell und radikal vollzogen werden muss.

Seite 1 von 7
benedetto089 14.03.2019, 15:50
1.

Das bei Bayern in den letzten Jahren einiges verschlafen wurde und ein Umbruch im Kader und mittelfristig im Management stattfinden muss ist wirklich kein Geheimnis mehr. Ribery, Robben, Rafinha gehen nach der Saison sowieso und es wird sicherlich einige Transfers geben. Aber was will mir der Artikel jetzt sagen? Sollte der FCB die genannten Spieler jetzt mitten in der Saison vor die Tür setzen oder was?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
burscheider 14.03.2019, 15:58
2.

Da fehlt jetzt irgendwie das Produktive. Wieso ist es denn eine falsche Annahme, dass da schon viele gute Leute dabei sind? Ich sehe denn fc Bayern nicht jede Woche, aber nach den 2 spielen gg Liverpool und dem was ich so sehe und lese denk ich dass langfristig ein neuer Torwart her muss, zwingend 1-2 innenverteidiger, von denen einer schon verpflichtet ist, ein vernünftiger Backup Außenverteidiger und ein Backup 6er, zwei neue flügelstürmer, auch schon einer verpflichtet, und ein neuer Mittelstürmer und davon muss nur ein innenverteidiger und ein flügelstürmer sofort Stammspieler sein können, denn man hat locker 7-8 Spieler, die auch nächstes Jahr Stammspieler sein können und viele davon sind jung. Das ist viel, aber das ist locker bezahlbar und dann geht es nächstes Jahr auch wieder aufwärts.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Orthoklas 14.03.2019, 16:07
3. Kovac

Solange Kovac bei Bayern auf der Bank sitzt, gewinnen die allerhöchstens einen feuchten Kehricht. Der Mann, Stallgeruch hin oder her, ist maximal überfordert. Frankfurt nicht Bayern. Die eigenen Spieler haben die Taktik gestern nach Abpfiff kritisiert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Oihme 14.03.2019, 16:07
4. Sie ...

... wollten ja laut Hoeneß noch ein wenig Geld sammeln in dieser Saison, bevor dann im Sommer die große Transferoffensive der Bayern startet.
Jetzt ist man aber bereits im Achtelfinale der CL raus anstatt wie sonst im Viertel- oder Halbfinale. Und deshalb kann man sich in München jetzt schon ausrechnen, wieviel eigentlich fest eingeplantes Geld am Saisonende in der Kasse fehlt, ob sich das "Geld sammeln" wirklich gelohnt hat und wieviele neue Top-Spieler man dafür heute noch bekommt.
Bestimmt nicht so viele wie man spätestens nach der ernüchternden Erfahrung von Gestern dringend braucht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mchlpfeiffer 14.03.2019, 16:08
5. Den Bayern.....

...ist gestern in der CL genau das passiert, was der Nationalmannschaft letzten Sommer bei der WM in Russland passiert ist, und der Grund ist in beiden Fällen der gleiche: Der Umbruch nach dem letzten großen Erfolg wurde verschlafen. Bayern hat 2013 das "Triple" gewonnen, und die Spieler, die damals bereits Schlüsselspieler waren, sind es heute noch, nur sind sie alle seitdem 6 Jahre älter aber nicht besser geworden. Neuer, Hummels, Boateng, usw. befinden sich auf der Zielgeraden ihrer jew. Karriere, Robben und Ribery sind schon lange darüber hinaus. Adäquater Ersatz für die Genannten wurde nicht eingekauft bzw. aufgebaut (mit Ausnahme von vielleicht Kimmich, aber der hat gestern nicht gespielt). Es wird in Zukunft auch schwierig sein, adäquaten Ersatz zu finden, denn die talentierten jungen Spieler gehen lieber nach England oder Spanien, einfach weil die dortigen Spitzenclubs ganz andere finanzielle Möglichkeiten haben als die deutschen Vereine, der FC Bayern nicht ausgenommen. Die Alternative wäre, auf einheimische Talente zu setzen, aber da viele Erst- und Zweitligisten ihre zweiten Mannschaften, die in der Regionalliga oder sogar in der dritten Liga spielen, aus finanziellen Gründen abgemeldet haben (Bsp.: Eintracht Frankfurt), bekommen junge Talente, sobald sie der Jugend entwachsen sind, kaum Einsatzzeiten, da die wenigsten Jugendlichen es schaffen, aus der A - Jugend gleich in die Profimannschaften der 1. oder 2. Liga aufzusteigen. Früher konnten sie in den jew. zweiten Mannschaften ihrer Vereine Erfahrungen sammeln, aber diese Möglichkeiten gibt es heute nur noch selten. Alternativ werden deshalb von den Vereinen der Bundesliga fertige Spieler aus dem Ausland eingekauft. Da die Besten allerdings lieber nach Spanien oder England gehen, Grund: s.o., bleiben für die Bundesliga mit ihren begrenzten finanziellen Mitteln nur die zweit- oder drittklassigen Spieler übrig. Das geht schon seit einigen Jahren so und das Resultat hat man diese Saison schonungslos vor Augen geführt bekommen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Tavlaret 14.03.2019, 16:08
6. Ist es wirklich das Alter?

Das Alter allein kann es nicht sein: Neuer 32, Müller 29, Boateng 30, Hummels 30, Lewandowski 30 ... In einem anderen Spiel schaltete der 34jährige Ronaldo Altético Madrid im Alleingang aus. Wie kann das gehen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nextgen 14.03.2019, 16:10
7. grundsätzliches

es geht nicht nur um Bayern oder das man die deutschen Teams ausgeschieden sind,sondern darum das die Teams mMn kein Seele haben und nicht wirklich kämpfen !!!!! sie sind einfach zu satt..bis auf die Bayern weiß ich aber nicht warum die anderen Teams satt sind. mMn ist die Manager ebene das Problem bei den meisten buli Klubs!! die meisten sind einfach nur froh weiter am den geldtöpfen zu sein. Erfolg ist zweitrangig und das ist eine Frechheit:) naja ich zahle nix für den Müll

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cipo 14.03.2019, 16:12
8.

Aha, jetzt ist der Zauderer Löw, der selbst den rechtzeitigen Umbruch in der NM verpennt hat, plötzlich das leuchtende Vorbild?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bayerns_bester 14.03.2019, 16:15
9. Richtige Überschrift

aber falscher Rückschluss. Das Wichtigste wäre eine kurzfristige Trennung vom Trainer. Der hat eindrucksvoll beweisen, dass er Championsleague auf diesem Niveau nicht kann. In einem Rückspiel gegen ein bislang auswärts siegloses Liverpool eine solche Marschrichtung vorzugeben ist indiskutabel. Und nein, keiner hättte bedingungslosen Angriffsfußball ab Minute 1 ohne jede defensive Absicherung erwartet. Aber zwischen diesen beiden Extremen hätte es eine Vielzahl von taktischen Varianten gegeben, die diesem Trainer jedoch offensichtlich nich bekannt sind. Man mag jetzt den Kader hochkarätig aufrüsten, aber mit Kovac an der Seitenlinie wird der internationale Erfolg ausbleiben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 7