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Zum 25. Todestag von Ayrton Senna: Gerecht, geradlinig, gläubig
Pascal Rondeau/ Getty Images

Ayrton Senna war eine Inspiration. Vor 25 Jahren verstarb der beste Rennfahrer der Formel-1-Geschichte. In Brasilien wird Senna immer noch verehrt, auch weil seine Stiftung benachteiligten Kindern hilft.

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BeatDaddy 01.05.2019, 08:14
1. Eigentlich

wollte ich den Artikel ja ganz lesen, bis ich auf die Berger-Aussage stieß...Nochmal, Senna, Schumacher & Fangio waren die allerbesten. Hamilton fährt zwar gut, aber er würde es niemals schaffen, mit einem unterlegenen Auto zu gewinnen, das beweist er in jedem Rennen, in dem sein Auto nicht das schnellste ist! Ausserdem hat er seine Titel alle mit Mercedes gewonnen. Das ist schon ein wenig schwach, um wirklich zu den besten zu gehören. Da sieht man mal wieder, daß nicht jeder Ex-Fahrer auch Ahnung von der Materie haben muss. Schade um den Artikel.

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Bala Clava 01.05.2019, 08:44
2. Alberner Superlativ

Woran will man das festmachen "der Beste der Geschichte"? Mag ja jeder den für den Besten halten, der ihm am sympathischsten ist. Oder der sein Landsmann ist. Oder über den man mal ein Buch geschrieben hat. Lange Zeit hielt sich auch die unbewiesene Meinung, Alonso sei so ein richtig guter Formel-1-Fahrer, "der Beste" im aktuellen Feld - nur krebste er immer auf den hinteren Rängen herum.

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f1database 01.05.2019, 08:57
3. Falsches Foto

Die Lufaufnahme der Tamburello Kurve ist nicht zwei Wochen vor dem Unfall, sondern nach dem Umbau der Kurve. Die alte Kurve war eine langgezogene Linkskurve. Jetzt eine Schikane mit der Kombination Links, rechts, Links.

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s.l.bln 01.05.2019, 09:43
4. Senna darf man auch...

...anders sehen.
Neben erkennbarem Talent war Teil des Geheimnisses seines Erfolges eine gewisse Rücksichtslosigkeit, sowie die Tatsache, daß er oft über dem Limit war, weshalb nicht wenige ihm ein vorzeitiges Ableben prognostizierten, womit sie ja auch Recht behielten.
Was den "perfekten" Rennfahrer ausmacht, ist u.A. die Fähigkeit, ein Auto möglichst dicht am Limit zu bewegen, ohne sich und andere umzubringen.
Senna hat sich für Limits und Risiken nicht interessiert und weil er nunmal unbestritten Auto fahren konnte, war er damit eine Zeit lang schneller als andere.
Wer seine letzte Saison verfolgt hat, konnte außerdem ahnen, daß er in der Folge vermutlich von Schumacher entzaubert worden wäre, der zu der Zeit seinen Zenit noch gar nicht erreicht hatte und ihm trotzdem gefährlich wurde.
Ob Hamilton ähnlich gut ist, werden wir nie erfahren, weil die aktuelle Wettbewerbssituation einen echten Vergleich der Fahrer nicht zuläßt.
Immerhin hatte er aber in seiner ersten Saison Alonso im gleichen Auto Griff, der damals als bester Fahrer im Feld galt. Vielleicht ist Hamilton für den Titel"Größter Fahrer" mental nicht stabil genug.

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gammoncrack 01.05.2019, 09:44
5. Frau, Frau, Frau....

Da hat aber die Verfasserin des Artikels deutlich gemacht, dass sich Objektivität weit außerhalb ihrer Wahrnehmung befindet.

Senna war ganz sicher ein toller Rennfahrer und Mensch. Aber einige Aussagen und Vergleiche zeugen von einer Art von Anbetung, die im Journalismus nichts zu suchen hat.

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uzsjgb 01.05.2019, 09:48
6.

Zitat von Bala Clava
Lange Zeit hielt sich auch die unbewiesene Meinung, Alonso sei so ein richtig guter Formel-1-Fahrer, "der Beste" im aktuellen Feld - nur krebste er immer auf den hinteren Rängen herum.
Was haben die Platzierungen eines Fahrers damit zu tun, ob er der Beste ist oder nicht? Richtig, überhaupt nichts.

Niemand, der Ahnung von der Formel 1 hat, beurteilt einen Fahrer anhand der Platzierungen, die er einfährt. Alonso wurde oft zum besten Fahrer eines Rennens gekürt, obwohl er nur auf Platz 10 oder 11 ins Ziel gekommen ist. Es zweifelt auch kein Experte daran, dass Alonso einer der besten Fahrer aller Zeiten ist.

Das Problem ist, dass die Formel 1 für die meisten Leute zu kompliziert ist und sie auch keinen Willen haben sich in diesem Thema weiterzubilden. Weil man selber nichts weiß geht man dann davon aus, dass alle anderen auch nichts wissen und man schlägt vor einfach den besten Fahrer nach Sympathie auszuwählen.

Leute, es gibt massenhaft Literatur zu Formel 1. Nutzt diese und bildet euch!

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tappstapps 01.05.2019, 10:01
7.

Zitat von BeatDaddy
Ausserdem hat er seine Titel alle mit Mercedes gewonnen. Das ist schon ein wenig schwach, um wirklich zu den besten zu gehören.
Was soll das aussagen? Senna hat alle seine Titel ebenfalls mit dem gleichen Team geholt, McLaren-Honda.

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Lua-Lua 01.05.2019, 10:06
8. RIP Ayrton

....auch ich weiß noch, was ich am 01.05.1994 tat. Das Rennen im Imola gucken und danach auf dem Sportplatz , das gesehene verarbeiten und am Abend dann die Todesnachricht. Paar Tage später die Beerdigung live auf Eurosport. Danach nie mehr ein F1 Rennen über die volle Distanz gesehen. RIP.

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skeptikerjörg 01.05.2019, 10:18
9.

Zitat von uzsjgb
Was haben die Platzierungen eines Fahrers damit zu tun, ob er der Beste ist oder nicht? Richtig, überhaupt nichts. Niemand, der Ahnung von der Formel 1 hat, beurteilt einen Fahrer anhand der Platzierungen, die er einfährt. Alonso wurde oft zum besten Fahrer eines Rennens gekürt, obwohl er nur auf Platz 10 oder 11 ins Ziel gekommen ist. Es zweifelt auch kein Experte daran, dass Alonso einer der besten Fahrer aller Zeiten ist. Das Problem ist, dass die Formel 1 für die meisten Leute zu kompliziert ist und sie auch keinen Willen haben sich in diesem Thema weiterzubilden. Weil man selber nichts weiß geht man dann davon aus, dass alle anderen auch nichts wissen und man schlägt vor einfach den besten Fahrer nach Sympathie auszuwählen. Leute, es gibt massenhaft Literatur zu Formel 1. Nutzt diese und bildet euch!
Formel 1 hat was mit Bildung zu tun? Und ist ein Thema, in dem man sich weiterbilden sollte, müsste? Aber davon ab: Das Ziel eines Rennfahrers, das Ziel jeden Sportlers ist es doch, zu gewinnen. Und jemand, der ständig nur hinterher fährt, kann kaum der Beste sein. Und klar beurteilt man einen Rennfahrer anhand seiner Platzierungen - zumindest, wenn er über das Stadium und das Alter eines Nachwuchstalentes hinaus gekommen ist. Deshalb war ein Niki Lauda Top und ein Gerhard Berger eben nicht, um mal zwei Österreicher derselben Zeit miteinander zu vergleichen, die vielleicht sogar dasselbe Talent besaßen.

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