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Zum Tod von Niki Lauda: Die Formel 1 war zu klein für ihn
REUTERS

Kurz nach seinem Feuerunfall 1976 saß Niki Lauda schon wieder im Rennwagen. So war er: ein knallharter Kämpfer, dem kein Ziel zu hoch war. Jetzt ist die Formel-1-Legende mit 70 gestorben.

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schehksbier 21.05.2019, 09:25
1. R.I.P. Niki Lauda

Beim Großen Preis der Niederlande 1978 bin ich ihm kurz begegnet (damals konnten Zuschauer mit entspr. Ticket noch ins Fahrerlager und vom Dach der Garagen das Rennen sehen). Niki Lauda, mit seiner damaligen Frau Marlene, hatte wenig Berührungsängste und kam sehr volksnah 'rüber. Das und seine ungeschminkte Art über Dinge um die Formel 1 zu reden, wird mir in Erinnerung bleiben. Mit ihm ist ein echter Typ gegangen - R.I.P.

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anonlegion 21.05.2019, 09:36
2. Danke Niki

Das war eine wirklich traurige Nachricht am Morgen!
Ich war bei dem Unfall in unmittelbarer Nähe am Nürburgring mit meinem Vater.
Ich verdanke Niki und Keke den absolut besten Geburtsatg ever...eingeladen auf Ibiza.
Und ich schätzte Ihn als Kämpferseele, gerecht aber fordernd und immer Mensch.
Vielen Dank Niki und ruh Dich aus.
Der Familie und Freunden sowie allen Rennsportenthusiasten mein ehrlich empfundenes Beileid.

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Ivar1975 21.05.2019, 09:44
3. Ein hervorrragender Pilot, aber......

Zitati aus dem SPON-Artikel: "Der Absturz eines seiner Flugzeuge in Thailand im Mai 1991 mit 223 Toten war ein Schock, der ihn tief traf, ihn stärker prägte als sein eigener Unfall, wie er oft betonte. Er stellte sich den Schreckensbildern vor Ort, zog aus der direkten Konfrontation aber auch die Kraft, nicht locker zu lassen bei der Frage nach der Verantwortung. Seiner Hartnäckigkeit, seinem ständigen Nachhaken war es zu verdanken, dass die Absturzursache aufgeklärt wurde." Dies entspricht nicht der Wahrheit. Die Absturzursache wurde nicht dank NIki Lauda aufgeklaert. Viel mehr wurde das Benehmen des Lauda-Air Chefs unter die Lupe gezogen. Der Bordcomputer der Boeing 767-300 ER "Mozart" zeigte UEBER EIN JAHR LANG, dass mit der Schubumkehr etwas nicht in Ordnung war. Selbst am Abend vor dem Start wurde das in der Check-Liste vom Bodenpersonal aufgezeichnet! In Internet findet man sogar das Photo der Checklistenseite. Und trotzdem musste das Flugzeug um jeden Preis fliegen, "weil der Niki sich immer einmischte", wie zu viele des Bodenpersonals behaupteten. Ein Bekannter von mir starb damals beim Absturz, er starb mit seiner gesamten Klasse der Uni Innsbruck zusammen mit Professor Clemens August Andreae. Mich wundert es sehr, dass der Journalist nicht besser recherchiert hat.......

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zauberer2112 21.05.2019, 09:47
4. Früher

war auch die Formel 1 noch spannender. Er konnte mit Mechanikern auf Augenhöhe reden (da würde ich gerne mal Hamilton, Vettel, Alonso & Co. hören) und mit Können konnte man auch mit einem etwas langsameren Auto gewinnen. Heute gewinnt das schnellste Auto - ohne Wenn und Aber. Deswegen gucke ich dieses "im Kreis fahren" auch nicht. Und diese Saison ist sogar ganz extrem: Schnellstes Auto: Mercedes = NUR Doppelsiege. Fast so spannend wie die Bundesliga in den letzten 7 Jahren... Solche Sportarten MÜSSEN zwangsläufig Zuschauer verlieren.

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28zwei27 21.05.2019, 09:52
5.

Eine traurige Nachricht, ein netter Nachruf.

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Jack-in-the-box 21.05.2019, 10:03
6. Auf der Poleposition

des Lebens dem Tod immer ein Stück voraus. Nun hat der ihn doch eingeholt. Wohl wissend, dass Niki Lauda unsterblich bleiben wird. Wohlverdient ein Abschied in Frieden.

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klauswinkler 21.05.2019, 10:29
7. Die Legende

Die Legende meiner Zeit. Mutig, intelligent, fokussiert, talentiert, schnell und mit seinem trocknen Humor und klaren Aussagen wohltuend anzuhören, war er ein Übersportler, erfolgreicher Unternehmer und ein positives Vorbild für Fleiß und Ehrgeiz. Danke für die schöne Zeit.

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bhang 21.05.2019, 10:35
8. Wird ja immer oft von "Legende" gesprochen, wenn einer stirbt.

Er war wirklich eine. Einer von denen, dessen Namen auch Leute kannten, die ansonsten mit dem Thema F1 nichts zu tun hatten. Der Name war ein Begriff. So wie Ali = Boxen, Jordan = Basketball...

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hefe21 21.05.2019, 11:09
9. Laudatio

Ganz ehrlich, dass er seinen Siebziger noch erlebt hat, das war schon ein Wunder. Und dass ihn die nicht eben unberühmte Wiener medizinische Schule vor wenigen Tagen quasi aufgeben musste, das war als Signal schon fast zu deutlich. Und trotzdem ist es noch immer schwer vorstellbar, dass er nie wieder aus dem Hintereingang der Mercedesgarage tritt, um die Wortspendeneinsammler von RTL und ORF glücklich zu machen. Und es gereicht ihm zur Ehre, dass er da immer ehrliche Münzen in den medialen Klingelbeutel geworfen hat. Nun liegt es noch mehr an Dr. Marko, seinen liebsten landsmännischen Sparringpartner, diese aussterbende (pardon) Tradition fortzuführen. Als jemand, dessen Adoleszenz in die aktive Nikiära fiel, schliesse ich mich den Dankesworten für fantastische sportliche Unterhaltung an.

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