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Zwei weitere Jahre mit Red Bull und Toro Rosso: Honda glaubt an die Formel 1, zuminde
Charles Coates/ Getty Images

Wie sieht die Formel 1 nach 2020 aus? Die Regeln stehen fest, Hersteller wie Mercedes zögern trotzdem noch. Nun hat Honda den Motorenvertrag mit Red Bull verlängert - aber nur für zwei Jahre.

Nachtsegler 28.11.2019, 03:15
1. Das Grundübel

der Formel 1 ist das Antriebskonzept. Die Hybridtechnik ist viel zu teuer und bringt den Zuschauern nichts. Es gab mal Zeiten, da konnte ein (fast) serienmäßiger BMW - Motor eine Weltmeisterschaft gewinnen. Auch unter Umweltgesichtspunkten sind die heutigen Motoren ein Witz. Da wird der Zirkus F1 mit einer Flotte von Jumbo - Jets um die Welt geflogen. Auf der Rennpiste soll dann aber Sprit gespart werden. Das Gerede vom Technologieträger, der Vorreiter für Serienprodukte sein soll, ist auch daneben. Kein Serienauto wird je einen Antrieb haben, der so aufgebaut ist, wie ein aktueller F1 - Antriebsstrang. Alltagstaugliche Vollhybride gibt es längst. Warum kann in der F1 nicht einfach gelten, was auch bei anderen Sportarten gilt? Nur so als Beispiel: Pferde spielen bei der heutigen Mobilität keine Rolle. Sport wird aber immer noch mit ihnen gemacht. Da könnte es doch bei Autorennen auch dabei bleiben, dass Motoren von Gestern genutzt werden und Zuschauer begeistern. Wird mal im Rahmenprogramm eines F1 - Rennens ein alter Bolide mit 12 Zylindern auf eine Runde geschickt, jubeln alle Zuschauer, was den F1 - Verantwortlichen zu denken geben sollte!

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