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Zweite Liga: Vereine planen Hilfsfonds für Absteiger
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Der Abstieg in die dritte Liga bedeutet für Fußball-Vereine extreme Einbußen, oft droht der Bankrott. Um dies zu vermeiden, wollen die Zweitliga-Klubs künftig für die Absteiger zusammenlegen.

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Emmi 02.12.2014, 10:43
1. Auf- und Abstiege sind ein Anachronismus!

Im Zeitalter des Kommerzfußballs sind Auf- und Abstiege ein Anachronsimus. Vielmehr sollten die wirtschaftlich leistungsfähigsten "Vereine" (besser: Fußballunternehmen) in jeweils einer Liga spielen. Das wird am Besten über eine jährlich zu entrichtende Lizenzgebühr geregelt.
z. B.:
1. Liga: 50 Mio. €/a
2. Liga: 20 Mio. €/a
3. Liga: 10 Mio. €/a

Die Beträge sind nur Beispiele, wären den tatsächlichen Gegebenheiten anzupassen.
Wer das nicht zahlen kann, spielt halt Amateurfußball (bis Regionalliga)...

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hschmitter 02.12.2014, 10:46
2.

Mein Mitleid hält sich in Grenzen - es gibt genügend Sportarten, die sich ohne Zwangsgebühren des Fernsehzuschauers, ohne Börsenbeteiligungen, ohne Unterstützung durch Firmen etc. durchwursteln müssen.

Und bei denen die Aktiven den Sport nicht nur wegen völlig überzogener Gehälter ausüben.

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henkeltopf 02.12.2014, 10:50
3. Jedes Jahr

Jedes Jahr gibt es 2-3 Absteiger, egal in welcher Liga. Alle 18 Vereine können es nicht schaffen.
Das sollten Clubführung und Fans jedes Vereins mal einfach begreifen, akzeptieren und einberechnen. Und nicht durch ständige Trainerwechsel und rabiate Fanproteste so tun, als dürfe es immer nur die anderen treffen.

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berney 02.12.2014, 10:56
4. Das

war gerade die schlechteste Idee, die ich jemals gehört habe.

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mauerfall 02.12.2014, 11:17
5.

Gibt es nicht so etwas schon? Entweder Bielefeld oder der MSV haben doch genau so etwas beim Abstieg in Anspruch genommen, oder täuscht mich meine Erinnerung?

Die Frage ist doch, was das soll. Mit einem Wettbewerbsvorteil in die neue Saison starten?

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!!!Fovea!!! 02.12.2014, 11:20
6. Vielleicht...

wird dann auch noch ein BuliSoli eingeführt, ich bin mir sicher, dass der mehr Zuspruch finden würde als GEZ und Soli zusammen, so wie es momentan ist. Für die großen Vereine gilt natürlich der Solidarpakt....

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Jochen2002 02.12.2014, 11:21
7. Formel Bundesliga

Der Lizenz Vorschlag von Emmi ist interessant. Käme Herrn Ecclestone sicher auch entgegen. Der konnte dann mit Hoeneß eine PrivateEquity-Gesellschaft gründen um die Vermarktung so richtig anzukurbeln.

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Robert_Rostock 02.12.2014, 11:37
8.

Zitat von Emmi
Im Zeitalter des Kommerzfußballs sind Auf- und Abstiege ein Anachronsimus. Vielmehr sollten die wirtschaftlich leistungsfähigsten "Vereine" (besser: Fußballunternehmen) in jeweils einer Liga spielen. Das wird am Besten über eine jährlich zu entrichtende Lizenzgebühr geregelt. z. B.: 1. Liga: 50 Mio. €/a 2. Liga: 20 Mio. €/a 3. Liga: 10 Mio. €/a Die Beträge sind nur Beispiele, wären den tatsächlichen Gegebenheiten anzupassen. Wer das nicht zahlen kann, spielt halt Amateurfußball (bis Regionalliga)...
Andersrum wird ein Schuh daraus:
Hätten die Gründungsväter der Bundesliga nicht sowas Blödes wie Auf- und Abstieg eingeführt, dann würden heute noch nur die einzig dafür würdigen Traditionsvereine in der Bundesliga spielen und solche Emporkömmlinge wie Hoppenheim, Augs- und Golfsburg, oder gar der Gottseibeiuns RB Leipzig wären überhaupt nicht möglich!

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Sumiciu 02.12.2014, 11:55
9. Tradition & Fairness

Zitat von Robert_Rostock
Andersrum wird ein Schuh daraus: Hätten die Gründungsväter der Bundesliga nicht sowas Blödes wie Auf- und Abstieg eingeführt, dann würden heute noch nur die einzig dafür würdigen Traditionsvereine in der Bundesliga spielen und solche Emporkömmlinge wie Hoppenheim, Augs- und Golfsburg, oder gar der Gottseibeiuns RB Leipzig wären überhaupt nicht möglich!
Ach so, es entscheidet also die "Tradition" darüber, wer "würdig" ist, in der ersten Liga zu spielen, nicht mehr so schnöde und total überkommene Kriterien wie "Leistung" o. ä. Das ist natürlich viiiiel sinnvoller...

Abgesehen davon finde ich den Vorschlag im Artikel schon merkwürdig: Natürlich bringt ein Abstieg erhebliche Nachteile mit sich, sonst wäre er ja auch total egal. Und eine "Finanzspritze" der anderen Clubs mag zwar im Sinne der Solidarität ganz toll klingen, ist aber eine unglaubliche Wettbewerbsverzerrung zu Ungunsten der anderen Clubs in der dritten Liga, die nicht das "Glück" hatten abzusteigen.

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