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Zweitliga-Tabellenführer Köln: Trainer Anfang muss wohl gehen
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Der 1. FC Köln steht vor dem direkten Wiederaufstieg - für Trainer Markus Anfang scheint es dennoch nicht weiterzugehen. Am Tag nach einer Heimniederlage gegen Darmstadt soll der Klub die Trennung beschlossen haben.

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Thorkh@n 27.04.2019, 13:28
1. Mal wieder eine ...

... für Köln typische Überreaktion. Jedenfalls im Hinblick auf die sportliche Lage. Falls anderweitig die Chemie nicht stimmt, mag es natürlich angehen. Bei den Kieler Störchen wäre Markus Anfang sicherlich nicht so behandelt worden.

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.patou 27.04.2019, 13:51
2.

Das war ja mehr oder weniger abzusehen.

Wenn ich jetzt allerdings höre, dass Labbadia als Vehs Wunschkandidat gilt, wird mir angst und bange. Von mir aus könnte Veh auch gleich seinen Hut nehmen.

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soistrecht 27.04.2019, 13:52
3. komplett daneben

oh weh... wo steht der fc?!? kurz vor dem aufstieg oder abstieg??? selbst wenn jetzt der aufstieg rein rechnerisch nicht mehr möglich wäre... das ist schon ganz anderen passiert... aber diese arroganz (worauf diese auch immer beruht-ausser das nötige geld dafür verprassen zu können, welches man sich zuvor in etwas besseren zeiten erspielt hat), mal eben mit einer selbstverständlichkeit durch die liga zum direkten wiederaufstieg spazieren zu können-und dann bitteschön noch mit ordentlich glanz! da kann man nur hoffen dass es lange weiter ordentlich klemmt im kölner getriebe...

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colada 27.04.2019, 13:59
4. Erfolg = erfolglos ?

Köln hat sich in der 2. Liga super verkauft! Die Tore hätte der HSV gerne schießen dürfen. Klar, ein Trainer verdient auch in der 2. BL gutes Geld und muss Ergebnisse liefern aber wie will man seinen Job vernünftig machen, wenn eine kurze Negativserie diesen schon kostet. Ich finde diese dünnhäutigen Reaktionen generell stark übertrieben. Um in der 1.Liga zu bestehen müssen andere Schrauben gedreht werden. Trainer hat sehr gute Arbeit geleistet!! Mannschaft bis hierhin auch- der Aufstieg ist meiner Meinung nach klar gesetzt.

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kopi4 27.04.2019, 14:15
5.

Keine Überreaktion, pure Notwendigkeit. Aufstellung und Auswechselungen Anfangs waren nicht mehr nachvollziehbar. Beispiel gestern: Koziello in der Startelf, für den verletzten Clemens bringt er nach 30 Minuten mit Schmitz einen Abwehrspieler?? Das hat ja schon gegen den HSV ( Terodde raus,Sobiech rein) zum Ausgleich geführt...

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spmc-135322777912941 27.04.2019, 14:32
6. Ja wenn das so eine Pflaume als Trainer ist ...

Zitat von kopi4
Keine Überreaktion, pure Notwendigkeit. Aufstellung und Auswechselungen Anfangs waren nicht mehr nachvollziehbar. Beispiel gestern: Koziello in der Startelf, für den verletzten Clemens bringt er nach 30 Minuten mit Schmitz einen Abwehrspieler?? Das hat ja schon gegen den HSV ( Terodde raus,Sobiech rein) zum Ausgleich geführt...
warum hat man ihn denn geholt ? Der kann doch nicht innerhalb weniger Monate vom Erfolgstrainer in Kie zum Vollidioten in Köln mutiert sein. Der Veh, der Veh, der tut mir weh.

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appenzella 27.04.2019, 15:10
7. Die Kölner Verantwortlichen

sollten Veh entlassen, sonst rauscht der F.Zeh nach dem kaum noch vermeidbaren Aufstieg direkt zurück in Lige Zwo!
Nachdem der Aufstieg praktisch sicher ist, fehlt nun die Spannung - das ist schon vielen Mannschaften so gegangen, daß dann erst einmal nichts mehr geht.
Arriba, Kölle!

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lektra 27.04.2019, 15:33
8. Och nee!

Zitat von .patou
Das war ja mehr oder weniger abzusehen. Wenn ich jetzt allerdings höre, dass Labbadia als Vehs Wunschkandidat gilt, wird mir angst und bange. Von mir aus könnte Veh auch gleich seinen Hut nehmen.
Drei Tage vor Saisonende als Tabellenführer: Das wäre absolut unnötig. Zur Spekulation über Labbadia: Von ihm weiß man, dass er letzte Saison das Angebot, Trainer in Köln zu werden, ablehnte. Labbadia war seinerzeit ohne Anstellung und soll abgesagt haben, weil er diese Aufgabe als aussichtslos ansah und er seine Reputation als Feuerwehrmann, der Mannschaften vor dem Abstieg bewahrt, nicht riskieren wollte. So hat es Stefan Ruthenbeck (Trainer der FC-U19, der als Interimscoach einsprang, als Stöger zurückgetreten ist) beim FC-Stammtisch von Ralf Friedrichs am 29.3.2018 erzählt (im Internet ist das Video abrufbar).

Noch ist Labbadia ja noch bei Wolfsburg. Ob ein Interimscoach für die letzten drei Spiele sinnvoll ist, um auf so jemanden zu warten, der nach einem Aufstieg dann in guter Ausgangsposition nicht wirklich viel riskiert, kann man sich getrost fragen. Labbadia schafft es aber wenigstens anfangs immer, gute Resultate zu liefern. Nach einer gewissen Zeit ist das Pulver aber immer aufgebraucht und die Tricks greifen nicht mehr. Wenn es denn sein muss: Bitte keinen langen Vertrag!

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lektra 27.04.2019, 15:56
9. Da machen Sie es sich zu einfach

Zitat von kopi4
Keine Überreaktion, pure Notwendigkeit. Aufstellung und Auswechselungen Anfangs waren nicht mehr nachvollziehbar. Beispiel gestern: Koziello in der Startelf, für den verletzten Clemens bringt er nach 30 Minuten mit Schmitz einen Abwehrspieler?? Das hat ja schon gegen den HSV ( Terodde raus,Sobiech rein) zum Ausgleich geführt...
Dass Schmitz ein nomineller Abwehrspieler ist, sagt doch erstmal nichts aus. Schmitz war gestern einer der besseren und hatte gute Aktionen nach vorne. Die (nominell offensivere) Alternative im Kader für die Position wäre Risse gewesen, der davor offensiv vollkommen wirkungslos war und nach hinten mit katastrophalen Aktionen auffiel (von der eine zum Gegentor führte). Also: Schmitz' Einwechslung war sicher nicht das Problem. Und weil hier immer der Vorschlag Schaub kommt: Schaubs Position ist eine ganz andere. Inwieweit er (nach der langen Verletzungspause) wirklich fit ist, kann nur sagen, der alle Trainingseindrücke und -daten kennt.

Im HSV-Spiel stand Terodde vollkommen neben sich (z.B. beim Kicker notenschlechtester Spieler der Startformation). Nach Sobiechs Einwechslung wurde auch umgestellt. Höger ist aus der Innenverteidigung ins Mittelfeld vorgerückt - also auch keine bloße Umstellung auf Defensive: Mittelfeld verstärkt und mit einer Sturmspitze gespielt. Das eigentliche Problem war der Leistungseinbruch der gesamten FC-Mannschaft in der zweiten Halbzeit.

Dass dieser (mögliche) Schritt drei Tage vor Saisonende die "pure Notwendigkeit" sein sollte, müsste man besser begründen. Weil die allesentscheidende Frage ist doch: Wer käme stattdessen?

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