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Bildband "Ultimate Toys for Boys": Für den Polo-Prolo
Automobili Lamborghini/ teNeues

Ein neuer Bildband über Luxusartikel verspricht "Alles, was den Mann bewegt". Geboten wird eine altbackene Spielzeugsammlung für Alphatiere und solche, die's gern wären.

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Papazaca 20.08.2019, 20:07
1. Zu wenige Fotos der Spielzeuge

Wenn ich einen Bildband über Luxusspielzeuge verstehen will, wären eine Serie von Fotos ganz gut. Die fehlen leider hier. Wort und Text sind zwar ganz schön, ersetzen aber keine Bilder der Gegenstände, um die es hier geht.
Da fehlen mir dann leider auch die Worte!

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hegoat 20.08.2019, 22:27
2.

Was für ein sexistischer Mist. Als ob Männer per se auf Autos, Yachten und Uhren stehen würden. Da kann man ja gleich Band zwei, diesmal für Frauen, rausbringen. Schuhe, Handtaschen und Waschmaschinen.

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Papazaca 20.08.2019, 23:08
3. Piano, Piano!

Zitat von hegoat
Was für ein sexistischer Mist. Als ob Männer per se auf Autos, Yachten und Uhren stehen würden. Da kann man ja gleich Band zwei, diesmal für Frauen, rausbringen. Schuhe, Handtaschen und Waschmaschinen.
Ich würde Autos, Yachten und Uhren kaufen. Aber, obwohl keine Frau, auch Schuhe und Waschmaschinen. Also, seien Sie schön locker.

Wenn Sie sich schon über diese journalistische Glanzleistung aufregen, wo soll das dann noch hinführen? Zur Fliegenklatsche?
Dann aber bitte vergoldet!

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MapleLeaf 21.08.2019, 09:16
4. Echauffieren als Selbstzweck...

Der Autor offenbart in erster Linie Neid. Darum arbeitet er mit Klischees und stellt alle Liebhaber von schönen und teuren Dingen in die Ecke von chauvinstischen Angebern. Es gibt natürlich Leute, für die Statussymbole alles sind, aber das sind eben nicht alle. Ich persönlich bin weder ein möchtergern Alpha-Tierchen, noch empfinde ich mich als altbacken. Trotzdem finde ich Sportwagen faszinierend und würde mir jederzeit einen kaufen, wenn die Portokasse es hergeben würde. Nicht, um irgendwelche Leute zu beeindrucken, sondern weil mich die Ästhetik, die Ingenieursleistung und die Beherrschung eines solchen Maschine faszinieren. Was andere darüber denken, ist mir herzlich wurscht! Das gleiche gilt für Uhren, Yachten und Ferienhäuser, etc... pp... Wer schon mal auf einer Yacht im Mittelmeer unterwegs war, der weiß, dass das ein wunderschöne Art ist einen Urlaub zu verbringen. Ob andere einen dabei sehen ist ebenfalls sowas von egal. Ich habe jedenfalls noch nie etwas "teures" getan oder angeschafft, weil ich jemadnen beeindrucken wollte ode rich ein bestimmten Status untewrstreichen wollte.
Dass ich mir das Buch trotzdem nicht kaufen würde, weil mir das Konzept nicht gefällt, das steht auf einem ganz anderen Blatt. Aber die Generalabrechnung des Artikelautors mit allen Leuten, die die in dem Buch beschriebenen Dinge schön finden könnten, ist vollkommen absurd und daneben. Wo wäre der Mensch, wenn er keine Träume hätte. Und wie gut, dass wir immer noch selbst enstcheiden dürfen, von was wir träumen. Das ändert auch kein vergrämter Journalist unter dem Deckmäntelchen der vermeintlichen moralischen Überlegenheit.

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grandma_moses 21.08.2019, 09:47
5. Der Statuswahn der Generation(en) vor den Millenials...

...wird sich selbst überleben, also warum nicht noch einmal einen schönen Schwanengesang anstimmen? Die Statussymbole wandeln sich unwiderruflich, statt einem 90 000 Euro-Wagen wünscht sich der Mann von heute doch viel eher eine gesunde Work-Life-Balance, statt einer Yacht doch lieber einen weiterhin bewohnbaren Planeten und statt 'eine Rolle erfolgreich zu spielen, um Erfolg zu haben' wird allerortens, auch und besonders am Arbeitsplatz, auf Selbstverwirklichung und Individualismus gesetzt. Ich wünsche dem Herausgeber dieses Buches viel Erfolg, denn dieser Art von Hochglanz-Werbeprospekt stirbt - zumindest in Europe und Amerika - die Zielgruppe zusehends weg. Unabhängig davon beschleicht mich das Gefühl, dass dieses und ähnliche Bücher im SPIEGEL, der ja die Vorlieben seiner Leserschaft mittlerweile zur Genüge kennt, nur deswegen rezensiert wird, um eine negative Reaktion der Leser zu provozieren. Denn jeder Klick ist ein guter Klick, nicht wahr?

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daniel74 21.08.2019, 09:54
6. So viel Text...

...für so ein unwichtiges Buch wie es zudem schon tausende gibt.
Der arme Autor hatte sichtlich Probleme etwas seriöses zu schreiben.
Das kommt vermutlich dabei raus, wenn man bezahlte Werbung als Artikel verkaufen will.

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marty_gi 21.08.2019, 10:59
7. Neid?

Zitat von MapleLeaf
Der Autor offenbart in erster Linie Neid.
Das alte Totschlagargument derer, die selbst eher von Neid zerfressen sind. Nee, mein Guter, nicht jeder, der diese Verpackungspeinlichkeiten zum Zwecke der Verdeckung der Inhaltsleere als peinlich erachtet, ist auch gleich neidisch auf den Kram. Sondern er tut nur das Gegenteil von dem, was die "gute" im Buch genannte Dame so von sich gibt: "Nicht authentisch zu sein, stattdessen gekonnt eine Rolle zu spielen, ist ein Erfolgsfaktor."
Es gibt nun wirklich nichts duemmeres, als dauerhaft eine Rolle zu spielen, nur um Erfolg zu haben - unehrlich, stressig, inhaltsfrei und eindeutig wirklich neidisch. Weil man ja ein gesundes Mass an Zufriedenheit einfach nicht hat und auch scheinbar nicht verstehen kann. Somit, lieber Neid-Kommentator, sind Sie schlicht und einfach neidisch auf die, die solche Dinge und Verhaltensweise nicht zur Selbstbestaetigung brauchen.

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horst_müller 21.08.2019, 11:26
8.

Tja, da der Author fährt leider die übliche "ja, aber" - Schiene. Dass es tatsächlich Leute geben könnte, die einfach Spaß an schnellen Autos oder Booten haben könnte, scheint ihm überhaupt nicht in den Sinn zu kommen. Und warum werden diese Leute pauschal in die chauvinistische Ecke geschoben? Kennt der Author eigentlich einen, einzigen Käufer der angebotenen Dinge?
Vielleicht braucht der Author auch einen Grundkurs im Marketing. Jede Werbung zielt auf eine bestimmte Gruppe. Deswegen ist es völlig logisch, dass der Katalog völlig anders aufgemacht ist, als die wöchentliche Aldiwerbung.
Es scheint ein Phänomen unserer Zeit zu sein, mit dem Zeigefinger auf Werbung zu zeigen, die einem nicht passt. Man kann den Katalog auch einfach in die Papiertonne werfen. Es ist einfach nur Werbung. Nicht mehr.

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spezialdm 21.08.2019, 14:27
9.

Zitat von MapleLeaf
Der Autor offenbart in erster Linie Neid. Darum arbeitet er mit Klischees und stellt alle Liebhaber von schönen und teuren Dingen in die Ecke von chauvinstischen Angebern. Es gibt natürlich Leute, für die Statussymbole alles sind, aber das sind eben nicht alle. Ich persönlich bin weder ein möchtergern Alpha-Tierchen, noch empfinde ich mich als altbacken. Trotzdem finde ich Sportwagen faszinierend und würde mir jederzeit einen kaufen, wenn die Portokasse es hergeben würde. Nicht, um irgendwelche Leute zu beeindrucken, sondern weil mich die Ästhetik, die Ingenieursleistung und die Beherrschung eines solchen Maschine faszinieren. Was andere darüber denken, ist mir herzlich wurscht! Das gleiche gilt für Uhren, Yachten und Ferienhäuser, etc... pp... Wer schon mal auf einer Yacht im Mittelmeer unterwegs war, der weiß, dass das ein wunderschöne Art ist einen Urlaub zu verbringen. Ob andere einen dabei sehen ist ebenfalls sowas von egal. Ich habe jedenfalls noch nie etwas "teures" getan oder angeschafft, weil ich jemadnen beeindrucken wollte ode rich ein bestimmten Status untewrstreichen wollte. Dass ich mir das Buch trotzdem nicht kaufen würde, weil mir das Konzept nicht gefällt, das steht auf einem ganz anderen Blatt. Aber die Generalabrechnung des Artikelautors mit allen Leuten, die die in dem Buch beschriebenen Dinge schön finden könnten, ist vollkommen absurd und daneben. Wo wäre der Mensch, wenn er keine Träume hätte. Und wie gut, dass wir immer noch selbst enstcheiden dürfen, von was wir träumen. Das ändert auch kein vergrämter Journalist unter dem Deckmäntelchen der vermeintlichen moralischen Überlegenheit.
Das hat mit Neid rein gar nichts zu tun und das Klischee stimmt auch mehrheitlich. Weshalb werden genau diese Produkte vorgestellt? Weil einige meinen, dass das genau so muss. Es gibt Reiche die bestellen im Restaurant eine Flasche Wein für 5000€ und trinken den dann mit Süßstoff! Weil Ihnen der Wein eigentlich überhaupt nicht schmeckt, sie aber glauben es gehöre dazu genau diesen Wein zu trinken.
Ich würde behaupten, ohne das Buch gelesen zu haben, je weniger Stil ein Mensch mit Geld hat, desto mehr Dinge aus diesem Buch wird er besitzen.

Aber wenn ich Sätze lese wie: "...weil mich die Ästhetik, die Ingenieursleistung und die Beherrschung eines solchen Maschine faszinieren." Das erinnert mich an die Leute die immer behaupten sie lesen den Playboy NUR wergen der tollen Interviews

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