Forum: Stil
Design für die Gesellschaft: So retten wir die Welt
Andreas Spiess, Solarkiosk/ MKG Hamburg

Menschen, Abgase und Müll werden mehr, die Ressourcen weniger. Gefragt sind Lösungen, die Spaß bringen - aber auch Lebensqualität. Eine Ausstellung in Hamburg zeigt Projekte, die das leisten sollen.

karl-felix 04.04.2019, 12:26
1. Mir

gefällt die Idee der chinesischen Waldstadt und des urban gardenings ..

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Reg Schuh 04.04.2019, 13:47
2. Schluß mit lustig....

"Gefragt sind Lösungen, die Spaß bringen - aber auch Lebensqualität." Abgesehen davon muß nicht immer alles Spaß bringen. Manche Dinge, wie zum Beispiel die Rettung der Zukunft, machen halt auch mal keinen Spaß, sind trotzdem genauso notwendig. Für die Spaßgesellschaft bräuchte man also Projekte, die dem Nichtspaß etwas positives abgewinnen können, das über den Spaß hinausgeht.

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ich2010 04.04.2019, 14:12
3.

Zitat von Reg Schuh
"Gefragt sind Lösungen, die Spaß bringen - aber auch Lebensqualität." Abgesehen davon muß nicht immer alles Spaß bringen. Manche Dinge, wie zum Beispiel die Rettung der Zukunft, machen halt auch mal keinen Spaß, sind trotzdem genauso notwendig. Für die Spaßgesellschaft bräuchte man also Projekte, die dem Nichtspaß etwas positives abgewinnen können, das über den Spaß hinausgeht.
was genau spricht dagegen, die Umwelt zu schonen und gleichzeitig dabei auch Spaß zu haben? Aus welchem Grund schließt sich das kategorisch aus? Weil Spaß in Deutschland nun mal nicht sein darf, oder warum?
Man kann natürlich auch griesgrämig deutsch durchs Leben gehen... wem's gefällt.

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nosports28 05.04.2019, 05:08
4. @Reg Schuh:

Wenn die Welt den Bach runter gehen wird, werden auch jene Asketen, Minimalisten und Vertreter der "No pain, no gain"-Fraktion, die in der drohenden Apokalypse den perfekten Vorwand sehen, ihre Mitmenschen zu ihresgleichen umzuerziehen, ihren Anteil daran haben. Denn durch ihren Missionierungsdrang wird es schlicht nicht gelingen, jene an Bord zu holen, die man braucht. Anstatt z.B. Bequemlichkeit zu verdammen, brächte es viel mehr, wenn man sie in Lösungskonzepte integrierte. Es ist nämlich erheblich weniger aufwendig und deutlich erfolgversprechender, es bequemer zu machen, das Richtige zu tun, als Menschen dazu zu bringen, zwischen dem, was ihr Leben Lebenswert macht, und dem Tod zu wählen. Leichter kann der Tod nicht gewinnen.

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karl-felix 05.04.2019, 11:21
5. Könnten

Zitat von nosports28
Wenn die Welt den Bach runter gehen wird, werden auch jene Asketen, Minimalisten und Vertreter der "No pain, no gain"-Fraktion, die in der drohenden Apokalypse den perfekten Vorwand sehen, ihre Mitmenschen zu ihresgleichen umzuerziehen, ihren Anteil daran haben. Denn durch ihren Missionierungsdrang wird es schlicht nicht gelingen, jene an Bord zu holen, die man braucht. Anstatt z.B. Bequemlichkeit zu verdammen, brächte es viel mehr, wenn man sie in Lösungskonzepte integrierte. Es ist nämlich erheblich weniger aufwendig und deutlich erfolgversprechender, es bequemer zu machen, das Richtige zu tun, als Menschen dazu zu bringen, zwischen dem, was ihr Leben Lebenswert macht, und dem Tod zu wählen. Leichter kann der Tod nicht gewinnen.
Sie mir das mal am Beispiel des WC , des Autokatalysators und des Ruhrgebietssmogs erläutern ?
Was war denn für Sie so lustbetont an dem Smog oder am Freischwinger im Hof ? Klar, ich weiß dass es Schnüffler gibt , aber ...

für mich sind weder Industriefilter noch Kanalisation oder Autokats ein Problem . Selbst gegen sauberes Trinkwasser und Kläranlagen habe ich nichts.
Was stört Sie so sehr an gesunden Böden , sauberem Wasser und reiner Luft ?
Nur dass Sie 20 Jahre gesünder älter werden als Ihr Großvater?
Stört mich auch nicht. .

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nosports28 05.04.2019, 20:46
6. @karl-felix:

Was interpretieren Sie denn da absurdes in meinen Kommentar hinein? Ihre Beispiele bestätigen meinen Standpunkt: Sie verknüpften das Nützliche mit dem Angenehmen. Sie machen das Leben komfortabler. Und genau darum geht es mir: Solange es komfortabler ist, die Umwelt zu schädigen, wird es auch geschehen. Will man etwas für die Umwelt tun, ist der Versuch, seinen Mitmenschen den Hang zum Komfort austreiben zu wollen, ein Bärendienst. Wenn man ihn hingegen einbindet und im Idealfall die umweltschonende Option sogar angenehmer gestaltet, als die schädliche Alternative, ist man kaum noch aufzuhalten.

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karl-felix 06.04.2019, 12:53
7. Dann

Zitat von nosports28
Was interpretieren Sie denn da absurdes in meinen Kommentar hinein? Will man etwas für die Umwelt tun, ist der Versuch, seinen Mitmenschen den Hang zum Komfort austreiben zu wollen, ein Bärendienst.
nennen Sie doch mal Roß und Reitere.
Welche Umweltmaßnahme hat Ihnen denn den Hang zum Komfort ausgetrieben ? Das Geschrei bei der Einführung des Katalysators ? Ihre Kläranlage ? Der Luftfilter an der Zementfabrik? Das Verbot Ölwechsel im Wald zu machen ? Die Lärmreduzierung der Güterwagen ? Der erweiterte Mindestabstand der Windräder? Die Kalkung unserer Wälder ? FCKW freie Kühlschränke? Schwefelfreier Sprit ?
Die Lärmdämmung der Kleinflugzeuge? Die neue Brennwert-Gasheizung ? Der Lebensmittelkontrolleur?

Also bitte, ganz konkret . Was stört Sie am Umweltschutz?
Mir fällt kein einziges Beispiel ein . MIT ZUNEHMENDEM uMWELTSCHUTZ - DAS IST in erster Linie mENSCHENSCHUTZ -
wurde mein Leben immer komfortabler.

Ich kann mir gar nicht vorstellen , dass wir unterschiedlicher Meinung sind. Jeder normale Mensch muss ein Interesse an sauberem Trinkwasser, gesunden Böden , reiner Luft , sicherem Strassenverkehr und höchster Lebensmittelqualität haben .

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nosports28 07.04.2019, 04:58
8. @karl-felix:

Sie haben einfach mal so angenommen, daß wir unterschiedlicher Meinung wären, oder daß mich etwas am Umweltschutz stören würde. Ich hingegen habe lediglich die Haltung in Reg Schuhs Beitrag kritisiert, welche Spaß und Bequemlichkeit beim Umweltschutz zu vernachlässigbaren Faktoren machen. Wie Ihre Beispiele nämlich belegen, kann man die Umwelt auch ohne erzwungene Selbstgeißelung und Verzicht auf Lebensqualität schützen. Und ich wies darauf hin, daß es für den Umweltschutz sinnvoll ist, möglichst viele Leute mit an Bord zu holen. Und die kriegt man - bildlich gesprochen - nun mal eher, wenn man den Umweltschutz in ihrer Lieblingsfarbe anbietet, als dadurch, sie alle dazu bringen zu wollen, plötzlich beige ganz toll zu finden.

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anngret.vorbroecker 07.04.2019, 13:03
9.

Das ist wieder typisch - da streiten zwei über diesen tollen Artikel, nur weil sie sich nicht verstanden fühlen u. ihren Standpunkt unbedingt aller Welt aufdrücken wollen. "Ein besseres Leben ist möglich", wie der Beitrag zeigt, sollte uns mal von unserem hohen Ross runterholen. Ich meine damit, es mir nicht wichtig, was ein "felix-sowieso" meint u. wie wichtig es ihm ist, aller Wekt kund zu tun, was er denkt u. dass er bitteschön nicht missverstanden werden will. Statt vieler Worte wären Taten wichtiger. Warum nehmen sich so viele so überaus wichtig?

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