Forum: Stil
Galicische Delikatesse Tintenfisch: Hau den Pulpo
Oliver Lu¿ck

Nirgendwo in Europa wird mehr Tintenfisch gegessen als in Galicien. Das wabbelige Gummitier mit drei Herzen und Vogelschnabel gilt als Delikatesse. Die Zubereitung bei den Fischern an der Costa da morte ist mitunter brachial.

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Tobe73 16.06.2019, 14:23
50. Veganer töten auch Tiere

Ich bin immer wieder überrascht wie Veganer anderen Menschen das Fleisch essen mit einer sehr überheblichen Art ausreden wollen.

JEDER Mensch tötet Tiere! Auch Veganer!

Sogar beim umweltschonenden Fahrradfahren tötet man Insekten. Beim Autofahren auch kleinere Säuger (ganz zu schweigen von den hunderten von Insekten pro KM auf der Autobahn). Beim Flugzeug kommen oft Vögel in die Triebwerke.
Beim Hausbau? Im Garten beim Anbau von Gemüse (Würmer, Insekten)

Wo setzen die Veganer die Grenzen? Ist es das Gewicht des Tieres? Die Schönheit? Die Größe? Der Intellekt? Die Häufigkeit? Die Farbe? Die Nützlichkeit? Die Lebensumgebung? Die Art der Reproduktion (Reptilien, Säuger = Gut und Insekten = schlecht).

Wenn es um das Leben selbst geht und man soviel viel möglich erhalten will, dann steht das eigene Menschenleben diesem Ziel grundsätzlich entgegen!

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anna cotty 17.06.2019, 00:34
51.

Zitat von Tobe73
Ich bin immer wieder überrascht wie Veganer anderen Menschen das Fleisch essen mit einer sehr überheblichen Art ausreden wollen. JEDER Mensch tötet Tiere! Auch Veganer! Sogar beim umweltschonenden Fahrradfahren tötet man Insekten. Beim Autofahren auch kleinere Säuger (ganz zu schweigen von den hunderten von Insekten pro KM auf der Autobahn). Beim Flugzeug kommen oft Vögel in die Triebwerke. Beim Hausbau? Im Garten beim Anbau von Gemüse (Würmer, Insekten) Wo setzen die Veganer die Grenzen? Ist es das Gewicht des Tieres? Die Schönheit? Die Größe? Der Intellekt? Die Häufigkeit? Die Farbe? Die Nützlichkeit? Die Lebensumgebung? Die Art der Reproduktion (Reptilien, Säuger = Gut und Insekten = schlecht). Wenn es um das Leben selbst geht und man soviel viel möglich erhalten will, dann steht das eigene Menschenleben diesem Ziel grundsätzlich entgegen!
WEnn man seinen Garten bearbeitet, kann man es nicht verhindern, dass man beim Gemueseanbau Tiere ( Regenwuermer) toetet oder schwer verletzt.
Aber was mich immer interessiert hat: was machen Veganer, wenn sie eine Zecke haben, oder einen Floh? Was passiert mit Kopflaeusen oder Darmparasiten? Ein Bandwurm oder Spulwuermer sind schlecht umzusiedeln und selbst bei Kopflaeusen waere es ein Problem.
Wo endet es?
Darf ich ein Tier umbringen und aufessen, weil ich hungrig bin? Darf ich Laeuse umbringen, weil sie jucken?

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anna cotty 17.06.2019, 00:42
52.

Zitat von greendeal
"So hat es die Natur nun mal vorgesehen, Lebewesen töten andere Lebewesen um zu überleben." Wenn sie Ihr Reh ohne Hilfsmittel zu Fuß selbst jagen und in der Lage sind mit Ihren Klauen und Reißzähnen das Tier auszuweiden und dann das Fleisch roh verzehren – dann und nur dann – gebe ich Ihnen das Prädikat: "Von der Natur vorgesehener Fleischfresser."
Schimpansen gebrauchen Holzstoeckchen, um Termiten zu angeln ( und zu fressen) , Seeotter zerschlagen Muscheln mit Steinen. Es gibt auch Tiere, die Werkzeuge gebrauchen, um an ihr Fleisch zu kommen. Ist das dann keine Natur mehr?
Warum soll ein Mensch, der seinem mittellangem Darm nach, ein Omnivore ist, kein Fleisch essen? Insekten zum Beispiel koennen auch mit unseren Zaehnen zerbissen werden und ich kenne Menschen , die rohe ( und lebendige ) Seeigel direkt aus der Schale essen ohne Werkzeug zu gebrauchen.
Selbst Schimpansen, unsere naechsten Verwandten, lieben Fleisch und haben kein Problem andere Tiere umzubringen ( mit Steinen) und sie zu fressen.
Die Tatsache, dass unsere Vorfahren Feuer entdeckten und es beherrschen konnten, dass sie Tiere jagen und essen konnten, haben es ermoeglicht, dass wir heute keine dummen Pflanzenfresser mehr sind, sondern uns weiter entwickelt haben.

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anna cotty 17.06.2019, 00:48
53.

Zitat von hamish1966
So, so. Da werden Sie regelmäßig von tierischen Prädatoren gejagt? Jetzt wäre es interessant mehr über ihren Wohnort und Arbeitsplatz zu erfahren! Von Tigern in der U-Bahn verfolgt? Angegriffen von Luchsen im Wald? Oder von Bussarden über die Felder getrieben? Was jedoch feststeht: Noch hat Sie kein Tier gegessen. Dazu gratuliere ich Ihnen sehr herzlich!
Ich denke eher an die kleinen Tiere, die Teile von mir essen: Stechmuecken oder Zecken.
Ausserdem bin ich fest davon ueberzeugt, dass ich , wenn ich mich in die Naehe von Tigern oder Loewen begeben wuerde, die bestimmt keine moralischen Bedenken haetten, mich aufzufressen.
Ich werde auch weiterhin versuchen, nicht gegessen zu werden, aber dass liegt eher an mir, als an den entsprechenden Raubtieren.
Ich wohne uebrigens sehr laendlich, weit ab von U-Bahnen, aber wenn mich auch kein Bussard ueber Felder treiben wuerde, ein Bulle taete das schon und der haette auch kein Problem mich in den Boden zu stampfen. Und ja, bei uns laufen die Bullen mit den Rindern oder Kuehen auf den Weiden.

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alexander_wagner 17.06.2019, 09:31
54. Ich empfehle....

....über diese (und andere zum Thema gemachten) Aussagen zu überdenken und zu revidieren. Um es kurz zu halten (da sehr umfangreich): Lesen Sie sich schlau, TV1982, z.B. durch Peter Wohllebens Buch "Das geheime Leben der Bäume". Noch besser: Die ausführlichen, wissenschaftlich belegten Quellen (im Anhang, mit Webseiten, Downloads etc. der renommiertesten Universitäten dieser Welt in Ost, West, Süd und Nord) zu jeder getroffenen Aussage, das wird JEDEM Menschen, egal welche Nahrung er zu sich nimmt, die Augen öffnen; und den Verstand; und ihn zu der Einsicht kommen lassen, dass das Töten unabdingbar ist, egal ob es sich um tierische, pflanzliche oder Gemischtwesen-Nahrung handelt. Pflanzen verfügen sehr wohl über eine Art zentrales Nervensystem, sogar weitaus größer, komplizierter und empfindlicher als bei Tieren und Menschen. Allein, wir verstehen sie - die Pflanzen - weitestgehend (noch) nicht. Er beschreibt in gut verständlichen Kapiteln die hochkomplizierten Zusammenhänge, die Kommunikation, das Nervensystem, das soziale Verhalten (das Erkennen des eigenen Nachwuchses oder der Art), die Wehrhaftigkeit und die Zusammenarbeit mit artfremden Organismen. Allein die bis heute zusammengetragenen Erkenntnisse zeugen von der Ignoranz, die wir homo sapiens sapiens immer wieder an den Tag legen. Und das sind nur die ersten Bruchteile eines gigantisch großen Themas. All das wird leider von fast allen Menschen (egal ob Karnivoren, Vegetariern, Veganern, Omnivoren oder Frutariern oder was auch immer) ignoriert oder belächelt. Da geht es mir so, wie den den Veggie-Menschen früher oder jetzt. Beide "Lager" sind ständig am Kloppen, keiner weiß eigentlich, warum. Die Erkenntnisse des Herrn Wohlleben (und die inzwischen unzweifelhaft wissenschaftlich bewiesenen Erkenntnisse) sind mir seit über 30 Jahren bewusst, zwar "nur" durch jahrzehntelange Beobachtung ohne echte Evidenz, aber eben tief im Innern "gewusst", weil ständig erfahren. Just my 2 cents. So, und nun muss ich etwas Nahrung zu mir nehmen......

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alexander_wagner 17.06.2019, 09:31
55. Ich empfehle....

....über diese (und andere zum Thema gemachten) Aussagen zu überdenken und zu revidieren. Um es kurz zu halten (da sehr umfangreich): Lesen Sie sich schlau, TV1982, z.B. durch Peter Wohllebens Buch "Das geheime Leben der Bäume". Noch besser: Die ausführlichen, wissenschaftlich belegten Quellen (im Anhang, mit Webseiten, Downloads etc. der renommiertesten Universitäten dieser Welt in Ost, West, Süd und Nord) zu jeder getroffenen Aussage, das wird JEDEM Menschen, egal welche Nahrung er zu sich nimmt, die Augen öffnen; und den Verstand; und ihn zu der Einsicht kommen lassen, dass das Töten unabdingbar ist, egal ob es sich um tierische, pflanzliche oder Gemischtwesen-Nahrung handelt. Pflanzen verfügen sehr wohl über eine Art zentrales Nervensystem, sogar weitaus größer, komplizierter und empfindlicher als bei Tieren und Menschen. Allein, wir verstehen sie - die Pflanzen - weitestgehend (noch) nicht. Er beschreibt in gut verständlichen Kapiteln die hochkomplizierten Zusammenhänge, die Kommunikation, das Nervensystem, das soziale Verhalten (das Erkennen des eigenen Nachwuchses oder der Art), die Wehrhaftigkeit und die Zusammenarbeit mit artfremden Organismen. Allein die bis heute zusammengetragenen Erkenntnisse zeugen von der Ignoranz, die wir homo sapiens sapiens immer wieder an den Tag legen. Und das sind nur die ersten Bruchteile eines gigantisch großen Themas. All das wird leider von fast allen Menschen (egal ob Karnivoren, Vegetariern, Veganern, Omnivoren oder Frutariern oder was auch immer) ignoriert oder belächelt. Da geht es mir so, wie den den Veggie-Menschen früher oder jetzt. Beide "Lager" sind ständig am Kloppen, keiner weiß eigentlich, warum. Die Erkenntnisse des Herrn Wohlleben (und die inzwischen unzweifelhaft wissenschaftlich bewiesenen Erkenntnisse) sind mir seit über 30 Jahren bewusst, zwar "nur" durch jahrzehntelange Beobachtung ohne echte Evidenz, aber eben tief im Innern "gewusst", weil ständig erfahren. Just my 2 cents. So, und nun muss ich etwas Nahrung zu mir nehmen......

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hup 17.06.2019, 12:03
56.

Zitat von greendeal
"So hat es die Natur nun mal vorgesehen, Lebewesen töten andere Lebewesen um zu überleben." Wenn sie Ihr Reh ohne Hilfsmittel zu Fuß selbst jagen und in der Lage sind mit Ihren Klauen und Reißzähnen das Tier auszuweiden und dann das Fleisch roh verzehren – dann und nur dann – gebe ich Ihnen das Prädikat: "Von der Natur vorgesehener Fleischfresser."
Das Argument verstehe ich nicht. Warum sind Hilfsmittel für die Jagd nicht zugelassen? Immerhin hat gerade das den Homo-Sapiens groß gemacht.

Es wäre mir ja ein großes Vergnügen einen modernen Veganen mit einer Gruppe Jäger aus der Steinzeit diskutieren zu lassen über die moralischen Vorzüge des Verzichts auf tierische Proteine.

Oder in anderen Worten: Sobald mal eine Mini-Apokalypse über uns hereinbricht, werden die Veganen die ersten sein die sterben, wenn sie sich auch dann noch ihre moralisch diktierte Nahrungsaufnahme konsequent umsetzen. Insofern liegt in jedem Schlechten auch etwas Gutes...

Veganismus ist wirklich die Wohlstandserscheinung einer Gesellschaft, die ihr Ernährungsproblem de Fakto gelöst hat, so dass man den Luxus hat über die Ethik einzelner Nahrungsquellen zu sinieren.

Wer Hunger hat und keine Überfluss-Auswahl, der isst einfach.

Alles.

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NewYork76 17.06.2019, 16:51
57. Nein

Nein, nicht "Wenn Prinzipien unangenehm werden, dann ist es Extremismus", sondern wenn extremes Verhalten als das einzig richtige Verhalten angesehen wird, dann ist es Extremismus.

Natuerlich behauptet keiner, dass der Wohlstands-Extremismus das Gleiche ist wie der terroristische Extremismus von ISIS.
Aber vegane Ernaehrung ist eben ein extrem. Wenn jemand nur Fleisch isst, so waere das auch extrem (wenn auch viel ungesuender als vegane Ernaehrung).

Fakt ist allerdings, dass eine Ernaehrung, die Nahrungszusatzmittel benoetigt um Mangelerscheinungen vorzubeugen, keine gesunde, ausgewogene Ernaehrung ist. Sie haben den B12 Mangel ja schon selbst angesprochen und mit Whataboutism versucht davon abzulenken. Und es geht mir ja nicht um den Vergleich: Ist vegan gesuender als der Verzehr von viel Fleisch und Wurst. Es geht um den Vergleich: Ist eine vegane Ernaehrung gesuender als eine ausgewogene Mischkost-Ernaehrung. Und da wird eben klar, dass der extreme Veganismus nur mit Nahrungsergaenzungsmittel funktioniert und auch dann keine gesuendere Ernaehrung garantiert. Man kann sich auch vegan ziemlich ungesund ernaehren.

Und da Sie mich nach Quellen fragen, koennen Sie hier welche finden:
https://www.cleaneatingkitchen.com/vegan-diet-dangers-health/
(Nicht direkt in dem Artikel, sondern in den Links im Artikel)

Insgesamt bestaetigen Sie (unbewusst) mein Argument des Extremismus. Denn wenn Sie argumentieren, dann ist alles entweder 0% oder 100%.
Ich habe argumentiert, dass Massentierhaltung ein Problem ist. Daher ist mein Loesungsansatz selten und wenig Fleisch zu essen und wenn ich Fleisch esse, dann achte ich auf die Herkunft. Ihre Loesung ist extrem: Kein Fleisch, da kein Tier sterben soll. Aber was ist mit den 30% aller Lebewesen (Spezies, nicht Anzahl) auf unserem Planeten die Fleischfresser sind und fuer ihr Ueberleben andere Lebewesen toeten. Und was ist mit den anderen 30% "Gelegenheitsmoerdern" (Omnivore), die sowohl Fleisch wie auch Pflanzen fressen? Moeglicherweise koennen Sie mit extremen Aufwand einen Tiger auch vegan Ernaehren und am Leben halten, aber natuerlich ist das nicht. Das gleiche gilt fuer den Menschen (Omnivore).

Dabei geht es nicht um "Toeten aus Genusssucht" sondern schlicht um gesunde Ernaehrung.

Aber da Sie offenbar am extremen Rand des Spektrums sind, werden wir uns wohl auch mit rationalen Argumenten nicht in der Mitte treffen koennen. Schade.

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thorben.blume 17.06.2019, 18:48
58. Lecker!

Das sind so wunderbare Sachen, die der standardisierten Küche nicht entsprechen... Gegrillt sind die auch sehr lecker, mit Olivenöl und Knoblauch. Auf dass die Vielfalt der Küche nie verschwinde!

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m-knell 18.06.2019, 00:48
59. Widerlich,

dass man diese tollen Geschöpfe so grausam töten muss. Ich schäme mich für die Menschheit und es fällt mir schwer nicht jeden Menschen zum kotzen zu finden, der sich so etwas bestellt. Denn der Mumm so ein tolles Lebewesen selbst zu töten, fehlt den meisten. Schön verdrängen. Bitte liebe Menschen da draußen, es gibt so viele tolle Alternativen, nehmt euch ein Herz und schaut mal online nach veganen Rezepten die kein Leid verursachen, z.B. auf vegan-taste-week.de oder beim Buddhist chef auf YouTube. Jede Mahlzeit zählt, Danke!

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