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Grilltipps für mehr BBQ-Spaß: So wird es gesund und gut
Peter Wagner/ Foodbild

Wie die meisten schönen Dinge im Leben kann Grillen auch dick oder krankmachen. Das muss aber nicht fürchten, wer fünf Grilltipps beachtet. Dazu gibt es einen herzhaften Auberginensalat.

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cucaracho_enojado 18.05.2019, 13:42
10. Das ist nicht ...

Grillen (bzw. BBQ), das ist (lau-)WARMDUSCHEN. Das Marinade nicht in's Feuer und das Feuer nicht an's Fleisch gehört weiß hoffentlich jeder. Die Alu-Apathie haben wohl hauptsächlich Aluhutträger. Und Fleisch 'aus der Kühlbox'!? Geschmacks-Experten empfehlen so ziemlich das Gegenteil ... :-D

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cucaracho_enojado 18.05.2019, 13:46
11. Ich meinte selbstverständlich ...

den Einsatz von Alufolie NACH dem Besuch auf dem Grill! :-D

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bartnelke 18.05.2019, 14:24
12. veganer Rotwein @queensy

Eiweißklärung wurde hier schon genannt, zusätzlich darf zur Färbung auch Stierblut eingesetzt werden

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PriseSalz 18.05.2019, 19:27
13.

Ich habe ein paar andere Tips: 1. Übrig gebliebenes Grillgut, das nicht in der Kühlbox gelagert wurde, am Ende der Party nicht entsorgen. Nahrungsmittel wegwerfen ist nicht OK. Fleisch kann man braten, dabei sterben alle Keime ab. 2. Fleisch weder für den Grill noch für die Pfanne gekühlt auflegen. Wird zäh und geschmacklos. 3. Fleisch zu marinieren ist eine Unart, dass einzig dazu dient an minderwertige Ware Geschmack zu kriegen. Gutes Fleisch - möglichst mit Eigenfett - richtig gegrillt brauch eigentlich vorher nur Salz, danach eventuell Pfeffer. 4. Grillen in Schalen ist kein Grillen mehr, sonder braten oder, wenn sich Flüssigkeit in der Schale sammelt, schmoren. 5. BBQ und grillen sind zwei völlig verschieden Techniken, sollte man als (Hobby-) Koch eigentlich wissen.

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FrieFie 19.05.2019, 13:40
14.

Heidelinde, was für ein Aufriss... zwei Tage vorher mit Schnippeln, grillen und marinieren anfangen, ab morgens vor dem abendlichen Grillen den Ofen den halben Tag laufen lassen, die Oliven einzeln füllen (stelle ich mir wirklich spaßig vor, wenn mehr als vier Personen eingeladen sind... ), und dann die Zutaten, die an sich ein ganz hübsches Büffet zum selbst Zusammenstellen ergeben würden, auf einem Teller zusammen anrichten und den Rand mit fertig-Pesto beschmieren. Immerhin gibt es da den Hinweis, dass man das auch selbst machen kann (Pinienkerne und Basilikum hat man für das Rezept ja sowieso da) - leider fehlt der für die Salzzitronen, die man hierzulande nur im Spezialhandel bekommt.
Auberginensalat ist an sich eine sehr gute Idee, aber dann wird mit Dessertringen und sorgfältig symmetrisch ausgerichteten Oliven und noch extra Pinienkernen auf dem Pesto auf dem Tellerrand wie für den Kindergeburtstag ausdekoriert, statt (wie beim Grillen üblich) das Ganze in einer Schale und das Pesto in einer zweiten daneben angerichtet, damit sich alle nach Wunsch bedienen können.
Dabei könnte man doch die Auberginen (die ja ruhig etwas anbrennen sollen) so prima vor dem anderen Grillgut auf dem Rost garen. Geht natürlich auch im Backofen (der sowieso schon in Betrieb ist) unter dem Grill, falls auf dem Rost kein Platz mehr ist.
Dafür wird viel Wert auf schickes, kreuzweises Branding gelegt (obwohl man das Verbrannte dann sowieso abschabt und das Gemüse anschließend würfelt), und auf eine beschichtete Pfanne für die Pinienkerne... an was sollten die denn anbacken können? Wichtiger wäre für Laien der Hinweis, dass man mit der Hitze vorsichtig sein, daneben stehen bleiben und ständig wenden sollte, weil sie sonst schnell verbrennen und (wie auf Wagners Fotos zu sehen) ungleichmäßig rösten.
Und wieder mal müssen die Tomaten gezuckert werden... wie wär´s, nicht die jetzt natürlich noch faderen Vorsaison-Eiertomaten zu verwenden, sondern die schon reiferen Cocktailt- oder Mini-Pflaumenomaten?
Oder (falls es gar keine aromatischen, frischen gibt) getrocknete Tomaten kaufen, einweichen und marinieren?
Wieder kommt auch das überflüssige Trennspray zum Einsatz (Dosenmüll, überteuerte Fette), statt einfach Olivenöl mit dem Backpinsel zu verteilen.
Übrig gebliebenes Grillgut wegzuwerfen ist sinnlose Verschwendung - zumal, wenn man wie Wagner Wert auf allerhöchste Qualität legt. Da muss ich den anderen zustimmen, die das schon angemerkt haben.
Grillen, kühlen, am nächsten Tag kalt aufschneiden und auf Salat oder im Brötchen essen.
Auch noch ein Grund, sowas wie Auberginensalat nicht auf Tellern anzurichten: So müssen Reste nicht weggeworfen werden, die sich gut noch einen Tag lang halten.
Mein Vorschlag: Salzzitronen, Oliven, Pinienkerne und Pesto vorbereiten und einzeln anrichten, Tomaten vorbereiten, Auberginenscheiben grillen, Salat anmischen (und nicht geizig sein mit frischen Kräutern!). Bis er gegessen wird, ist er ausreichend durchgezogen.

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dasfred 19.05.2019, 18:24
15. Zu Nr. 14 Frie Fie

Was die Salzzitronen angeht, die kann man auch selbst einlegen. Es braucht nur Zitronen, die eingeschnitten werden, mit Meersalz in den Schnitten eingelegt, mit heißem Wasser übergossen und drei Wochen ziehen lassen. Gibt es auch YouTube Videos zu. Ich habe sowas vor ein paar Jahren auch schon gemacht. Die passen auch gut zu Fischgerichten und verschiedene Arten von Couscous und können Tomatensoßen aufpeppen.

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palef 19.05.2019, 19:34
16. ...ich sags noch einmal...

...das Rezept hat nichts mit hohem Küchenkönnen zu tun...es wirkt wie von einem noch lernenden Kochroboter zusammengestellt, sämtliche Grill-, Brat- und Kochtechniken sind vertreten, nichts passt aber so recht...

Auch das Foto kann kein lebender, ernsthaft Lebensmittel liebender Koch gestaltet haben. Es sieht aus wie nach bereits schon einmal erfolgtem Verzehr.
Der Roboter namens Wagner muss noch verdammt viel lernen, das ist alles Murks und kochkontraproduktiv, wie das Entsorgen von Fleischresten....Grillen auf Aluschalen...seufz....

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fosssi 19.05.2019, 23:21
17. Jede Menge Unsinn

Der Artikel versammelt so ziemlich jeden Unsinn. Wer Fleisch direkt aus der Kühlung auf den Grill legt, bekommt es innen kalt und außen schwarz. Egel was er tut. Naja wer’s mag.
Und was soll der Quatsch mit den Tomaten? Die kann man doch genauso gut getrocknet oder halbgetrocknet kaufen, da freut sich die Stromrechnung. Auberginendip aus gegrillten Auberginen ist grundsätzlich ne gute Idee, aber jetzt auch nicht der neuste Schrei. Was soll dann aber das Grillmuster auf den Auberginen? Für die Schritt-für-Schritt-Fotos bei Insta?
Bitte lasst doch mal jemanden die Kochkolumne machen, der es kann und nicht unbedingt hier Koch ein Schleifchen und da noch was ausm Feinkostversand braucht. Schlimm.

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Miere 21.05.2019, 02:32
18. Danke für die Tipps zur Küchenhygiene.

Es ist immer wieder erstaunlich (und widerlich), dass viele Leute völlig unbekümmert das gegrillte Fleisch auf denselben Teller zurücklegen, wo es vorher roh drauf lag und noch der rohe Fleischsaft rumsuppt. Was das Rezept angeht: Gegrillte Auberginen mag ich gerne, aber das Problem hier ist doch, dass man das so nicht am Grillabend frisch vom Grill servieren kann, sondern in der Küche Tage vorher zubereiten muss. Aber wenn man sich zum Grillen trifft, dann will man doch irgendwas frisch und heiß vom Grill direkt auf den Teller kriegen. Klar passt ein Salat dazu, und auch Brot mit Kräuterbutter und solche Sachen. Und das Gegrillte muss auch nicht alles Fleisch sein; da gehen auch Fisch, Pilze, Zucchini - oder Auberginenscheiben. Nur halt nicht so, dass man die Aubergine vom Grill in die Küche tragen, auslöffeln, pürieren und wieder zurücktragen muss. Macht man mit einer Bratwurst ja auch nicht.

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