Forum: Stil
Jakobsmuscheln mit Ananas-Rotkohl-Salat: Scharfe Delikatesse
Peter Wagner/ Foodbild

Es wäre schade, Rotkohl immer nur als Bratenbeilage weichzukochen. Wir zaubern daraus einen erntefrischen Salat und reichen ihn zu Jakobsmuscheln, verfeinert mit dem Schärfemittel der Sterneköche.

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lorn order 23.11.2019, 14:11
1. kostengünstige Variation

Man kann dieses Rezept auch leicht abwandeln, so dass es billiger wird.
Man nehme statt der teuren Muscheln die Mini-Frikadellen von Aldi und an Stelle des teuren Piments Chilisauce aus dem Asialaden .
Die Fleischklopse sehen dann genauso aus wie die Muscheln auf Peter Wagners Bilde
Wer statt des teuren neuseeländischen Sauvigno blanc den lieblichen Zinfandel rose aus dem Discounter Regal nimmt, hat den passenden Wein zur scharfen Süße der Chilisauce.
Es schmeckt dann zwar leicht anders, aber mit ein bisschen guten Willen kann man das durchgehen lassen.

Ja, so lässt sich aufwändige und teure Sterneküche auch zu Hause leicht und billig nachbilden.

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dasfred 23.11.2019, 14:19
2. Es wird immer besser

Heute bin ich wieder angenehm überrascht. Sowohl der Rotkohl Salat, wie auch die Muscheln klingen sehr lecker, für die Zutaten muss ich keine Weltreise unternehmen und der Aufwand ist überschaubar. Ein paar kleine persönliche Anpassungen und ich kann das Rezept nächste Woche mal ausprobieren. Der Salat bietet sich auch noch für andere Köstlichkeiten als Beilage an und auch die Ananas ist austauschbar. So, wie der vorbereitete Rotkohl klingt, könnte man ihn nach dem marinieren auch gut mit saurer Sahne oder Schmand mischen. Das mache ich gerne mit dem Krautsalat, wenn ich welchen übrig habe.

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InesH 23.11.2019, 15:01
3. Komplett verkokelte Coquille St. Jaques

Och Menno, Herr Wagner.
Glasig müssen sie sein, schrieben Sie selbst. und dann bieten Sie auf den Fotos nicht welche aus Brandeburg, sondern in der Form von verbrandenburgt an.
Das tut einer Wahlbretonenseele (welche diese Muscheln natürlich fangfrischer und ganz deutlich preiswerter bekommt) trotzdem weh.
Schmeißen Sie ihren Food-Fotografen raus - der Rest des Rezeptes klingt aber lecker.
LG
InesH

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ambulans 23.11.2019, 15:54
4. @inesh,

Zitat von InesH
Och Menno, Herr Wagner. Glasig müssen sie sein, schrieben Sie selbst. und dann bieten Sie auf den Fotos nicht welche aus Brandeburg, sondern in der Form von verbrandenburgt an. Das tut einer Wahlbretonenseele (welche diese Muscheln natürlich fangfrischer und ganz deutlich preiswerter bekommt) trotzdem weh. Schmeißen Sie ihren Food-Fotografen raus - der Rest des Rezeptes klingt aber lecker. LG InesH
dass die muscheln (im foto) praktisch wie die opfer eines schweren, fatalen verkehrsunfalls aussehen, haben sie ja schon unwidersprochen gesagt. abgesehen davon - klingt insgesamt lecker, handhabbar, die aromen stimmen, sogar der wein-tipp dazu (sauvignon blanc, mineralisch, marlborough county/NZ) passt. zum thema "madeira" wär mein tipp ein runder, restsüßer bual oder sogar ein malmsey; ersatzweise tuts auch ein pedro jimenez (dann brauchts nämlich keinen "palm"-zucker). bon appetit ...

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PeterAlef 23.11.2019, 18:09
5. @lorn order...

man kann sich auch ne Dose Ravioli aufmachen....

...ein gar nicht schlechtes Rezept, ich werd' mal den Rotkohl ausprobieren...und den Wein...

...ABER: eine Lanze für den Fotografen: die Foodgestaltung liegt meist in der Regie des Auftraggebers.
Die in diesem Blog üblichen, grottenschlechten Darstellungen hat Herr Wagner zu verantworten. Es sei denn, er fotografiert das alles selbst...dann wär's noch schlimmer...

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derpif 23.11.2019, 20:07
6.

Alkohol im Salat ist ja wohl abartig ohne Ende.

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medfield,ma 23.11.2019, 21:47
7. @1

Also Sie finden jetzt ehrlich, dass Klopse von Aldi mit ein bisschen gutem Willen wie Jakobsmuscheln schmecken?

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slim333 24.11.2019, 23:45
8. Im Restaurant ...

würde ich sie zurückgehen lassen, da sie angebrannt sind. Sowas muss der Fotograf doch sehen!

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grätscher 24.11.2019, 01:06
9. @7

Wenn man die Jakobsmuscheln derart vergewaltigt wie der Hobbykoch nach seinem Rezept und dem Bild dazu, dann kann man gerne gleich zum Discounter gehen. Schade um diese edlen Muscheln, die der wenig begabte Wagner da wieder verhunzt hat

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