Forum: Stil
Junge Designer aus dem Osten: Hammer, Sichel, Style
Yulia Yefimtchuk

Nicht aus London, nicht aus Paris, nicht aus Berlin - die derzeit angesagtesten Designer kommen aus Moskau, Kiew oder Nowosibirsk. Ihr Erfolgsrezept: der marode Charme des Ostens.

troy_mcclure 30.08.2016, 09:31
1.

Man kann vieles hineininterpretieren oder auch nicht, Fakt ist für mich aber: das Zeug des russischen Designers ist potthässlich und untragbar, die Entwürfe der jungen Ukrainerin haben mir hingegen weitestgehend gefallen.

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ththt 30.08.2016, 09:49
2. Vetements

Die Kleider von Vetements sind einfach nur langweilig und unkreativ. Das trifft auch auf die meisten Leute zu, die auf den Vetements-Zug aufgesprungen sind. Gosha oder Sputnik haben dagegen ein paar echt schöne Teile, leider aber viel zu teuer.

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Kanalysiert 30.08.2016, 09:57
3.

Der "Charme"? Sehe keinen - und der Osten ist nicht hipp, wenn man dort weder reich noch mächtig ist, ist das leben da ganz ganz armselig. Wer sowas glorifiziert, kann nur aus der naiven Welt der Künstlichkeit kommen, wozu die "Mode" eindeutig dazu gehört.

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dodgerone 30.08.2016, 10:10
4.

2 Modelle hat schon seit Jahren die BSR... ansonsten hat das mit Design wenig zu tun... lustig ist es allemal. Aber so ist es wohl in dieser Welt die immer nach neuem und vermeintlich exotischem giert...

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BarisP 30.08.2016, 10:21
5. ...die Teile können häßlich sein,

verkaufen sich aber offensichtlich besser als "schöne" Kleider der klassischen Mode. Ein Paradox. In der Mode gilt - wer verkauft hat recht. Wer recht haben will nicht verkauft, schließt am Ende den Laden oder die ganze Kette.

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tormos 30.08.2016, 11:21
6.

Mir ist diese Welt fremd und da ist es egal, ob sie aus Mailand, London, Moskau oder eben Nowosibirsk kommt ...

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Aster 30.08.2016, 12:09
7. Nicht ganz so flach, bitte ...

Zitat von BarisP
"verkaufen sich aber offensichtlich besser als "schöne" Kleider der klassischen Mode. Ein Paradox. In der Mode gilt - wer verkauft hat recht. Wer recht haben will nicht verkauft, schließt am Ende den Laden oder die ganze Kette."
1. Überall und immerzu nur "Schönheit" kann ganz schnell langweilig werden. Eine Binsenweishet, kein Paradoxon. Außerdem hat es im Westen ebenfalls genug Uniformität und potthässliche Mode gegeben.
2. Man muss nicht ständig anderen einreden wollen, was "schön" oder "hässlich" ist. Dann unterscheidet man sich kein bisschen von den Kommunisten, die man gleichzeitig so gerne verteufelt.
3. Die Analyse "wer verkauft hat recht" ist absolut richtig, ist tägliche Praxis westlichen Kapitalismus, wird aber von einigen Kapitalismusjüngern trotzdem nicht kapiert.
4. Wer will, darf sich durchaus von der "morbiden Dekadenz" des selbstherrlichen Westens ab- und dem "maroden Charme" des Ostens zuwenden.
- Vielleicht kündigt sich hier sogar ein fundamentaler Bewusstseinswandel an, über den sich einige im Westen noch wundern werden.

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Worldwatch 30.08.2016, 12:44
8. Geschmacksache, aber ...

... in der Ästhetik kommt das meiste als PC&GC rüber. 'Prison-camp & Ghetto-chick'.

Was allerdings nichts Ost-, noch Zeit-Neues ist.

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Panda-bear 31.08.2016, 02:15
9. Zum Glück

bin ich zu alt um cool sein zu müssen. Mir gefällt das meiste Zeug nicht, egal wo es her kommt.
Aber irgend so ein Modefuzzi hat mal gesagt: Eine schöne Frau kam alles tragen.

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