Forum: Stil
Nachtleben in Uganda: Hängt 'ne Frau von der Zimmerdecke
Michele Sibiloni/ Edition Patrick Frey

Ein Fotoband huldigt der irrwitzige Partymetropole Kampala in der ugandischen Hauptstadt, wo der Schnaps aus Plastiktüten fließt und der Reggae nie aufhört. Der Name der Bilderserie: "Fuck it".

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ttvtt 24.03.2016, 12:40
1. Beruf Fotograf...

nicht jeder der eine Kamera hält ist Fotograf. Das sind irgendwelche Schnappschüsse, die auch ein Touri mit seinem Handy hätte machen können...

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R. Reicht 24.03.2016, 13:00
2. Mtoto-Pak

eigentlich heissen die in Plastikschläuche abgefüllten Schnäpse (z.B. Konjagi) Mtoto-Pak, Swahili für Kinderpackung ... erinnert an die bei uns als Bussibär bekannten Eisschläuche

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Leserbrief 24.03.2016, 13:12
3. Mal ganz wild und cool

Das wilde Leben der Helfer & Abenteurer in Afrika - insbesondere wenn sie einmal von der Familie weg dürfen und mehr Geld in der Tasche haben als die Locals.
Und zu-hause im Eigenheim ist es später nach der Rückkehr dann auch schön.

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frank_w._abagnale 24.03.2016, 13:20
4. Nigeria.

Ich habe einige Jahre in Lagos/Nigeria gelebt. Das Leben dort ist wohl noch exzessiver aber wohl auch gefährlicher. Einer meiner Kollegen wollte nachts allein in unser Camp und ward seitdem nicht mehr gesehen. Das ist jetzt fast 20 Jahre her. Hoffentlich bist Du noch am Leben Nicolai....

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demiurg666 24.03.2016, 14:24
5.

Gehören Bilder von betrunkenen Expats nicht eher auf diese unsägliche Bento-Platform? Und Bilder dieser Art hat, wie schon jemand vor mir schrieb, jeder meiner Kollegen und ich auch von unseren Auslandseinsätzen. Aber ne, schon beeindruckend diese Fotokunst, sollte vielleicht mal Titel im Spiegel werden...

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ericus 24.03.2016, 15:14
6. Ein Hauch von Kolonialleben

Der weiße Mann/die weiße Frau kommt nicht so richtig gut weg bei den Bildern: Betrunken, am Feiern, exklusiv am Pool eines offenbar herrschaftlichen Hauses. Ich weiß nicht was diese Menschen beruflich dort zu tun haben. Trotzdem erweckt es den Eindruck, als ob Weiße aus gutem Hause dort die Fetzen fliegen lassen und daheim von Ihrem Abenteuer als liebevoller UN- Entwicklungshelfer erzählen.

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mangomike 24.03.2016, 15:54
7. Hübsch!

Und Schwule sind in diesem Land unmoralische Verbrecher, die für Jahre in den Knast müssen. Es lebe die christliche Doppelmoral ...

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Okello 24.03.2016, 16:09
8. Partyleben in Kampala

Die meisten NGO-Mitarbeiter trauen sich nicht nach Kabalagala rein. Da wo die Herrschaften der Welthungerhilfe oder UNICEF feiern, wird man gerne 100-200€ am Abend los. Für dieses "echte" Partyleben in Kampala hatte Michele kein Geld, als ich ihn per Zufall in Kabalagala traf. Auch Bildermachen würde ihm da nicht so leicht fallen. Die meisten Weißen in Kabalagala sind mit wenigen Ausnahmen entweder Volontäre oder Sex-Touristen. Wer mehr über Kamapala lernen will sollte auf facebook entsprechende Gruppen besuchen, auch die Reggae Bar (House of Reggae) ist vertreten.
Wer Kampala erleben will ist willkommen. Ist eine der, wenn nicht die sicherste Großstadt in Afrika.

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ruhepuls 24.03.2016, 16:42
9. NGOs & Co.

Schon eigenartig, dass so viele "Entwicklungshelfer" ganz schnell andere Interessen entwickeln, als Entwicklungshilfe...

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