Forum: Stil
Sanierungsprojekt in München: Applaus fürs Reihenhaus
Stefan Müller-Naumann/ Callwey

Reihenendhaus, Sechzigerjahre, sehr verwinkelt: Nicht die besten Voraussetzungen für ein modernes Einfamilienheim. Doch dank kluger Umbaumaßnahmen steht es nun besser da als je zuvor.

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Sportzigarette 20.12.2018, 19:14
40. Kunstoffenster?

Zitat von manicmecanic
Was bitte ist denn daran so bemerkenswert?Das habe ich als simpler Handwerker schon sehr ähnlich in zig alten Buden miterlebt.Nichts gegen die Architektin,aber die würde ich nicht für mich arbeiten lassen so wie es innen aussieht.Aber das ist ja reine Geschmackssache,wers zuhause bunt wie in der Kita mag bitte.Aber was soll der Unsinn mit Kunststoffenstern gegen welche aus Holz zu tauschen?Holz macht auf lange Sicht immer Arbeit mindestens und denselben Look bekommt man in modernem Plastik auch.Was klar fehlt an dem Artikel sind vorher nachher Bilder.
Sorry, aber wer baut denn heutzutage noch Plastikfenster ein? Das war doch in den 80 / 90 er Jahren der große Unfug. Die neuen Holzfenster heutzutage halten länger und müssen zum ersten Mal nach 20 Jahren gestrichen werden. Holz ist wesentlich schöner und nachhaltiger, weil ein nachwachsender Baustoff. Die ollen Kunstoffdinger sehen nach wenigen Jahren gammelig und vergilbt aus und sind dann Sondermüll.

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christianbernard 20.12.2018, 19:24
41.

Zitat von manicmecanic
Was bitte ist denn daran so bemerkenswert?Das habe ich als simpler Handwerker schon sehr ähnlich in zig alten Buden miterlebt.Nichts gegen die Architektin,aber die würde ich nicht für mich arbeiten lassen so wie es innen aussieht.Aber das ist ja reine Geschmackssache,wers zuhause bunt wie in der Kita mag bitte.Aber was soll der Unsinn mit Kunststoffenstern gegen welche aus Holz zu tauschen?Holz macht auf lange Sicht immer Arbeit mindestens und denselben Look bekommt man in modernem Plastik auch.Was klar fehlt an dem Artikel sind vorher nachher Bilder.
Mir ist Ihr Halbsatz: "Nichts gegen die Architektin,..." nicht ganz klar. Eigentlich ist Ihr Beitrag doch eine einzige Darlegung der Ihrer Meinung nach minderbegabten und unsinnigen Arbeit der Architektin.
Und dann noch das Todesurteil, dass die Architektin niemals die Gnade einer Beauftragung Ihrerseits erhalten würde. Ihre eigene Begabung ist ja auf Grund ihres Handwerkerstands (welches Handwerk genau? - ach, ich Blödi - natürlich das Universalfach) allumfassend überragend. Sind Ihre genialen Arbeitserzeugnisse für die Nachwelt dokumentiert, und darf man diese z.B. auf einer Webseite einsehen?
Ich würde mir tatsächlich gerne ein Bild davon machen. Sie brauchen doch den Vergleich mit dieser studierten Dilettantin sicher nicht zu scheuen.
Sie sind davon überzeugt, dass Sie diese Leistung schon sehr ähnlich in zig alten Buden miterlebt haben.
Ich glaube Ihnen zu 100% auf´s Wort, dass Sie den Unterschied tatsächlich nicht sehen.
Alleine schon Ihr Wissen über den naturgegebenen Automatismus der Unsinnigkeit des Austauschs von Kunststofffenstern in Holzfenster, lässt mich vor Ehrfurcht erstarren. Daher kann ich jetzt auch gar nicht mehr weiterschreiben....
Würden Sie bitte für mich unwürdiges Subjekt arbeiten?

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bajanibash 20.12.2018, 19:56
42. Drempelschränke...

...nutzen den Platz optimal aus? Wohl nicht. Erkennbar sind da nur offene Regalböden eingebaut, für die man unter die Schräge kriechen muss. Dachschräges Wohnen geht schon seit 20 Jahren anders. Einfallslos. Hätte man den Schreiner mal in den Spitzboden gelassen , anstatt sich vom verlinkten Anbieter mit Stangenware abspeisen zu lassen...

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robert.mantis 20.12.2018, 20:13
43. Utopisch

Aktuell zahlt man in München bis zu 30 EUR pro m3 Mietwohnung. Ein Appartment mit 20 m3 zu kaufen, kostet min. 300.000 EUR. Ein solches Reihenhaus ist in München ein Domizil für Millionäre. Das abgebildete Haus ist in der Weltstadt mit Herz - dank Investorenmafia aus Italien und dem arabischen Raum - kaum unter 3 Mio. EUR zu haben. Schöne neue Immo-Welt. Vielleicht sollte SPON einen Folgeartikel zum wohnlichen und formschönen Ausbau von Nischen unter städtischen Brücken in München bringen.

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P-Schrauber 20.12.2018, 20:19
44. Gut! - Mehr Infos bitte

Guter Umbau, die Möblierung ist mit Blick für den Raum gewählt, die Umbaumaßnahmen sind für den Leser leider nur zum Teil erlebbar. Hier hätte ein Spiegelgrafiker aufzeigen können was alles geändert wurde, wozu sonst gibt es Gelb-Rot-Schwarz Pläne die darstellen was abgebrochen (gelb), neu gebaut (rot) und im Bestand bleibt (schwarz).

Nun denn, die Stahlwendeltreppe mit dem der Dachraum als Nutzraum zeigt wie man Platzsparend weitere ebenen erschließen kann, den Wintergartenanbau da hätte ich gerne mehr von gesehen. Mir scheint auch die Zwischenwand zwischen Küche und Wohnraum entfallen zu sein und die Treppe bzw. der Treppenraum wurde erweitert / Geöffnet, also mehr fließende Räume geschaffen.

Ebenso interessant der Einsatz der Mittel also die Baukosten mit den Basics der bearbeiteten Grundflächen Nutzflächen und Geschossflächen und Gebäudebruttovolumen um daraus die Kennwerte abzuleiten.

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rolforolfo 20.12.2018, 21:00
45. dann kann ich ja meine alten Hartholzfenster drin lassen

"die alten Kunststofffenster ersetzt durch solche aus Eichenholz. " - dann kann ich ja meine alten Hartholzfenster drin lassen, die sind noch aus echtem afrikanischem Tropenholz und "gut in Schuss". Tja und jetzt bereits wieder modern. Zwar kein Dreifachglas - aber bitte....

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k70-ingo 20.12.2018, 21:22
46.

Zitat von vanderRohe
... der Artikel über den Umbau eines Reihenendhauses löst tatsächlich eine Neiddebatte aus... Man kann sich ausmalen, welchen Diskurs eine Fotoserie über eine Villa am Starnberger See lostreten würde. Alles in allem finde ich, dass es sich um einen sehr gelungenen und zeitgemäßen Umbau handelt.
Das liegt an den beiden Reizbegriffen "München" und "Immobilie".
Aber wenn das Haus im Harz stehen würde, wären die Kommentare dieselben gewesen.

Genaugenommen gibt es bei SPON mittlerweile keinen Artikel zum Thema Wohnen mehr (dito in den Rubriken Reise und Auto), an dem sich keine Neiddebatte entzündet.

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k70-ingo 20.12.2018, 21:25
47.

Zitat von OompaLoompaOfScience
Wenn das Ding von 1960 ist und kernsaniert wurde, sollte man mit allem drum und dran für den ordentlichen Stand der Technik (ohne viel Schnickschnack) mit 2.000 EUR pro qm rechnen. Dämmung, Dach, Fassade, Bäder, Küche, Leitungen, Fenster, Innenausbau, Heizung, etc. geht sehr ins Geld. Für das gleiche Geld kann man eigentlich auch neu bauen, wenn man denn das Grundstück dafür findet.
Es handelt sich bei diesem Objekt um ein Reihenhaus. Da ist es etwas knifflig mit Abriß und Neubau.

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la1402 20.12.2018, 21:38
48. "Mehr braucht es nicht "????

Meint Ihr das ernst??

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P-Schrauber 20.12.2018, 22:09
49.

Mit der neuen Vorgaben der EnEV und wenn Sie dann noch KfW 55 oder gar KfW 40 Förderung beantragen wollen, bleibt Ihnen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nichts anderes Übrig als entweder Kunststofffenster oder Holz- Kunststoffverbundfenster zu verwenden.
Die Dämmwerte eines massiven Holzfensterrahmens sind mittlerweile im "Minimal Energiehausstandard" unzureichend

Alternativ hochgedämmte Metallfenster, die sind allerdings im Vergleich sehr teuer.

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