Forum: Stil
Tschernobyl-Wodka: Schnaps aus der Todeszone
University of Portsmouth/ AFP

"Meiner Meinung nachdie wichtigste Flasche Alkohol auf der Welt": Forscher haben einen Schnaps aus Getreide gebrannt, das aus Tschernobyl stammt. Der Atomik-Wodka soll harmlos sein.

der Pöter 09.08.2019, 12:59
1. Selber schuld,

wer diese Brühe trinkt.

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Grünwild 09.08.2019, 13:03
2. Der Atomik-Wodka soll harmlos sein

So "harmlos" wie Ethanol eben ist.

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mirage122 09.08.2019, 13:40
3. Wirtschaftlich erholen?

Und das soll der Beitrag sein, um den Menschen im verstrahlten Gebiet zu helfen? Wer auf solche Sprüche herein fällt, darf das Gesöff gerne trinken. Wäre es nicht ehrlicher, entweder zu spenden oder Möglichkeiten zur Selbsthilfe anzubieten? So ist das in meinen Augen eine Gefährdung seiner Mitmenschen und schon fast sowas wie Mord!

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NuclearSavety 09.08.2019, 15:55
4. Warum dieser Hass hier?

Ist es nicht gut, dass Bauern wieder ein Einkommen haben?

Die radioaktive Kontamination um Chernobyl besteht primär aus Cesium, Strointium und Barium. Diese Elemente kann man durch Destilation aus dem Getreide entfernen und daher Alkohol brennen der unterhalb der Grenzwerte für Nahrungsmittel liegt.... wobei normaler Strassenbelag durch natürliche radioaktive Elemente wie Kalium40 den Grenzwert für Nahrung ja schon reist ... unabhängig ob man Strassenbelag essen sollte ...

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ulrich.dh 09.08.2019, 17:50
5. Aller Anfang ist schwer

Nach 33 Jahren entdeckt der Tourismus Tschernobyl und da müssen natürlich auch die Souvenirläden etwas bieten. Wodka ist da naheliegend. Gute Idee im Grunde. Wäre aber auch interessant zu erfahren, wie die Brennerei wegen des vermutlich etwas zu radioaktiven Getreides das Verfahren, inkl. Beseitigung der Abfälle, anpassen muss um übermässige örtliche Belastung von Personal und Umwelt zu vermeiden. Ob sie den Destillationsrückstand verfüttern dürfen, oder kommt der in ein besonderes Zwischen/Endlager ??

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zieglerm 09.08.2019, 17:55
6. Welcher Anteil des Getreides findet sich denn im Wodka wieder ?

Was sollte sich denn da an Radioaktivität wiederfinden ? Wodka besteht aus destilliertem Alkohol und Wasser. Keines der Elemente bzw. Isotope, die nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl die Gegend verseuchen, sollte sich in dem destillierten Alkohol finden, selbst wenn das Getreide direkt unter der Betonkuppel angebaut worden wäre. Der Beweis, dass das für das Getreide selbst gilt und für die dort lebende Bevölkerung harmlos sei, ist mitnichten angetreten. Geldmacherei mit Presseunterstützung.

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filifjonka 09.08.2019, 19:07
7. Na denn, Prost@)!

das Makabere daran ist, dass die negativen gesundheitlichen Folgen in der Ukraine nicht hauptsächlich durch Strahlung, sonder durch Alkoholabusus bedingt sind

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