Forum: Wirtschaft
100-Tage-Agenda: Trump will Freihandelsabkommen TPP aufkündigen
AFP

Per Video erklärt Donald Trump, was er zu Beginn seiner Präsidentschaft angehen möchte. Erste Amtshandlung: sich von TPP verabschieden. Das Freihandelsabkommen war ein zentrales Anliegen der Obama-Administration.

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bert1966 22.11.2016, 09:31
90.

Zitat von rudi_ralala
Über die Globalisierungsfreunde sollte man eher den Kopf schütteln, die denken nur bis zur nächsten Tür. Dass die Welt physisch schon jetzt vor die Hunde geht, auch wegen der Globalisierung, wird schlicht ausgeblendet. Man braucht keine Bananen noch für € 5,00 auch nicht für € 1,00, Äpfel tun es auch und sind gesünder.
Dumm nur, dass die Menschen keine Äpfel wollen, sondern Bananen nachfragen und Anbieter der Nachfrage folgen. Man könnte höchsten die Menschen in einem Land einsperren und zum Apfelessen zwingen und an der Grenze auf sie schießen, wenn sie Freiheit wollen, das hatten wir aber alles schonmal ...

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markus.v 22.11.2016, 09:31
91. hehe,

Zitat von marcaurel1957
Handel ergibt sich, wen nman konkurrentfähig und preisliche attraktive Produte anbietet und dazu sind handlesabkommen die Basis, die Grundlage, sonst werden tarifäre und nicht tarifäre Handelhemmnisse alles zunicht machen. Lobbyismus ist ein notwenidger und intregraler bestandteil jeder demokratie, wenn für genügend Transparenz gesorgt wird, ist nicht gegen Lobbyorganisatuonen zu sagen.
zuviel Transparenz ist schlecht fürs Geschäft:-)

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mostly_harmless 22.11.2016, 09:31
92.

Zitat von rudi_ralala
[....] Man braucht keine Bananen noch für € 5,00 auch nicht für € 1,00, Äpfel tun es auch und sind gesünder.
Wann gibts die ersten Anweisungen, welche Speisen in Zukunft noch legitim im "nationalen Sinne" sind?

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bert1966 22.11.2016, 09:33
93.

Zitat von jens_martin
Trumps Umfragewerte steigen zurzeit stark an. Der Grund ist offenbar: Einerseits zeigt er sich in seinen Äußerungen gemäßigt, andererseits räumt er unpopuläre Maßnahmen seiner Vorgänger ab, denn z.B. TPP will in den USA praktisch niemand.
Ich verstehe nicht: was ist "gemäßigt" daran, dass man das eigene Land rigoros in den Vordergrund stellt und damit andere Länder rücksichtslos bedroht?

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saarpirat 22.11.2016, 09:33
94.

Zitat von ivi007
Deutschland als Exportnation Nr. 1 wird am allermeisten leiden, wenn es keinen freien Handel mehr gibt und überall Strafzölle auf ausländische Produkte erhoben werden... aber um so weit denken zu können, reicht es bei den meisten "Deutschen" leider nicht... traurig, traurig...
Grundsätzlich besser wäre es aber, wenn Ex- und Import bei allen Ländern möglichst ausgeglichen wären.

Dieser Exportüberschuss sorgt ja momentan für die großen Probleme in Europa. Und wirklich reich werden davon nur Wenige.

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KayYou 22.11.2016, 09:34
95.

Zitat von retourenpaket
Wäre toll, wenn er auch gleich CETA aufkündigen würde! Diese undemokratischen Regierungsabkommen, die die Strukturen für eine Eskalationsstufe zur Ausbeutung der Bürger schaffen, sind in allen Details falsch.
CETA ist das Abkommen zwischen der EU und Canada.
Habe ich den Anschluss einer der beiden Parteien an die USA verpasst?

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ebenfalls.hofnarr 22.11.2016, 09:34
96. Freihandelszonen

Es ist viel komplizierter als nur nach Zöllen und Kontingenten zu rufen und somit zu versuchen sich abzuschotten um Arbeitsplätze im eigenen Land zu schaffen. Es bedarf auch einer leistungsfähigen Industrie mit ständig weiterentwickelnden Produkten und keine Starrachsen mit Blattfedern nur weil's billiger ist.

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ronomi47 22.11.2016, 09:36
97.

Zitat von biesi61
Jetzt werden auch die dümmsten Trump-Wähler lernen müssen, dass Freihandel allen Nationen nützt. Wir Europäer wissen das schon seit Adam Smith und David Ricardo und handeln entsprechend.
Ihr "Wir Europäer" widerspiegelt die lineare Denkweise heutiger Medien. Schauen Sie, dieses "Wir" ist fundamental falsch. Banal zu sagen, dass das "Wir" von einem Deutschen (welchem Deutschen, übrigens?) anders interpretiert wird als von einem Griechen, einem Polen oder einem Franzosen. Verstehen Sie, was ich sagen will?
Trumps Wahl ist das Beste, das all diesen "heterogenen Europäern" passieren konnte!

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unumvir 22.11.2016, 09:37
98.

Zitat von upalatus
Hörte man doch allerorten, das Abkommen nütze nur Amerika, dem Kapital, den Reichen. Ein Trump würde doch auf ein solches super Abkommen nie/nimmer verzichten. (...)
Es nützt einzig jenen großen Industriebetrieben, die ihre Gewinne durch Lohndrückerei optimieren.
Amerika in Gänze nützt das nicht, am wenigsten der Clientel im Rust Belt, für die sich Trump stark gemacht hat, die ihn gewählt hat und für die er - welch ungewöhnlicher Gedanke in den Tagen unserer "Demokratie" - nun womöglich auch Politik machen wird, nachdem dem Wahlkampf vorbei ist.
Wir leben in interessanten Zeiten :)

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bert1966 22.11.2016, 09:37
99.

Zitat von unumvir
Dann werden die entsprechenden Firmen ihre Preispolitik überdenken müssen. Als der Ladenpreis des IPhone6 in 2014 bei 699,- € lag, betrugen die reinen Fertigungskosten 3, in Worten Drei (!) €. Trump weiß das, die Industrie weiß das ... nur der Käufer, der weiß das offenbar nicht.
Dann werden die entsprechenden Firmen aber auch ihre Absatzmärkte drastisch reduziert finden und dann werden die entsprechenden Firmen auch weniger absetzen und dann werden die entsprechenden Firmen auch weniger produzieren und dann werden die entsprechenden Firmen auch ihre Angestellten entlassen müssen und dann werden die entsprechenden Firmen Konkurs anmelden und dann ...

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