Forum: Wirtschaft
1,7 Milliarden Euro: Italienische Polizei deckt gigantischen Steuerbetrug auf
DPA

62 Verdächtige, Dutzende Hausdurchsuchungen, 1,7 Milliarden Euro: Italienischen Steuerfahndern ist ein Schlag gegen Firmen gelungen, die Steuern in großem Stil hinterzogen haben sollen.

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thomas.mann1 21.10.2014, 23:35
10. 1,7 Milliarden Euro?

Wie sagte mal jemand ;-) ...Peanuts! Schon längst versenkt in illegalen Euromachenschaften und "DoofRind" wäre froh, wenn das seine Maut einbrächte. Gibt aber nur die Hälfte ;-)

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lorenzo1972 21.10.2014, 23:37
11. Wann greift man hier mal durch?!

Es wird Zeit das auch hier mal aufgeräumt wird. Leider traut sich die Regierung die Firmen, von denen Sie ja abhängen, an den Pranger zu stellen. Mit dem Finger auf andere Staaten zeigen ja das können Sie die Herren und vor allem die Dame in Berlin...!

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jorgop 22.10.2014, 00:21
12. Widerwärtige Arroganz

Zitat von gisela.schwan
Mich erstaunt nur, dass da überhaupt mal was rauskommt. Italien ist so korrupt, dass es ein Wunder ist, dass es anscheinend noch ein paar ehrliche Beamte gibt. Oder haben die 62 einfach nur die Falschen geärgert? Gigantischer Korruptionsskandal in Spanien. Ein Skandal nach dem anderen in Frankreich. Italien sowieso total korrupt und Griechenland auch. Wäre mir auch egal, so lange ich nicht eine Währung mit diesen Leuten teilen müsste.
Es ist schon widerwärtig, wie man sich als Südländer
von Deutschen pauschal diffamieren lassen muss. Am deutschen Wesen soll die Welt genesen. Die sauberen, fleißigen Deutschen auf der einen, die faulen, korrupten Südländer auf der anderen. Haben Sie schon Hoeneß und Zumwinkel vergessen? Wieviele Milliarden an deutschem hinterzogenem Steuergeld lagern eigentlich in der Schweiz, Luxemburg und Liechtenstein? Schon die Korruptionsskandale bei Stuttgart 21, Berliner Flughafen und Elbphilharmonie vergessen? Und haben nicht deutsche Siemens-Manager im großen Stil weltweit Politiker und Funktionäre bestochen? Und warum müssen wir Griechen eigentlich eine Währung mit Deutschen teilen, die im großen Stil Waffen verkaufen, mit denen weltweit Menschen, Kinder und Frauen getötet werden? Ihre Haltung ist einfach widerwärtig, Frau Schwan.

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vandenplas 22.10.2014, 00:26
13. nennen wir das Kind beim Namen

In der gesamten Eurozone sind die Steuern und Sozialabgaben unerhört hoch während Steuern auf Kapitalgewinne weiterhin lächerlich tief blieben. Grosse Konzerne können die Steuerlast mit einem Heer von Beratern und Anwälten legal optimieren und sich dem Steuerdruck beinahe völlig entziehen. Kleinen und Mittelständlern bleibt nur die Flucht in die Grauzone oder Illegalität. Ich kenne einige mittelständische Unternehmer in Italien. Die überlegen nur noch, wie sie ihr Unternehmen möglichst verlustfrei abwickeln und in welches Land sie anschliessend flüchten wollen. Die haben absolut keinen Bock mehr auf Investitionen und null Vertrauen in die Regierung und ihre Behörden. Wenn Rom weiterhin die Anweisungen Berlins und Brüssels befolgt, kann sich die ganze Nation auch gleich erschiessen. Da bliebe wenigsten der lange Leidensweg erspart.

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etna 22.10.2014, 00:31
14. Auch hier

Auch hier ist man vor diesen Machenschaften nicht gefeit, im Gegenteil, Deutschland ist ein Paradies für die Mafia, oder hat hier schonmal jemand etwas von Beschlagnahmungen von Mafiageldern, im Stile der italienischen Justiz, gehört? Und auch hier ist neulich eine Gruppe von italienischen Bauunternehmern mit dem gleichen Trick aufgeflogen.Da fürchtet man sich, ob der deutschen Naivität, vor der Dunkelziffer.

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zwuck 22.10.2014, 01:00
15. Peanuts!

So so.
Man kann auch so rechnen:
1,7 Mrd Euro geteilt durch 62 Verdächtige = who cares?

Rechnen Sie das doch mal hoch auf das Vergehen, das Uli Hoeneß hierzulande angelastet wird - bei höchst humanem "Strafmass".

Viel schlimmer noch: das bayrische Gericht konnte gar nicht schnell genug die Deckel über diesen Akten schliessen.
Hat wirklich jemand wissen wollen, wie hoch die Steuerschuld _tatsächlich_ ist nachdem sie von Prozesstag zu Prozesstag stetig um ein Vielfaches wuchs? Nein. Hat niemand.
Man hätte in der Folge ja vielleicht auch mal die Frage stellen müssen, woher denn eigentlich das Geld dieses FC-Bayern-Funktionärs tatsächlich stammt ... und -womöglich- hätte dann einigen Hauptsponsoren mal eindlich eine komplette Steuerprüfung in´s Haus gestanden.
Aber das will hier ja Keiner.
Folglich: wollen wir wirklich stirnrunzelnd auf Italien zeigen?
Also: 1,7 Mrd hauen mich zumindest -leider- nicht mehr vom Hocker ...

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titopoli 22.10.2014, 01:13
16.

Wo will man denn in Italien anständug Geld verdienen? Fiskus und Korruption greifen doch alles ab. der betrug ist eine Form der Notwehr in in Italien.

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t dog 22.10.2014, 01:23
17. So wurde

die Geldwäschekonkurrenz der jetzigen italienischen Regierung aus dem Verkehr gezogen. Somit kann man die nächsten 4 Jahre vorgeben, das man was gegen die "Mafia" unternommen hat.

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Newspeak 22.10.2014, 01:31
18. ...

Wie können Firmen noch Milliarden hinterziehen, wenn sie eh kaum noch Steuer zahlen?

Ganz Europa ist korrupt. Großkonzerne müssen endlich restlos demokratisiert werden. Oder gleich verstaatlicht. Aktionäre und das ganze Drumherum sind die Pest des 21. Jahrhunderts.

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Newspeak 22.10.2014, 01:32
19.

Zitat von gisela.schwan
Gigantischer Korruptionsskandal in Spanien. Ein Skandal nach dem anderen in Frankreich. Italien sowieso total korrupt und Griechenland auch. Wäre mir auch egal, so lange ich nicht eine Währung mit diesen Leuten teilen müsste.
Glauben Sie mal nicht, Deutschland wäre besser. Wir sind die Schlimmsten, weil wir heucheln, wir wären nicht korrupt. Dabei gibt es mehr als genug Nachweise dafür.

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