Forum: Wirtschaft
290 Millionen Dollar Schmerzensgeld: Bayer-Aktie stürzt nach Urteil gegen Monsanto ab
AFP

Minus elf Prozent: Der Aktienkurs des Chemiekonzerns Bayer fällt massiv. Ein US-Gericht hatte die Konzerntochter Monsanto zu 290 Millionen Dollar Schmerzensgeld verurteilt - an einen einzelnen Kläger.

Seite 3 von 22
brooklyner 13.08.2018, 09:51
20.

Oh Gott. Das hat also wirklich jeder mit etwas gesundem Menschenverstand vorausgesagt, Ich habe beruflich viel mit den oberen Etagen einiger amerikanischer und deutscher Konzerne zu tun und habe viele Einblicke in die Strukturen gewonnen. Während dort bei Bayer, BASF, Daimler, Bosch, etc. oft noch ehrbar-naive Leute (die nachmittags zum Rasenmähen auf ihr "Stückle" fahren) neben ein paar internationalen Koryphäen sitzen, sind es bei den Amerikanern zwar nette, aber hochprofessionelle Stanford- oder Yaleabsolventen, die strategisch agieren - natürlich ohne Moral und Dogmen, dies aber eben hochprofessionell und nicht stümperhaft. Da ist man dämlich einem Sanke-oil trader aufgesessen. Monsanto ist einer der bösartigsten Konzerne, die es gibt, und da meint das Michele stolz, er hätte den Gigant Monsanto übernommen, während es sich natürlich langfristig zeigen wird, dass es genau andersherum lief. Ich dachte mir immer, wenn die angelsächsischen Konzerne wüssten, wie angreifbar solch gutmütige Geister sind, dann gute Nacht. Und heute sieht man allerorten, dass genau das eintritt. Die haben keine Chance gegen solches Geschäftsgebahren. Bosch z.B. wird langfristig noch sehr unter der Entwicklung der Diesel Abschalteinrichtungen zu leiden haben. So erinnere ich mich noch gut daran, wie die Leute bei JP Morgans Risk Management Abteilung ungläubig den Kopf schüttelten, dass sich Siemens beim Schmiergeldzahlen erwischen hat lassen, während das natürlich alle in Drittwelt- oder Schwellenländern genauso machen. Na dann, nur weiter so....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hausierer 13.08.2018, 09:52
21. In die nächste US Falle getappt....

nach VW und anderen jetzt Bayer....aber mal ehrlich : wie blöd muß man sein um derartige von langer Hand vorbereitete Intrigen als Manager nicht zu durchschauen und den Amis auf den Leim zu gehen die Ihr Unternehmen clevererweise vor diesem Urteil an deutsche Konzerne verkaufen....das kann man mit Dummheit kaum noch entschuldigen, da steckt mit Sicherheit mehr dahinter...es mehren sich die Indizien dafür, dass die deutsche Wirtschaft hier gezielt geschwächt werden soll.... Wir beschäftigen uns nur noch mit Themen die uns von aussen aufgezwungen werden , dazu gehört auch das Flüchtlingsthema , desolate Bundeswehr usw. usw....
Unsere Zukunft scheint sowohl den Managern als auch den Politikern schnuppe zu sein, Hauptsache die eigene Kasse stimmt....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Pedro1000 13.08.2018, 09:53
22. Erbsenzähler

das kommt davon wenn sogenannte Finanzspezialisten übereilt Unternehmenskäufe durchziehen die Kollateralschäden werden erheblich sein

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Markus Dicks 13.08.2018, 09:53
23. die AMIS sind konsequent...

nach der Deutschen Autoindustrie nehmen Sie sich nun die Chemieindustrie vor. Stellen wir uns gerade mal vor, Monsanto wäre noch in US-Hand. Wie hoch wäre dann wohl der Schadenersatz ausgefallen. Es ist immer wieder drollig, wie vermutlich jetzt noch die Berliner Politik die Forderungen der Amerikaner unterstützt !
Das ist Wirtschaftskrieg (ihr Stupids !!!) hier vornehm über Gerichte inszeniert, die aber von patriotischen Amerikanern besetzt werden.
Wieso geht das nur in D nicht ????

Beitrag melden Antworten / Zitieren
SammyDJ 13.08.2018, 09:55
24. Dummes deutsches Geld

Diese idiotische Ambitioniertheit der Deutschen in der wirtschaftlichen Weltliga mitzuspielen, deren Regeln jeder Ethik entbehren ist einfach nur dumm. Die Deutsche Bank ist fast daran zu Grunde gegangen, jetzt ist Bayer dran. Aber wenn es dieses Opfer braucht, um die Welt von der Monsanto- Geissel zu befreien, dann ist es ja auch eine höchst ethische Tat. Ich glaube aber, dass USA einfach weiter die dumme eitle deutsche Kuh melken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nikaja 13.08.2018, 09:56
25. wie blind muss man sein um Monsanto zu kaufen

Die Entscheidung von Bayer, sich diese bekannte Giftkueche einzuverleiben ist nur nachvollziehbar, wenn die corporate identity von Bayer genauso vergiftet ist, wie Monsanto.
Wenn man sich soweit von einem ethischen, oekologischen und nachhaltigem Handeln entfernt hat, dann sollen beide untergehen, Monsanto und Bayer.
Solche Multinationals gehoeren geaechtet.
Unser Mitgefuehl haben die Arbeiter, die diesen Dreck wie Roundup, verspritzen muessen. Die keine Alternative haben und jetzt krank sind.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Watschn 13.08.2018, 09:56
26. Finger weg von vermeintl. Schnäppchenkauf...

Man soll den Teufel nicht an die Wand malen, aber Bayer ist durch kommende US-Sammelklagen enorm unter druck. Es sind keine günstigen Aktien für einen 'Schnäppchenkauf'. Davor ist dringend abzuraten, insbes. für kleinere Anleger. Die Aktie ist rel. hoch bewertet u. nach heutigen bisher -12% auf ca. 82 Euro, könnte sich die Aktie ohne Weiteres halbieren...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
king_of_world 13.08.2018, 09:56
27. Schwere Kugel ans Bein gebunden.

Das heist NUR das Monsanto Einfluss verloren hat. Erst jetzt ist Monsanto verwundbar. Merkwürdig dass das passiert erst nachdem Bayer Monsanto übernommen hat. Ich hoffe nicht dass der schlechte Ruf von Mansanto Bayer runterziehen wird. Amis haben die Lorbeeren geerntet und Deutschland hat nun harten Konsequenzen. Das ist doch voll unmenschlich! Der böse Deutsche mit seinen Glyphosat. Bis man hier in Deutschland kappiert dass es eigentlich nur um dem Deutschen Export geht wandert der Wohlstand in nächste Land. Sehr naiv.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mannakn 13.08.2018, 09:59
28. Klasse,....

..wenn Bayer so gewissenlos ist, mit diesem Dreck Geld verdienen zu wollen, sollen sie Zahlen bis zur Insolvenz.

MK

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Demokrat7 13.08.2018, 10:00
29.

Man sollte das Urteil einer Richterin in den USA nicht ernst nehmen. Was Richter in vielen Fällen in den USA schon geäußert haben, kann man zur Erheiterung bei Faschingsveranstaltungen vortragen. So sollte eine Frau 27 Milliarden Dollar bekommen, weil der Konzern nicht ihrem Mann deutlich gemacht hatte, dass Rauchen schädlich sei. In einem anderen Fall wurden Millionen verlangt, weil eine Fastfoodkette nicht darauf hingewiesen hatte, dass zuviel fettes Essen ungesund ist. Bei uns ist es keineswegs so schlimm, doch die Verteufelung von Glyphosat, Genmais, Gensoja, "Klonfleisch" und Ähnlichem, beweist nun auch nicht gerade, dass wir in Deutschland noch das Volk der Denker sind. Mit der Dichtung ist es schon lange nicht mehr weit her.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 22