Forum: Wirtschaft
30 Prozent des Nettoeinkommens: Deutsche Wohnen kündigt eigenen Mietendeckel an
REUTERS/ Fabrizio Bensch

Preisobergrenze und drohende Enteignungen: Immobiliengesellschaften wie die Deutsche Wohnen sind in Berlin zuletzt unter Druck geraten. Nun will das Unternehmen die Diskussion entschärfen - mit einer eigenen Regelung.

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euro-paradies 22.06.2019, 19:12
30. Man sollte den Sitz der Bundesregierung von Berlin abziehen, um den

Preisdruck von dieser Stadt zu nehmen. Frankfurt, Bonn oder München würden sich anbieten. In Berlin könnten dann zig Gebäude im Zentrum in Wohnungen umgewidmet werden, zudem würden tausende Wohnungen von Politikern, Lobbyisten und Zuarbeitern würden für alle frei werden. Berlin kann in der Liga der Weltstädte nicht mithalten, da höhere Preise, die nun mal Weltstädte nach sich ziehen, für die derzeitige Bevölkerungsstruktur nicht finanzierbar sind.

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Spiegelleserin57 22.06.2019, 19:17
31. kennt man doch ...

Zitat von Objectives
Diese Selbstverpflichtung ist nicht einmal das Blatt wert, auf dem es geschrieben steht. Maximal 30 Prozent des Nettoeinkommens für die Nettokaltmiete? Wie barmherzig. Was geht die Deutsche wohnen überhaupt mein Nettoeinkommen ein, eigentlich gar nichts. Und mit exorbitanten Nebenkosten holt man dann halt die Rendite wieder rein. Man muss diese Unternehmen dringend enteignen, um ihnen ein für alle Mal das Handwerk zu legen.
von anderen Gesellschaften...da kostet der Blick auf den Feuerlöscher schon 12,95€...

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Sueme 22.06.2019, 19:19
32.

HaHa ja genau die Nettokaltmiete, ist die Deutsche Wohnen nicht genau die Gesellschaft über die in letzter Zeit ziemlich häufig wegen überzogenen, fehlerhaften oder nicht nachvollziehbaren Nebenkosten berichtet wurde und die genau deswegen auch das eine oder andere Gerichtsverfahren bestreiten muss?
Welche Relevanz hat da jetzt die Nettokaltmiete mit max 30% wenn die nächsten 25% von deren interessant gestaltet Nebenkosten vernichtet werden?

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Kanalysiert 22.06.2019, 19:21
33. Augenwischerei

Das ist im Prinzip nicht überprüfbar und totaler Käse. Lieber gesetzlich regeln!

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dr.Ö 22.06.2019, 19:36
34.

wiescheid heute, 18:06 Uhr
5. Und bei Verringerung des Einkommens,...
... zum Beispiel durch Kündigung, reduziert sich dann auch die Miete? Irgendwie verstehe ich aber die Diskussion auch nach so langer Zeit noch nicht, warum sollen die Mieten in begehrten Lagen (und die Hauptstadt zähle ich pauschal dazu) nicht höher sein und tatsächlich auch ein Luxus darstellen, den man sich gönnt oder eben auch nicht. Wir sind zum Beispiel irgendwann aus Düsseldorf weggezogen, weil sich unsere Prioritäten verschoben haben und wir für wohnen (erst Miete, jetzt Eigentum) weniger ausgeben wollten, als es der Markt dort verlangt. Aber die volle Infrastruktur, Kultur, kurze Wege und alles noch günstig ist halt nicht möglich, da muss man sich entscheiden. Wie bei nahezu jeder Dienstleistung und Ware ja auch... Oder bekomme ich den Porsche bald auch zu einem bestimmten Prozentsatz meines Gehalts?


Porsche=Luxus
Wohnen=Grundbedürfnis

Ich selbst bin von Geburtswegen Berliner, kann mir das zusammenziehen mit meiner Frau jedoch ohne Wechsel des soziale Umfelds nicht leisten. (altmiete von zwei 1 Zimmer Wohnungen ist halb so hoch, wie neu Miete für eine Wohnung mit 1,5~2 Zimmern.) hier geht es nicht unn den Luxus im Zentrum zu wohnen, sondern unn den Luxus da wohnen zu bleiben, wo ich aufgewachsen bin. aber gut, ich bin noch jung... jetzt stelle dir das für eine 80 jährige Oma vor, soll die sich an ein neues Umfeld gewöhnen, weil ihre Wohnung im Zentrum zu hip für die ist?

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Goonie2 22.06.2019, 19:46
35. Ja genau

Schon klar, dass hier von den lieben Lesern wieder Platitüden herausgeholt werden - aber nur, weil sie merken, dass die staatliche Wohnraumverteilung doch nicht so gut funktioniert. Sofort wird über Nebenkosten lamentiert - vermutlich sind dies Leser, die ohnehin über alles sich beschweren, das etwas kostet. Sollen Ältere Nacht Auszug der Kinder den gleichen Wohnraumanspruch haben? Wer soll das überwachen? Aber warum über Details reden - Vermieter sind halt böse. So wie alle Leute, die Geld für irgendetwas verlangen.

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rumburg 22.06.2019, 19:46
36. Bauen

1) Berlin wird mittelfristig das Niveau von Hamburg und Stuttgart erreichen. Die ständigen Vergleiche zu 2005 oder 2010 sind Quatsch. Es handelt sich um eine Normalisierung.
2) Marktpreise stabilisieren sich nur mit deutlich mehr Bauen: sowohl privat und staatlich.
Die Rajmenbedingungen setzt der Staat.

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irobot 22.06.2019, 20:01
37.

Zitat von euro-paradies
Man sollte den Sitz der Bundesregierung von Berlin abziehen, um den Preisdruck von dieser Stadt zu nehmen. Frankfurt, Bonn oder München würden sich anbieten.
Alles klar, die Mieten in München und Frankfurt sind schon die höchsten in ganz Deutschland. Sollen die noch mehr durch die Decke gehen, nur damit der Berliner billig wohnen kann?

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MisterD 22.06.2019, 20:17
38. Ich bin begeistert...

denn damit hat der Mietpreisdeckel schon was gebracht. Die Deutsche Wohnen kriegt kalte Füße und das will was heißen...

Ärgerlich ist nur, dass vermutlich die meisten Mieter der Deutsche Wohnen in Berlin bereits mehr 30% ihres Nettoeinkommens für die Warmmiete aufwenden.
Und dass es für ältere Menschen jenseits der 70 überhaupt nichts bringt, denn die Deutsche Wohnen wird für einen 70jährigen Alleinstehenden vermutlich eine angemessene Wohnungsgröße von 40qm ansetzen...

Die Politik sollte sich davon auf gar keinen Fall täuschen lassen. Bitte nicht!

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mckberlin 22.06.2019, 20:40
39. Ach jetzt geht

Das !

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