Forum: Wirtschaft
30 Prozent Inflation in Argentinien: Die nächste Krise zieht herauf
AFP

Argentinien war einst reicher als Deutschland. Nun ist es Beispiel dafür, wie Populismus ein Land ruiniert. Drei Dinge kann man daraus lernen.

Seite 2 von 9
widower+2 16.09.2018, 21:24
10. Eigentlich immer

Zitat von g.schnu
wann soll das gewesen sein? mir ist nicht bekannt, daß es sich um eine industrienation handelt!
Auch in den Zwanzigerjahren war Argentinien reicher als Deutschland. Man musste übrigens keine "Industrienation" sein, um eine reiche Nation zu sein. Dafür reichen auch Land, Rohstoffe und eine vernünftige Sozialpolitik.

Wenn Argentinien den Weg Uruguays gegangen wäre, würde Argentinien heute sehr weit oben in der "Tabelle" der reichen Nationen rangieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
widower+2 16.09.2018, 21:27
11. Echt jetzt?

Zitat von tom_ppp
etwas ganz entscheidendes! Bei Perón und Kirschner handelte es sich um linke sozialistische Populisten! Von rechten Nationalismus sind die so weit entfernt gewesen wie die Grünen von der CSU. Sozialisten ruinieren über kurz oder lang jedes noch so reiche Land, da sie nur umverteilen und den Firmen und Selbstständigen gar nichts gönnen. Irgendwann stellen die alles ein und gehen woanders hin und das war es dann mit dem Wohlstand.
Um Perón und Kirschner (sic) links zu verorten, muss das politische Koordinatensystem aber ganz schön verrutscht sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Christoph L 16.09.2018, 21:29
12.

Geil wie hier auf Biegen und brechen der Rechte Populismus verteidigt wird.

Als ob Rechte Populisten Reichtum brächten

Beitrag melden Antworten / Zitieren
aspi01 16.09.2018, 21:36
13. Links- und Rechtspopulisten treffen sich...

zu den Populisten gehören Rechtspopulisten und Linkspopulisten. Die einen sehen die Schuld am "eigenen Elend" bei "den Ausländern", die anderen "bei den Kapitalisten". Beide sind gegen die Globalisierung, die einen, weil die "nur dem Ausland nützt", die anderen, "weil sie nur den Kapitalisten nützt". Und beide Bewegungen führen ihre Länder mit schöner Regelmässigkeit in den Abgrund. Leider haben Linkspopulisten in unserem Land noch ein hohes Ansehen, weil sie ihre einfache Weltsicht intellektueller verpacken wie die Rechtspopulisten...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tommycologne 16.09.2018, 21:36
14. was für ein Unsinn.

Peron ist alles Schuld. Lol. Hier werden mal flugs zahlreiche Putsche, direkte und indirekte Militärdiktatur, Terrorismus und soziale Unruhen durch Grossgrundbesitzer in der Zeit von 1955 bis 1990 unterschlagen und alles auf die paar jährchen Peron herunterdividiert. Sehr unqualifiziert. Das ist natürlich Unsinn.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sewass 16.09.2018, 21:40
15. Linke Populisten

Es waren aber Linke Populisten oder ganz einfach Sozialisten, die Argentinien ruinierten. Genauso wie in Venezuela. Wer ausländische Unternehmen enteignet, muss sich nicht wundern, dass sie nie mehr zurückkommen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gha5we 16.09.2018, 21:40
16. Verschuldung erst durch Neoliberalen

Wenn ich sehe, dass der Autor auch für das Manager Magazin schreibt, weiss ich ja woher der Wind weht. Die Technische Uni Dortmund ist sonst bestimmt in technischen Fächern ganz ordentlich. Die Misere die die internationale Finanzwelt und Agroindustrie (Gensoja/Monsanto/Bayer) in Argentinien hinterlässt, jetzt einem Peron 1946 anzulasten ist sehr abenteuerlich. Nur ein Aspekt als Beispiel: die Auslandsverschuldung wurde von der vorherigen Regierung zurückgefahren, erst der neoliberale Macri und der IWF sorgen wieder dafür, dass Spekulanten verdienen. Die seit 2,5 Jahren ins Land fliessenden US-Dollars, landen zum grossen Teil in die Transfers der kapitalflüchtigen Supperreichen auf Steuerparadiesen im Ausland. Der kleine Argentinier, wie auch wahrscheinlich der arme anatolische Bauer, guckt regelmässig in die Röhre. Macri ist ausserdem kein "Technokrat" sondern ein mit den Medien und der Justiz verflochtener Grossunternehmer mit Konten in Panama. Seine Partei polarisiert und schliesst Universitäten, Schulen und Krankenhäuser, die die populistische Vorgängerregierung aufgebaut hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
andreas_stöber 16.09.2018, 21:41
17. eiei

wie niedlich hier penibel darauf geachtet wird, nicht "Linkspopulismus" oder "Sozialismus" zu erwähnen. Stattdessen wird Rechtspopulismus getagt.
Schade, dass nicht gesagt wird, dass die ach so raffgierigen USA Hedgefonds Kapitalisten an Argentiniens Misere Schuld sind. Vielleicht nächstes mal

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ktomy69 16.09.2018, 21:42
18. @tom_ppp

Es wurde kein Unterschied zwischen linken oder rechten Populismus gemacht. Die Folgen sind immer die gleiche egal welcher Populismus. Bitte genauer lesen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kenterziege 16.09.2018, 21:43
19. Die Frage ist doch, was Reichtum ist

Deutschland hat zwei Weltkriege verloren und musste dafür bis 1988 Reparationen zahlen. Der Reichtum eines Landes ergibt sich aus der Arbeitskraft multipliziert mit Innovation und durchschnittlicher Bildung. Rohstoffe haben nur eine remporäre Bedeutung. Wenn man bedenkt, dass Deutschland 6 Jahre einen totalen Krieg gegen zuletzt 25 Nationen geführt hat, war es ein Leichtes in den 50 Jahren auf Basis von Land und Rohstoffen besser dazustehen, als das zerschlagenen Deutschland. Wie kann man nur solche Vergleiche ziehen. Deutschland ist aufgrund von High-Tech ( Die Mutter aller Erfindungen ist der Krieg ) und unermesslichem kollektiven Fleiß wieder nach oben gekommen. Ich denke, dass wir Argentinen im BSP bereits 1955 erreicht hatten. Der Katholizismus ist lähmend und leistungsfeindlich. Das gilt für ganz Süd- und Mittelamerika.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 9