Forum: Wirtschaft
Abgabe auf Kohlendioxid: Eine Steuer wird das Klima nicht retten
DPA

Die einen preisen als Klimaretter den Markt - die anderen schwören auf eine Steuer auf das Böse. Dabei hat auch die Tücken. Durch höhere Preise allein wird sich zu wenig ändern. Ein Aufklärungsversuch.

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tomdabassman 10.05.2019, 16:57
40. @31 haarfoen

Ihre Vorschläge sind zwar etwas radikal, aber im Kern absolut richtig. Allerdings haben Sie den Bereich Wohnen und Heizen weggelassen, da hatte Ceausescu seinerzeit die Formel, 12 Grad müssen auch mal reichen bei strengem Frost...Und hier liegt der Hund begraben: Klimaschädliches Verhalten ist in der Regel identisch mit Wohlstand und Komfort. Das kriegen wir nicht mehr zurückgedreht, glauben Sie mir.

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nikaja 10.05.2019, 16:59
41. mentale Entlastung

"Wir tun doch was fuers Klima, wir haben doch die CO2-Steuer", so wird es heissen und bei dieser Massnahme wird es dann bleiben.
Was wir brauchen ist eine konzertierte Aktion verschiedener Ministerien, wie Verkehr (Schwerpunkt Ausbau Bahn) Umwelt (Recycling in Europa /Strategien zur Plastikvermeidung) Gesundheit (Biofoerderung /gegen Agro-Industrie/Kennzeichnungspflicht Lebenensmittel /Massentierhaltung/Antibiotika-Abgabe) etc. Momentan pruetschert doch jeder fuer sich und die Lobbyisten reiben sich die Haende und regieren im Schatten.
Die ganze eMobil-Debatte fuehrt letztendlich zur Refavorisierung und Revitalisierung der Kernkraft, denn wo soll der Strom fuer die vielen eSUVs denn herkommen? Die Gigantomanie wird uns letzlich bringen, wie die Dinosaurier
Die kleinen, anpassungsfaehigen und flexiblen Strukturen ueberleben, nicht das Eine, Gigantische. Kleinteilig und zusammenhaengend muss gedacht werden, um einen lebensfreundlichen Planeten den folgenden Generationen zu hinterlassen.

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uad0707 10.05.2019, 17:00
42. Auf den Punkt gebracht!

Die SPD, Linken und Grünen unterschätzen den Verstand der Leute. Natürlich sind die Leute bereit auf den ÖPNV umzusteigen, da er in der Stadt bequemer und auch heute schon billiger als das Auto ist. Das Problem ist, dass der ÖPNV in Deutschland eine mittlere Katastrophe ist und es wohl noch Jahre dauern wird, bis hier ein vernünftiges Angebot geschaffen wird. Wir brauchen keine CO2 Steuer, da das Autofahren ohnehin schon zu teuer ist. Das ist eine reine Abzocke der arbeitenden Bevölkerung. Anstatt die Autofahrer abzukassieren, sollten sich Bund, Länder und Kommunen an einen zügigen Ausbau des ÖPNV machen. Die genannten Parteien brauchen die CO2-Steuer, um ihre Klientel zu alimentieren, z.B. das Faulenzergeld der Grünen! Entlastung der Bürger, da muss man wohl doch noch an den Weihnachtsmann glauben!

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lupo44 10.05.2019, 17:00
43. Warum kann der nette Herr Marcon sich genüßlich zurück lehnen......

wenn es um die CO2 Problematik geht. Gut seine Autos haben es auch noch nicht geschafft,aber ansonsten kann er auf seine Atomenergie vertrauen.Umweltfreundlich und zumindest alternativlos.Das sagte unsere Kannzlerin auch mal im deutschen Bundestag.Bis in Japan eine Woche später leider dieses Unglück passierte .Sofort wurde die Atomenergei verbannt.Polen,Russland,Schweden,Japan,Frankreich nutzen die Atomenergie und sparen Kosten und schonen die Umwelt.Ja die Brennstäbe !!! wohin damit und wie? Aber hier sollte man Forschungsaufträge vergeben und man kann sicher sein das es auch dafür Lösungen gibt. Jedenfalls eher als immer nur forderungen an die Bevölkerung zu stellen mehr Steuern zu entrichten. Unsere Kanzlerin hat öffentlich erklärt das mit Ihr keine Steuererhöhungen geben wird.Sie weiß sehr wohl das wir die Ökosteuer haben,die Miniralölsteuer den Soli-Beitrag und auch noch immer aus grauer Vorzeit die Sektsteuer.Und was haben diese Steuern gebracht ? Ursachenbekämpfung? Überhaupt nicht. Wir alle in Deutschland arbeiten jedes Jahr ein halbes Jahr nur für die Abgaben und die Steuern-erst dann können wir unser verdientes Geld für unseren privaten Verbrauch konsumieren.Keine anderes Land in Europa steht in dieser Beziehung so schlecht da.

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Haarfoen 10.05.2019, 17:06
44. CO²- bedingte Preiserhöhungen

Kreuzfahrten - 10-facher Preis
Kurzstreckenflüge unter 500 km - 10-facher Preis
SUV- Fahrzeuge Bestand - 10-fache KFZ- Steuer
Beton - 2-facher Preis - Vorrang für Infrastrukturprojekte
PKW Neufahrzeuge über 3l Durchschnittsverbrauch: 50-fache KFZ- Steuer
Fleisch: 2-facher Preis
Ineffiziente Verpackungen: 5-facher Preis
Schneekanonen in Skigebieten: 10-facher Preis
Bitcoins: Strafzahlung 50-facher Multiplikator für energetische Ineffizienz
Überflüssige Autobahnbeleuchtungen: Sofort abschalten
Ineffiziente öffentliche Gebäude: Sofort sanieren
Stichtag: 01.08.2019
Fortsetzung folgt ...






Hier betreiben Sie eine einfache und simple Kappung. Danach kann man weiter überlegen. In Sachen Auto sollte es eigentlich angekommen sein, dass wir nicht nur alternative Antriebe brauchen, sondern die Autos viel kleiner, leichter und sparsamer werden müssen. Das könnte die Automobilindustrie sofort realisieren. Daher neue Autos mit einem realen Verbrauch von mehr als 3 Litern: 20-fache Kfz Steuer. Die Nutzfahrzeuge müssen gesondert betrachtet werden. Niemand würde mit diesen Maßnahmen geschädigt werden. Die Werften müssen dann eben Kreuzfahrtschiffe mit Windantrieb bauen und die Fluggesellschaften in das Schienengeschäft einsteigen. Wo ist das Problem? Sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht?

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ihawk 10.05.2019, 17:07
45. Verursacherprinzip

Mit einem der Hauptverursacher tut sich der Gesetzgeber aber auch die öffentliche Diskussion ausnehmend schwer - der Flugverkehr muss drastisch zurückgefahren werden (!)
Es erfordert natürlich Verzicht wenn man nicht mehr so ohne weiteres übers verlängerte Wochenende nach Portugal fliegen kann, nur irgendwo muss der Klimaschutz beginnen.

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igel_52 10.05.2019, 17:07
46. Und der Staat

wird dann auch zusätzliche MWSt. kriegen. Auf jede CO2 Steuer kommt sicherlich die volle MWSt., was bei den Rückzahlungen sicher unterschlagen werden wird.
Oder ist mein Ansatz falsch ?

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litholas 10.05.2019, 17:11
47.

Zitat von lawlord
... ein Punkt kommt etwas zu kurz - dass jede Steuerung versagt, wenn es keine Alternativen gibt. So ist der ÖPNV außerhalb von Innenstädten derzeit eine derartige Katastrophe (Taktzeiten, Taktzeiten, Taktzeiten Sauberkeit, Schnelligkeit ... in Berlin ist der Vorortverkehr etwa auf dem Niveau der 80er Jahre), dass der Anreiz zum "Umsteigen" niemals alleine über den Preis funktionieren wird. Vielmehr muss kuzfristig massiv in die Infrastruktur investiert werden. Übrigens auch wenn wir kein Klimaproblem hätten. ...
Aber genau deswegen ist ÖPNV eben nicht die Lösung für jeglichen Personentransport. ÖPNV ist nur von Vorteil auf Strecken und zu Zeiten mit hohem Passagieraufkommen. Sobald man etwas dünner besiedelte Gebiete und Zeiten zwischen 20 und 5 Uhr mit bedient wird ÖPNV ineffizienter als PKW-Verkehr.

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Leibdschor 10.05.2019, 17:14
48. Fehlgedanken

Wem nützt eine CO2 Steuer? Im allgemeinen nicht dem Volk. Das ganze Thema ist meiner Meinung nach eh auf dem falschen Pferd gesattelt. Deutschland produziert knapp 3 Prozent des weltweiten Ausstoßes. Also werden wir bei uns mit einer Steuer nicht das Klima retten. Solange weltweit sich nicht der Sinn der Reduzierung durchsetzt, sind wir auf verlorenem Posten. Unsere einzige Chance ist, als Wirschaftsmacht Einfluss auf eine ökologische Industrie zu wirken, indem wir Innovation und marktfähige Umweltschutztechnologien entwickeln und dann den anderen Ländern schmackhaft machen. So lange die anderen weiter machen wie bisher, wird sich nichts ändern. Das sollte Aufgabe der Politik sein und nicht eine neue Steuer, die wie alle anderen Ökosteuern nicht für die Ökologie gebracht haben. Ich wage nur leider zu bezweifeln, das unsere Politik dazu in der Lage ist, bzw. bei der Rückkehr zu immer mehr politischem Egoismus in der EU und def Welt dies zeitnah gelingen wird.

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karl-felix 10.05.2019, 17:15
49. Na

Zitat von Zeitwesen
Das ist nunmal das Problem das ich auch bei den Fridays for Future Demonstrationen kritisiere, obwohl ich diese Demonstrationen prinzipiell sehr gut finde, aber man kann nunmal nicht einfach bei jedem bzw. gerade bei diesem Problem sich hinstellen und die alleinige Verantwortlichkeit der Politik zuschieben. "Los, macht mal, dass wir umweltfreundlicher sind" funktioniert nicht "von oben" dirigiert. Es ist zwar bequemer und beruhigender mit dem Finger, sicherlich auch teilweise zu Recht, auf andere zu zeigen, damit zeigt man aber nur auf einen kleinen Teil der Ursache. Da muss jeder bei sich selbst anfangen, anders kann es nicht funktionieren.
dann setzen Sie sich mal 2 Jahre in einen Baumwipfel oder alleine vor ein schwedisches Schloss.
Das ist doch absurd, den Kindern und Jugendlichen die Druck von unten machen vorzuwerfen , Druck von oben würde nicht funktionieren und diese zu kritisieren weil sie die Wissenschaft, die Erwachsenen und die Politiker ermahnen an die Zukunft der Schöpfung und das Erbe ihrer Kinder und Kindeskinder zu denken. die nur diesen einen geplünderten und geschundenen Planeten haben . .
Kein Kind übt Druck von oben aus. Politiker, die mit Schlagstöcken auf Umweltschützer einprügeln lassen dagegen schon und das finden Sie in Ordnung ? Und die Kinder und Schüler sollen die Politiker nicht an ihre Pflicht und Schuldigkeit erinnern , denen nicht sagen dass das Haus brennt weil die ja dann vielleicht Druck auf die Plünderer, Prasser und Verschwender ausüben könnten . Ich glaube mein Elch schielt .
Was hilft denn gegen Brunnenvergifter, Bodenverseucher und Luftverpester ausser Druck ? Über den Kopf streicheln und weiter Billionen an Subventionen zur Plünderung des Planeten an die ausschütten ?

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