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Abgaben-Debatte: Deutschland ist Vizeweltmeister beim Steuernzahlen
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Fast 50 Prozent des Einkommens wird einem deutschen Arbeitnehmer laut einer neuen OECD-Studie an Steuern und Sozialabgaben abgezogen. Nur in Belgien ist der Wert höher. Für den Wahlkampf taugt die Quote aber nur bedingt.

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erlachma 11.04.2017, 12:58
160.

Zitat von peter.braehler
In Großstädten wie München oder Frankfurt sind die Gehälter für Berufseinsteiger oder halbwegs qualifizierte Fachkräfte in einem Bereich, ab dem schon der Spitzensteuersatz greift. Diese Gehälter sind aber zum Leben dort unausweichlich. Daher wäre es mehr als sozial Abschläge für Großstädte einzuführen.
Da würde ich genau das Gegenteil vorschlagen.
Mit dem Ziel, die Wanderbewegung in die Städte umzukehren, so dass auch die Unternehmen wieder aufs Land ausweichen und die Infrastruktur dort endlich so ausgebaut wird, dass man dort leben und arbeiten kann.

Die Städte sind heute schon weit über den Kollapspunkt hinaus, wie beispielsweise die Meldungen der letzten Woche zeigen: München ist sowohl beim Autoverkehr als auch bei der Nutzung des ÖPNV führend. Mehr geht nicht, weder beim einen noch beim anderen. Trotzdem ziehen jedes Jahr 30000+ Menschen nach München. Das kann nur eines heißen: die Mieten/Wohnungskosten sind noch zu niedrig. München hat derzeit etwa 400000 Einwohner zuviel für die Infrastruktur. Und es wird Tag für Tag schlimmer.

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dirk.resuehr 11.04.2017, 12:59
161. Die

hoffen darauf, daß St. Martin ihnen noch mehr abknüpft, das ist dann gerecht, wenn alle nischt haben, außer ihm!
Der wird ja seit Jahren subventioniert,Übrigens:Denken tut nicht weh!

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Bob Hund 11.04.2017, 12:59
162.

Zitat von adama.
Das sind ja nur die Steuern, die abhängig Beschäftigte zahlen. Dazu kommen noch Verbrauchsteuern und andere Abgaben, die sogar ein ALG2 Empfänger, und das im gleichen Maße zahlen muss wie ein Millionär oder Gutverdiener.
Na das sind ja wohl die fairsten aller Steuern, da sie unabhängig von allen gleich bezahlt werden müssen. Da kann ich mir z.B. beim Autokauf sogar aussuchen, ob ich mir einen teuren Neuwagen mit 19% Mehrwertsteuer kaufe oder einen Gebrauchten von Privat mit 0% Mehrwertsteuer.

Und wenn der Millionär oder Großverdiener teurere Dinge kauft, steigt seine Steuerlast ganz automatisch.

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christa.hans 11.04.2017, 13:01
163. Das ist bei weitem noch nicht alles

Nimmt man nur die Zuzahlungen in Fragen Gesundheit kommen im Monat schnell noch einmal ein dreistelliger Betrag dazu.
Eltern mit Kinder; Wie viel müssen diese für Bildung und Unterbringung aufbringen?
Aber alles kein Problem "Uns geht es ja gut!"

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joomee 11.04.2017, 13:01
164. Sie verstehen es nicht

Zitat von oneten
die "Sozialabgaben Arbeitgeber" werden hier als Steuerlast den Arbeitnehmern zugerechnet. Gehts um Belastung für Arbeitgeber werden sie als "Lohnnebenkosten" der Arbeitgeberseite als Belastung aufgerechnet. Weiss dieses Blatt, was es will? Alleine schon begrifflich ist dieses Pamphlet ein völliger Fehlgriff. Wer verdient dieses Geld eigentlich? Worum geht es dieser Berichterstattung?
Verstehen tun nur Sie es nicht. Egal wie Sie es nennen, es sind Kosten für den Arbeitgeber, die er zusammen mit dem Arbeitnehmer zuerst einmal erwirtschaften muss. Im übrigen gehören auch Urlaubstage und Krankenstand zu den Lohnnebenkosten der Arbeitgeber.

In manchen Ländern zahlen die Arbeitgeber weniger Lohnnebenkosten, dafür der AN mehr direkt an die Sozialkassen. Kommt aber aufs selbe raus. Hat eher was mit Psychologie zu tun, da es gerechter scheint, wenn der AG rund die Hälfte der Sozialabgaben direkt abführt.
Wo ist jetzt bitte der Skandal?

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christa.hans 11.04.2017, 13:02
165. Und ...

Zitat von f_eu
""Weil die Abgabenlast in Österreich jedoch im selben Zeitraum deutlich sank, rückte Deutschland vom dritten auf den zweiten Platz.....
Und in Österreich erhalten ALLE Arbeitnehmer und Rentner 14 Monatsgehälter bzw. 14 Monatsrenten.

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undercover.agent 11.04.2017, 13:03
166. Die SPD und die Umverteilung

Die SPD lehnt Steuersenkungen trotz übervoller Kassen weiter ab, da sie vor allem die Mittellschicht, wo absolut am meisten zu holen, für ihren Umverteilungswahn weiter schröpfen will. Daran wird auch ihr Senkrechtstarter Schulz nichts ändern.

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babbelnet 11.04.2017, 13:04
167. Und trotzdem gehen...

alle wieder die großen Parteien wählen. Verstehe ich einfach nicht. Ob SPD, CDU und wie die anderen alle heißen. Seit ich denken kann wird uns das gleiche erzählt. Altersarmut, Kinderarmut, marodes Schulsystem, zu wenig Polzei und Ausrüstung.
Bei jeder Wahl das gleiche. Und dann mir als Nichtwähler erzählen wollen, man darf auf sein Wahlrecht nicht verzichten.
Bloss, ändern tut sich doch sowieso nie was. Nur wenn man auf die Straße geht und demonstriert.
Aber nein, die deutschen gehen nur auf die Straße um Menschketten zu bilden. Aber um gegen die Politik zu demonstrieren, fehlanzeige.
Sehr schade eigentlich.

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hockeyer12 11.04.2017, 13:04
168. Wie schon häufiger gesagt...

Ist das Problem nicht die Leistungen oder Ausgaben die der Staat tätigt, sondern die ungerechte und ungleichmäßiger Erhebung der Abgaben: Stichworte die das verbessern würden:
Sozialversicherungen:
Endlich eine Bürgerversicherung in die ALLE einzahlen, die nicht von ALG I oder II bzw Sozialhilfe leben.
Ein gerechteres Steuersystem muss ausgearbeitet werden. De Facto müssen die die viele Einnahmen haben (woher sie auch immer stammen) mehr und angemessen zahlen als die die mittlere oder kaum Einnahmen haben. Weg mit der Unterscheidung WOHER die Einnahmen kommen.
Schaut in ähnlich strukturierte Länder, vergleicht das was sinnvoll für Deutschland ist und übernehmt das aus den Niederlanden, Österreich, Schweiz, Skandinavien.... HANDELT endlich !

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nicolas1969 11.04.2017, 13:05
169. Steuerparadies...

Interessant ist auch der Rangwert des "Steuerparadieses" Luxemburg.

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