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Abgang der Managerin: Hohmann-Dennhardt bekommt mehr als zwölf Millionen Euro von VW
AP

Christine Hohmann-Dennhardt sahnt bei Volkswagen ab: Die Managerin, die den Autokonzern nach nur einem Jahr verlässt, bekommt nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen insgesamt mehr als zwölf Millionen Euro.

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Gregor S. 30.01.2017, 18:27
100. Kleiner Vorschlag an künfigte Regierungen

... und oder Aktionäre Managergehäter an Soziale Kommponenten knüpfen. Werden Arbeitnehmer abgebaut, die Umwelt zerstört, das Image des Unternehmens beschädigt etc. werden die entsprechend Boni gekürzt, Gehälter reduziert, Verträge aufgelöst. Es gibt ganz sicher fähige Manager, die auch im Angestellten-Verhältnis mit angemessenem Gehalt gute Arbeit leisten können. Man fragt sich warum die Anteileigner solche für sie so nachteilige Verträge zulassen. In einem Inhaber geführtem Unternehmen würde es solche Auswüchse sicher nicht geben. Die sogn. Top-Manager, die kein unternehmisches Risiko tragen haben oft genug bewiesen, dass sie auch nur mit Wasser kochen.

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jujo 30.01.2017, 18:28
101. ...

Das ist KEINE Leistungsgerechte Entlohnung!

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peter.braun1@gmx.ch 30.01.2017, 18:28
102. Wer hat, dem wird gegebn...

Interessant, dass diese Beträge Personen erhalten, die sowieso schon in der Vergangenheit sehr reichliche Gehälter bekamen und im Überfluss baden. Offenbar gibt es keinen endlichen Sättigungsgrad. Diese Welt ist eben ungerecht und wird es immer mehr. Dieses Beispiel ist ja nur eines von vielen in der internationalen "Managerszene"... und wahrscheinlich nicht mal das schlimmste :-(

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mclight. 30.01.2017, 18:28
103. Warum empört uns das nicht?

Das macht pro Monat eine Million. Soviel verdient jemand, der 2000 € im Monat bekommt, nicht in 40 Jahren. Egal, warum sie gehen musste, und was auch immer sie für einen tollen Job gemacht haben mag. Diese "Entlohnung" finde ich ungerecht. VW hat jahrelang einen riesigen Betrug an Menschen und Umwelt begangen, und das wird jetzt "VW - Skandal" genannt, kaum einer schert sich drum. Und heute hört man, dass VW jetzt wieder die meistverkaufte Automarke ist.
Ich glaube, ich bin zu blöd für diese Welt.

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harwin 30.01.2017, 18:28
104. Höhere Abfindungen auch für kleine Arbeitnehmer

Höhere Abfindungen auch für kleine Arbeitnehmer, vor allem wenn sie von Hartz IV bedroht wären durch den Verlust des Arbeitsplatzes.
Schließlich sollten Sie ja auch dann ihr Vermögen aufbrauchen, und sie würden dem Sozialstaat nicht zur Last fallen. Also Abfindung die bis ins Rentenalter reicht, vor allem für ältere Arbeitnehmer 15 Jahre vor der Rente.

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nesmo 30.01.2017, 18:28
105. Bei dem merkwürdigen Aufsichtsrat

der VW AG kein Wunder. Zwei Herren aus Quatar, viele Betriebsratsmitglieder, einige Gewerkschaftsvertreter, eine Sekretärin, Vertreter des Landes Niedersachsen, Familie Piech und als Vorsitzenden der Herr Hans Dieter Pötsch. Sie alle schließen die Verträge mit den Vorständen. Welche Ahnung sie von Managment und Personalführung haben läßt sich nicht erkennen. Kommt bei dem Milliardenriesenrad VW wohl auch nicht so an. Die Verträge sind jedenfalls sehr lukrativ. VW gehört einem Bundesland, einem reichen Minikönigreich und vielen Aktien-Streubesitzern. Da kann jeder machen was er will.

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Haudegen 30.01.2017, 18:29
106. Für mich auch ein wichtiger Grund, keinen VW mehr zu kaufen...

und somit subventioniere ich direkt weder die Privilegien der VW-Arbeiter/innen noch die der Vorstände. Die angeblich bessere Qualität deutscher Wagen gegenüber der Konkurrenz sollte man auch nicht pauschalieren. Dreimal VW - dreimal schlechte Erfahrungen - das langt! Dazu kommen ja nun noch Lug und Trug bei den Abgaswerten. Der Verbraucher lässt solche Vorstandsprämien gedeihen weil der Glaube an ein tolles Auto eben nun mal Berge versetzt. MfG

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tomrobert 30.01.2017, 18:29
107. Dieses Establishment muss gestürzt werden

Zitat von derweissheitletzterschlus
...Wer billigt diese Verträge? Die Aufsichtsräte? Somit auch die Anteilseigner? Also auch das Land Niedersachsen? Siehste, alles gut.
Da ist eine Revolution überfällig. Und die kommt auch.

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ralle0507 30.01.2017, 18:30
108. Krank

Sorry, aber ich finde so etwas nur noch krank. Es steht in keinem Verhältnis zu dem Normalbürgereinkommen, der, wenn er Glück hat 30 Jahre für eine eigene Bleibe abzahlen muss.
Höhere Bildung-ok, mehr Verantwortung-ok. Das sollte wesentlich besser bezahlt werden. Auch wird man als Topmanager keine 38 Stundenwoche haben. Aber das 200 fache eines Gutverdienenden Durchschnittsbürgers ? Krank!

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Hirndummy 30.01.2017, 18:30
109. Hallo Hannover, bitte melden!

Wertes Land Niedersachsen, das du entscheidender Anteilsinhaber dieses Selbstbedienungsladens bist, was nun? 12 Millionen da und Entlassungen in der Produktion. Man kann alles machen, bis der Bogen irgendwann überspannt ist und die kleinen Leute die Schnauze voll haben.

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