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Abgasaffäre bei VW: Retten, was zu retten ist
DPA

Womöglich elf Millionen betroffene Autos, mindestens 6,5 Milliarden Euro Kosten: Volkswagen rutscht immer tiefer in die Abgas-Affäre. Konzernchef Winterkorn verliert den Rückhalt.

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apetri1 22.09.2015, 15:46
1. Hochmut

kommt vor dem Fall, wie es so schön und wieder einmal zutreffend heißt. Es ist halt nicht immer ratsam, nach den Sternen (Nr. 1 auf dem Weltmarkt) greifen zu wollen. Und da sitzt jetzt in Österreich gewiss einer, der sich ins Fäustchen lacht und feixt, dass er's ja gewusst hat, weshalb er sich von Winterkorn distanzieren will!

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gesell7890 22.09.2015, 15:50
2. aber das

ja alles nichts mit den Grundwerten des Konzerns zu tun! es ist ganz einfach: sie haben, sicher mit Rückenwind der Politik, betrogen - und man muß kein Prophet sein, daß demnächst weitere Konzerne mit einer solchen Beichte herausrücken. Die Frage ist nur: wann und in welcher Reihenfolge...

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kasulzke 22.09.2015, 15:50
3. Ttip

VW sollte die USA schnellstmöglich auf Schadensersatz vor einem privaten Schiedsgericht verklagen. Kann ja wohl nicht sein, dass dumme Umweltgesetze unseren Autobauern die Rendite ruinieren.

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willibrand 22.09.2015, 15:52
4. irgendwie seltsam

da wird noch spekuliert ob Winterkorn abgeloest wird.
Haette er Rueckgrad waere er schon zurueckgetreten,
oder verhandelt er noch ueber Abloese ?
Ansonsten bitte sofort entlassen und Schadenansprueche durchsetzen!

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karlbe 22.09.2015, 15:52
5. Na klar muss Winterkorn gehen...

nicht weil er schlechte Arbeit macht, ganz im Gegenteil, aber weil VW seine Glaubwürdigkeit wieder herstellen muss, und vielleicht auch, weil es die Strafzahlungen mindern wird, wenn die verantwortlichen Personen von VW zur Rechenschaft gezogen wurden. Winterkorn kann ja nun als Professor weiterarbeiten und immer noch lukrative Beraterverträge mit VW abschließen, wenn etwas Gras über die Sache gewachsen ist. Seinen posten behalten kann er wohl nur, wenn sich herausstellt, dass auch andere Hersteller in ähnlicher Weise manipuliert haben. Was dem Verkauf von Dieselfahrzeugen in den USA einen erheblichen Dämpfer verpassen würde.

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chrutchfield 22.09.2015, 15:53
6. So ist das nun mal....

.... wenn man immer grösser werden will. Zuletzt geht es nur noch mit Betrug.

Möchte gerne mal wissen, in wieviel Firmen anderer/aller Branchen das wohl so ist.

Ehrlichkeit ist wichtiger als Grösse. Ein wichtiges Wort an alle "Bosse": seinen guten Namen kann man nur einmal verlieren. Und der schlechte Name bleibt über Generationen im Gedächtnis der Menschen. Gilt übrigens auch für Politiker!!!

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spiegelfrauchen 22.09.2015, 15:56
7. Erschreckend

Man mag es eigentlich kaum glauben , was man derzeit in den Medien über diesen Konzern liest und hört . Mein erster Gedanke war die Frage , ob die Autos dieser Marke jetzt trotzdem weiterhin gekauft werden oder nicht ?!

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hahtse 22.09.2015, 15:57
8.

Ist ja nicht so als ob die anderen das nicht auch machen würden - so dumm ist VW nicht, dass sie das als einzige tun.

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ricki1 22.09.2015, 15:57
9. Dumme Dieseltechnologie subventioniert durch Benzinsteuern

So schwachsinnig kann nur Deutsche Planwirtschaft sein: immense Steuern auf Kraftstoff, die dem freien Bürger keinen Freiraum lassen, irgendwo sonst sein Geld auszugeben. Die falsche Technologie ist erkennbar, wenn man weiß, daß Diesel mehr Energie pro Liter hat als Benzin - aber der Motor doch viel mehr kostet. Man sollte nicht die Litermenge besteuern, sondern die Energiemenge - dann wäre der Liter Diesel viel teurer als Benzin/Super - keiner käme auf die idiotische Idee mehr, soviel krebserzeugende Diesel zu kaufen, es sind schon die LKW zu viel. Die Benzintechnologie reicht überall auf der Welt, hat viele Verbesserungen in den letzten Jahren zum Kraftstoffsparen erlebt, niemand will die Deutschen Dieseldrecksschleudern - ich wundere mich jedesmal, wenn ich auch heute noch hinter stinkenden Dieseln herfahre, wieso das niemand hinbekommt. Das Märchen vom sparsamen Diesel ist falsch: der Dieselpartikelfilter muß nach kurzer Zeit bei Vielfahrern teuer erneuert werden (1000 EUR), der Mehrpreis für einen Diesel (3.000 EUR) und die viel höheren Unterhaltskosten bei Reparaturen (Turbolader, Motorschaden) - das rechnet sich eh kaum. Und im Winter konkurriert Diesel mit Heizöl, so daß die Preise manchmal die Benzinpreise übersteigen. Man sollte endlich die kulturelle Vorreiterstellung der USA anerkennen und schneller die Deutsche Nachahmerqualität fördern.

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