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Abgasaffäre: Techniker belastet VW-Topmanager schwer
Volkswagen

Schwere Vorwürfe gegen den früheren Chef der VW-Motorenentwicklung: Einem Zeitungsbericht zufolge hat ein Techniker ihn bereits 2011 vor fragwürdigen Praktiken gewarnt.

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argonaut-10 29.09.2015, 19:16
1. Die Frage ist doch

wer hat tatsächlich diese Software auf Anfrage und Beauftragung programmiert? Wer hat die Anweisung gegeben? Und am Ende... wer hat alles geschwiegen und wer war informiert? Erst dann kann man das Bild komplett machen. Dass da jemand ein Memo absetzt und es nicht weiter verfolgt, ist doch äußerst dünn.

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crimesceneunit 29.09.2015, 19:20
2. für eine Stellungnahme nicht erreichbar...

gewesen. Lächerlich - wenn's eng wird, sind immer alle nicht erreichbar und haben wahrscheinlich auch Erinnerungslücken. Aber man betont natürlich gleich, dass die Unschuldsvermutung gilt. Das kennt man ja schon zur Genüge in der Kuschelrepublik Deutschland, ja keinem wehtun...

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forrest84 29.09.2015, 19:26
3.

Bosch soll die Software geliefert haben, hat aber darauf hingewiesen, dass diese nur für Tests ist und nicht im regulären Betrieb verwendet werden darf, da illegal.
Das ist der Stand der aktuellen Medienberichte.

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shark 29.09.2015, 19:26
4. Man

sollte auch den Zulieferer Bosch in die Zange nehmen. Wenn die Manager auch von sich behaupten, nichts dabon gewusst zu haben - warum hat diese Firma dann die hunderttausende dieser manupulierten Chips geliefert???

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pritt 29.09.2015, 19:32
5. Programmierer...?

Derjenige der das Pflichtenheft als Auftraggeber unterschrieben hat ist verantwortlich. Sonst niemand.

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Ford-Prefekt 29.09.2015, 19:33
6.

Zitat von argonaut-10
wer hat tatsächlich diese Software auf Anfrage und Beauftragung programmiert?
Das ist doch bereits geklärt. Die Software war für testzwecke und Bosch hat das auch entsprechend deutlich gemacht.
Hingegen ist es nicht neu das 'Kritiker' unerwünscht sind.

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MoQ 29.09.2015, 19:35
7. Aha

Zitat von crimesceneunit
gewesen. Lächerlich - wenn's eng wird, sind immer alle nicht erreichbar und haben wahrscheinlich auch Erinnerungslücken. Aber man betont natürlich gleich, dass die Unschuldsvermutung gilt. Das kennt man ja schon zur Genüge in der Kuschelrepublik Deutschland, ja keinem wehtun...
Was soll er sich belasten? Oder rausreden, obwohl er vllt was wusste? Fragen Sie mal einen Anwalt, was er Ihnen raten würde, wenn ein Verdacht gegen Sie im Raum steht...

Die Unschuldsvermutung ist ein hohes Gut. Wird leider in schöner Regelmäßigkeit von den Medien und wutschäumenden Bürgern vergessen. Erinnern Sie sich mal an Herrn Kachelmann, der freigesprochen wurde.

Neußer war übrigens nicht der VW-Markenchef wie im Bericht angesprochen. Er war VW-Entwicklungschef. Spricht übrigens auch für die aktuell äußerst hohe Recherchequalität der deutschen Medien (Achtung, Ironie).

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THINK 29.09.2015, 19:40
8.

Zitat von pritt
Derjenige der das Pflichtenheft als Auftraggeber unterschrieben hat ist verantwortlich. Sonst niemand.
Die Software wurde bekanntlich von BOSCH entwickelt. VW hat bestimmte Module missbräuchlich eingesetzt.

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susybntp11-spiegel 29.09.2015, 19:41
9. Ist doch klar,

keiner sagt was, solange es von keinem nachgewiesen wird Ball flach halten. Und das kann Jahre dauern und dann wie eh keiner mehr worum es denn eigentlich geht. Nicht zu vergessen die Autolobby und der korrupte Teil der Politiker. Letztendlich wird keiner dafür belangt werden können, so wie mit dem Flughafen in Berlin. So läuft das hier in Deutschland. Ich und derjenige der das hier liest wären schon längs im tiefsten Loch, aber so was von.

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