Forum: Wirtschaft
Abgasaffäre: VW-Chef Müller blamiert sich bei Interview
REUTERS

Eigentlich wollte Matthias Müller auf seiner USA-Reise Vertrauen zurückgewinnen. Doch bei einem Interview mit einem Radiosender wirkt der VW-Boss fahrig und weltentrückt. Dann verlangt er, das Gespräch neu aufzuzeichnen.

Seite 15 von 27
Duggi 12.01.2016, 14:12
140. Ist Ihre Aussage nicht ein wenig vorschnell? :=)

Zitat von zack34
... Ich würde für kein Geld der Welt den Job machen wollen ...
Ich vermute (unabhängig von Ihrem Alter und Ihrem jetzigen Job), dass es reichen würde, nur 4 Wochen durchzuhalten, um mehr zu verdienen als in Ihrem jetzigen Job bis zum Lebensende.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fritzyoski 12.01.2016, 14:13
141. Für wie dumm hält VW-Chef Müller die Amis?

In den USA hat Müller es nicht mit weichgespuelten Jammerlappen wie in Deutschland zu tun, die sind aus anderem Holz geschnitzt.
Wer in den USA vorsaetzlich und mit hoher krimineller Energie betruegt der sollte sich warm anziehen, dort werden andere Geschuetze aufgefahren als in Deutschland. Daran ist auch nichts neu, die Gesetze die dort herrschen sind allgemein bekannt. Wer meint es trotzdem mal versuchen zu muessen damit er bei der Produktion einen Groschen Fufzig spart der sollte sich dann spaeter auch nicht ueber die Konsequenzen beklagen.
Zur Zeit liegt die Latte bei 90 Milliarden plus diverser Privatklagen. Das kann teuer werden...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
alex_2604 12.01.2016, 14:14
142.

Zitat von .308
Meine Güte, wenn ich mir anhöre, wie Müller Englisch spricht, dann kommen mir die Tränen. Ich kenne Menschen im mittleren Management, denen er nicht mal auch nur ansatzweise hinsichtlich seiner Sprachkompetenzen das Wasser reichen könnte. Das kann doch nicht sein! Der VW-CEO muss doch vernünftig Englisch sprechen können. Das ist doch eine Blamage...
Volkswagen ist ein deutsches Unternehmen. Da m u s s niemand englisch sprechen können.
Der Fehler/die Arroganz war, dass er sich keinen Dolmetscher mitgenommen hat.
VW hat ein eigenes Büro, das Zeichnungsangaben nahezu in Echtzeit übersetzt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ThoBetz 12.01.2016, 14:16
143. Was macht der?

Es ist doch noch nicht so lange her, dass sich der Herr Müller, ich glaube es war im Stern, ganz zerknirscht und selbstkritisch gab. Motto "Wir haben verstanden".

Gestern war er dann im ARD-Morgenmagazin zu bewundern, wie er diese unfassbaren Verharmlosungssätze von sich gab. "Einige wenige Ingenieure ... wollten nur das Beste ...". Da war klar: Die Strafzahlung hat sich durch das Gestammel verdoppelt. Mindestens. So was mögen die Amis nicht. Zu Recht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hj.binder@t-online.de 12.01.2016, 14:17
144. 2 Welten

trafen da aufeinander und Müller hat das nicht geschnallt.

Die Amis gehen von Betrügern o.ä. schlicht Kriminellen aus und stiegen so in die Gespräche.

VW ist kriminell - in den USA gibt es ein Unternehmensstrafrecht - und auf der Ebene wird gesprochen: Vor Gericht.

Müller als deutscher Top-Manager, abgehoben, beratungsresistent und vor allem unbeleckt von Fakten meinte wohl, man könnte die amerikanischen Gegenüber behandeln wie die Lakaien aus dem Bundesverkehrsministerium: zumüllen, zulallen ein paar flache BWL-Slogans, das wäre es dann.

Irrtum mein Bester müsste man diesem Menschen sagen: Wenn die Amis eine Firma als kriminell ansehen ist das keine Meinung sondern Fakt.

Schlimm ist nur: Diese Eskapaden samt Folgeschäden bezahlen letztendlich die Kommunen, und da eben die Armen, Alten, arme Alte, Hartz-IV-Opfer und sonstige Hilfebedürftige.
VW wird sich wohl Jahrzehnte aus der Gewerbesteuer haraushalten ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
orgin 12.01.2016, 14:18
145. Könnte böse enden

bin nicht bewandert in dieser Materie aber denke Mal Sachlich und muss feststellen. VW stehr nicht oben au meiner Liste. Wenn diese Strafe umgesetzt wird und auf ein Vergleich ankommt bleiben unterm Strich etliche Milliarden die gezahlt werden müssen. Wenn sich jetzt China mit einschaltet könnte dies das Ende von VW bedeuten. Deutschland hätte somit wieder einen schweren Schlag beim Export zu verarbeiten. Mit der Augenblicklichen Lage wegen den Flüchtlingen könnte sich auch andere Investoren aus Moralischen Gründen sich von Deutschland sich abwenden. Dies hätte unvorhersehbare schwere Folgen auf die gesamte ökonomischen Situation im Lande mit tausende von Entlassungen auch bei Zulieferer. Weiter würde sich dies auf die Banken- und auf das Börsengeschäft ausweiten und zuletzt auf den Konsum wiederspiegeln.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
frank16/18 12.01.2016, 14:18
146. Peter-Prinzip

Der Universitätsprofessor Laurence J. Peter entwickelte das Peter-Prinzip. Eine These die besagt, dass in komlexen Hierarchien bestimmte Personen in Positionen aufsteigen können bis sie das Maß ihrer absoluten Unfähigkeit erreicht haben.
Offensichtlich trifft diese These nicht nur auf div. Spitzenpolitiker und hochrangige Beamte (siehe Köln) sondern leider auch auf führende Manager zu.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vielflieger_1970 12.01.2016, 14:18
147.

Zitat von .308
Meine Güte, wenn ich mir anhöre, wie Müller Englisch spricht, dann kommen mir die Tränen. Ich kenne Menschen im mittleren Management, denen er nicht mal auch nur ansatzweise hinsichtlich seiner Sprachkompetenzen das Wasser reichen könnte. Das kann doch nicht sein! Der VW-CEO muss doch vernünftig Englisch sprechen können. Das ist doch eine Blamage...
Ich kenne einfache Monteure, die sprechen deutlich besser Englisch als dieser Mann;-)

Ehrlich, dachten Sie, der hat seinen Posten nur, weil er so toll ist und auf jedem Gebiet ein Fachmann ist? Das sind Klüngelposten, unabhängig vom Erfolg. Viele "Spitzenmanager" sind industrielle Wanderhuren, die sich von einem Nest ins andere setzen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
MatthiasPetersbach 12.01.2016, 14:18
148.

Zitat von goghvin
erstaunlich, das manche es noch immer nicht verstanden haben: VW wollte mit einem Betrug erreichen, das mehr Produkte aus ihrer Herstellung in den USA gekauft werden. Sie warben ja gerade mit dem Vorteil des geringeren Kraftstoffverbrauchs - waren sich aber bewusst, daß sie die vorgeschriebenen Grenzwerte, welche die großvolumigen Fahrzeuge einhalten, mit der verwendeten, kostengünstigen (= größerer Gewinn) Technik nicht schaffen. …….. VW jedoch hat von vornherein bewußt versucht ein Gesetz, welches zum Wohle aller Büger (auch der Nicht-Autofahrer) angelegt wurde, durch Betrug zu umgehen um sich einen Vorteil zu verschaffen.
Das bestreitet niemand.

Was fraglich ist, ist die Höhe der "Regreßzahlungen".
Das wäre mit ein paar hunderttausend Dollars schon überbezahlt.

Somit hat sich das Unrecht schlicht auf die andere Seite bewegt - und sich der wahre Hintergrund der Affaire gezeigt: (Wirtschafts-)krieg.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
new.news 12.01.2016, 14:22
149.

Das spricht Bände über die Qualität unserer sog. Eliten und deren Berater. In der Politik trifft man mittlerweile die gleichen oder noch schlechtere Formate an. Was ist nur aus unseren Führungspersönlichkeit geworden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 15 von 27