Forum: Wirtschaft
Abgasbetrug bei Dieseln: Audi hat Aufklärung in Europa zwei Jahre lang verschleppt
AFP

Dokumente manipuliert, Messergebnisse vertuscht: Selbst als der Abgasbetrug in den USA längst aufgedeckt war, hat Audi-Chef Stadler nach SPIEGEL-Informationen das Ausmaß des Skandals zu verschleiern versucht.

Seite 2 von 15
lyoner 05.07.2019, 11:22
10.

Mir tun die armen Arbeiter bei Audi leid, die täglich ihr Bestes geben und vom Management vorgeführt werden. Der mutmassliche Betrüger im Nadelstreifen fällt weich, der kleine Mann am Band muß um seine Existenz fürchten.
Auf der anderen Seite machen die Bundesverkehrsminister Dobrind und Scheuer den Eindruck, als würden sie mit zwei geschlossenen Augen den Kopf in die andere Richtung drehen, wenn es um Aufklärung im Hause Volkswagen geht!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
felisconcolor 05.07.2019, 11:24
11. Es ist

erschreckend was in dem Konzern abgelaufen ist. Die Regierung hüllt sich in Schweigen, allenfalls ein mehr als geheucheltes Erstaunen. Nichts folgt. Schlimm ist ebenfalls das die Aufsichtsbehörden beide Augen geschlossen, die Ohren zu gehalten und laut Lalalalalala gesungen haben. Medien und gewisse Kreise aus der Opposition wählten auch lieber den leichteren Weg und haben den normalen Autofahrer als Ding allen Übels zur Hexenjagd freigegeben. Ist auch viel einfacher und man macht sich die Hände selber nicht schmutzig. Und noch schlimmer finde ich das Bürger auf diesen Schmuh hereinfallen und ins gleiche Horn stossen. Man liest es ja hier in diversen Foren immer wieder. Nun denkt man wieder über Ablassbriefe ala CO2 Zertifikate und -Steuer nach. Fasel darüber das der Bürger gefälligst Elektroautos zu kaufen hat. Ich habe mal gehört Schlangenöl soll auch wundervolle Ergebnisse bringen. Und der gemeine Mob jubelt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Grzegorz 05.07.2019, 11:27
12. Die Taktik ist doch aufgegangen

Der Dieselskandal geht in das vierte Jahr und es hat bis heute in Europa keine wirklichen Kosequenzen durch den Betrug gegeben. Ganz im Gegenteil, der Staat und im besonderen das Kraftfahrtbundesamt sind doch in die Vertuschung verstrickt. Warum sollte sich da was ändern? Kunden wurden nicht nennenswert entschädigt, Fahrverbote und Betriebsgenemigungen nicht enzogen. Manager sitzen auch nicht in Haft und die Politiker gehen bei den Herstellern noch immer gerne ein und aus. Wieso sollte es da zu einer Änderung des Verhaltens der deutschan Automobilindustrie kommen? 10 weitere Jahre Betrug werden ebenfalls ungesühnt bleiben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Pango 05.07.2019, 11:28
13. Vorsprung durch Vertuschung

Was waren das noch für Zeiten, als man stolz einen Audi mit überlegener Technik fahren konnte? Heute überbietet man sich dort allenfalls noch mit einer unterirdischen Moral. Und die deutsche Politik sowie die Behörden ließen sich nur allzu gerne von ihren deutschen "Champions" einlullen. Gäbe es nicht den Stachel im Fleisch der bräsigen Selbstzufriedenheit, u.a. in Form der Deutschen Umwelthilfe, würde noch heute millionenfach betrogen und gelogen ... Zu einem Kulturwandel scheint es jedenfalls bisher in der Automobilbranche nicht gekommen zu sein, dafür ist man viel zu günstig davongekommen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zausi 05.07.2019, 11:30
14. Alle Beteiligten...

die daraus Profit geschlagen haben, sollten mit dem privat Vermögen haften.
Und fertig! Dann überlegen sich Nachfolger 3 Mal es nachzumachen. Aber der Schutz für diese betrügerische Vereinigungen ist höher. Betraf ja nur das Volk und nicht den Staat, 1cent Steuer einbehalten hatte mehr Auswirkungen erzeugt..

Beitrag melden Antworten / Zitieren
and777 05.07.2019, 11:34
15. Fragwürdig

Unabhängig von den Tatsache, dass Audi lt. dem Artikel manipuliert und betrogen haben, was strafrechtlich ermittelt und geahndet werden muss - wie kann es sein, dass die Staatsanwaltschaft in einem laufenden Verfahren "mehr als Hundert Ordner Ermittlungsakten" einfach so aushändigt und ohne Richterspruch den Angeklagten der Presse zum Fraß und Vorverurteilung vorwirft. Was passiert, wenn Audi am Ende nicht verurteilt werden würde? Welche Schadenersatzforderungen von Audi als Aktiengesellschaft könnte Audi daraus ableiten?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zweiwaechter 05.07.2019, 11:37
16. Konzerne ohne Führung

Die Konzernchefs müssen ab jetzt nicht mehr als Lenker der Konzerne gesehen werden, sondern als bloße Kostenfaktoren. Da sind die Manager von VW und andere Automobilkonzerne die Milliarden verbrennen und die Manager von BASF die für Milliarden eine Konzern wie Monsanto kaufen. Dümmer und kurzsichtiger geht es nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
funkhero 05.07.2019, 11:39
17. Das ist doch Betrug

Insofern würde mich mal interessieren ob man denen ihr erschlichenes Vermögen beschlagnahmen darf?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
martin.kreidl.privat 05.07.2019, 11:39
18. Hahaha, ein Fragebogen!

Da haben die armen Manager sicher ordentlich geschwitzt beim Kreuzerl machen. Die werden ja ganz schön hart rangenommen von diesem KBA...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rosenblum64 05.07.2019, 11:40
19. Der Wahnsinn...

Man mag einfach nicht glauben wie unintelligent, skrupellos, kriminell und kurzsichtig man sein darf - und trotzdem Topmanager in Deutschland werden kann. Die Chefs von Audi, VW und Porsche haben mit ihren kindischen Betrügereien und strohdoofen Marketing-Konzepten (schneller, fetter, geiler) Milliarden in den Sand gesetzt, Kunden betrogen, haben den Technologievorsprung der deutschen Autoindustrie verspielt, haben den Ruf der Marke "Made in Germany" ruiniert, setzen unzählige Jobs ehrlicher Arbeiter aufs Spiel - und trotzdem laufen sie noch frei rum. Nur in Deutschland.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 15