Forum: Wirtschaft
Abgasvorschriften: Fiat zahlt Tesla offenbar Hunderte Millionen für CO2-Ablasshandel
JAKUB KACZMARCZYK/EPA-EFE/REX

Zum Portfolio von Fiat Chrysler gehören viele spritdurstige Autos. Die Emissionsvorschriften der EU haben den Hersteller einem Bericht zufolge veranlasst, einen teuren Deal mit Tesla einzugehen.

Seite 3 von 11
Herr_Jeh 07.04.2019, 16:02
20. es geht um amerikanische Marken

Zitat von Msc
Jetzt fließen hunderte Millionen an Kapital aus der EU ab in die USA...
die paar Ferrari und Alfa kann Fiat mit der eigenen Kleinwagen-Flotte gegenrechnen. Es geht also um die Wuchtbrummen von Jeep, Chrysler und Dodge. Sprich Ami-Firma bezahlt Ami-Firma, damit sie in die EU exportieren dürfen.

Beitrag melden
miwastill 07.04.2019, 16:03
21. Altbekanntes Muster

Tja, nix Neues, oder? Ich kann die Umweltschutzvorgaben nicht einhalten, also muss ich tricksen. Auf Industrie und Politik kann man sich nicht verlassen. Auch nix Neues. Daher bin ich selber aktiv geworden und in die Stadt gezogen. Dort nutze ich den ÖPNV inkl. Carsharing und Wasserstoff-Shuttle. Und meine eigenen Füße. Es funktioniert. Mein Auto habe ich wieder abgeschafft. Brauche ich nicht mehr.

Beitrag melden
Direwolf 07.04.2019, 16:04
22. Nö nicht unbedingt

Zitat von Stäffelesrutscher
Das heißt: Der Käufer eines Fiat 500 muss mehr bezahlen, weil Fiat/Chrysler Halbpanzer im Portfolio hat und jetzt auch noch die Tesla-Kutschen subventioniert.
Fiat hat ein Technikproblem. Die Antriebe sind veraltet, die Produktpipeline ist leer. Das gilt auch für den Fiat 500.
Der Flottengrenzwert eines Herstellers ist gewichtsbezogen. Über alle Hersteller ergeben sich dann die 95 g der Neuwagenflotte. Hat man nur Kleinwagen im ANgebot gilt ein geringerer Zielwert für den Hersteller. Fiat schafft die Ziele aber nicht mal mit seinen Kleinwagen, da veraltet

Beitrag melden
miwastill 07.04.2019, 16:04
23. Altbekanntes Muster

Tja, nix Neues, oder? Ich kann die Umweltschutzvorgaben nicht einhalten, also muss ich tricksen. Auf Industrie und Politik kann man sich nicht verlassen. Auch nix Neues. Daher bin ich selber aktiv geworden und in die Stadt gezogen. Dort nutze ich den ÖPNV inkl. Carsharing und Wasserstoff-Shuttle. Und meine eigenen Füße. Es funktioniert. Mein Auto habe ich wieder abgeschafft. Brauche ich nicht mehr.

Beitrag melden
Direwolf 07.04.2019, 16:05
24. DAs hat nichts mit Zertifikaten zu tun

Zitat von exilator_
Ist denn bekannt wieviel co2 so ein Tesla produziert? Und zahlen die dann auch dafür? Die Co2 Zertifikate gelten doch sicher nicht nur für den Co2 Ausstoss, sondern auch für die Produktion. Wenn nicht ist es blöd ropowinz
Es geht um den CO2 Grenzwert für Neuwagen, welcher in gCO2/km angegeben wird. Und da wir auf einer sektoralen Klimapolitik bestehen, ist ein Tesla an dieser stelle ein Null Emissionsfahrzeug

Beitrag melden
allgemeinspezifiker 07.04.2019, 16:12
25. Ich glaub

ich spinne

Beitrag melden
Aberlour A ' Bunadh 07.04.2019, 16:16
26. Wieso haben Elektroautos "Null Emissionen"?

Zitat von Der Pragmatist
Wieso haben Elektroautos “Null Emissionen”? Sie laufen auf Strom und der Strom kommt von einem - rate mal - Kohlekraftwerk.
Und Benzin/Diesel kommt - rate mal - aus der Zapfsäule. Und in die Zapfsäule kommt es durch Tanklastwagen. Die wiederum öffentliche Straßen benutzen und Abgase emittieren. Die Tanklaster holen es aus Tanklagern, die man vorher natürlich bauen muss. In die Tanklager kommt es wiederum durch (andere) Tanklastwagen, die ihrerseits wiederum öffentliche Straßen benutzen und Abgase emittieren. Vorher muss man allerdings Raffinerien bauen, damit die Tanklastwagen überhaupt was abholen können. In die Raffinerien kommt es durch eine Pipeline, die hoffentlich nirgends ein Leck hat. Aber was ist vor der Pipeline? Ach so, wieder ein Tanklager, das gebaut und gewartet werden muss. Vorher muss man allerdings Öltanker bauen, die über die Weltmeere schippern und manchmal havarieren. Die negativen Folgen können für Küstenregionen noch nach Jahrzehnte spürbar sein. Und davor muss man natürlich Löcher in die Erdkruste bohren und Bohrtürme aufstellen und Erdöl fördern. Auch keine saubere Abgelegenheit für die Umwelt. Ungefähr 100.000 Tonnen gelangen jährlich durch Unfälle in die Umwelt, mit teilweise dramatischen Folgen. Merken Sie was? Das hat ein Verbrenner im Gepäck, bevor überhaupt der erste Meter gefahren wurde. Dagegen können wir Elektroautos ruhig mit "Null Emissionen" laufen lassen.

Beitrag melden
curiosus_ 07.04.2019, 16:24
27. Dass dieser fadenscheinigen..

..Ausrede von Tesla:

"So hatte Tesla im ersten Quartal mit rund 63.000 Autos deutlich weniger Fahrzeuge ausgeliefert als Experten erwartet hatten. Das war ein Rückgang von 31 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Tesla hatte zu Jahresbeginn Probleme, den Beginn der Auslieferungen des Model 3 nach Europa und China zu stemmen."

..keiner widerspricht wundert mich. Denn, wenn dem wirklich so wäre könnte Tesla doch sicher diese Fahrzeuge in der NAFTA problemlos absetzen, oder? Oder fehlt dort etwa die Nachfrage dafür?

Und, dass Tesla jetzt 63.000 Autos irgendwo geparkt hat, weil "die Auslieferungen des Model 3 nach Europa und China" nicht tut glaubt wohl keiner.

Beitrag melden
brux 07.04.2019, 16:32
28. Oh Mann

Zitat von Mikle
Und unsere Politiker wundern sich über zunehmenden Frust und Ablehnung der brüsseler Politik. Es ist doch geradezu absurd uns erklären zu wollen, dass Autos ohne Auspuffrohr emissionsfrei seien. Die Auspuffrohre der E-Autos kann man quasi massiv gebündelt in den Kohlekraftwerken bewundern.
Oh Mann. Sie haben wirklich keine Ahnung.
EU Regeln werden zwar in Brüssel beschlossen, aber eben von nationalen Ministern.
Im Fall von Autoemissionen hat sich in Brüssel genau ein Land durchgesetzt: Deutschland. Die Idee mit dem Flottenverbrauch kam von Merkel (CDU), geholfen hat der deutsche EU Kommissar Verheugen (SPD). Die IG Metall fand das auch gut.
Zugestimmt haben die Tschechen, Slowakén, Ungarn und Spanier, denn dort finden sich deutsche Autofabriken und Merkel hat klar gemacht, dass die auch woanders gebaut werden können.
Diese deutschen Schweineren wurden dankenswerterweise damals vom Spiegel berichtet. Nur dass eben manche Zeitgenossen immer noch patriotisch verblödet sind.

Beitrag melden
jasper366 07.04.2019, 16:47
29.

Zitat von curiosus_
..keiner widerspricht wundert mich. Denn, wenn dem wirklich so wäre könnte Tesla doch sicher diese Fahrzeuge in der NAFTA problemlos absetzen, oder? Oder fehlt dort etwa die Nachfrage dafür?
Nicht wirklich, denn die Fahrzeuge für Europa und China sind nicht 100% identisch (andere Vorschriften wie z.B. hier vorgeschriebene Reflektoren, Nebelschlußleuchte, gelbe Blinker etc pp.)

Beitrag melden
Seite 3 von 11
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!