Forum: Wirtschaft
Abkommen zu Fördermengen: Der große Bluff mit dem Öl
AFP

Der Ölförderländer versprechen, ihre Produktion nicht mehr auszuweiten - und so den dramatisch gefallenen Preis zu stabilisieren. Doch das ist nur ein Versuch, die Investoren für dumm zu verkaufen.

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PolitBarometer 17.02.2016, 20:56
30.

Zitat von dedoors
In - sagen wir mal 100 Jahren wird es wohl keinen neuen Verbrennungsmotor auf Erdölbasis mehr geben. Verbrennungsmotoren die mit Benzin oder Diesel laufen sind heute eigentlich schon Geschichte. Allein schon vom Rohstoffvorkommen. Die 100 Jahre sind meiner Meinung nach auch sehr "satt" gerechnet... Damit ist auch das wirtschaftliche Ende vieler Staaten, die heute nahezu ausschließlich durch ihre Petrodollars existieren, besiegelt.
Verbrennungsmotoren wird es noch lange geben, auch in 100 Jahren noch; denn die sind billig genug und müssen nicht noch wesentlich weiter erforscht werden. Ausser, dass man ihnen noch etwas mehr echte Sparsamkeit durch intelligentere Aggregatetechnik abgewinnen kann.

Zudem werden schon jetzt erfolgversprechend Verfahren erprobt, künstliches Benzin und Diesel herzustellen (Power to Liquid). wobei auch der technologische Grundgedanke nicht ganz neu ist und vor fast 90 Jahren bereits erprobt wurde.

Was es aber niemals in straßenzugelassenen Fahrzeugen geben wird sind:

- Festbrennstoffe (analog zu Raketenantrieben)
- Wasserstoffantrieb (wenig beherrschbar und gefährlich)
- Atomare Antriebe (Mini-Reaktors)
- Solar-Antriebe(wetterabhängig, ineffizient)

Und auch das Elektromobil wird - auch wenn es derzeit nicht danach ausschaut, eine Totgeburt bleiben. Zu teuer, zu ineffizient, und egal mit welcher Akkumulatorentechnik betrieben, eine riesige energetische Umweltsauerei.

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trompetenmann 17.02.2016, 20:57
31. Verstehe die Diskussion nicht...

tanke immer für 50 € (früher für 20 DM). So what?
Ernsthaft, mir kommen die Tränen. Die armen Ölländer. Viele haben Geld wie Öl, aber sonst nix. Egal. Ich denke nicht, dass nur der hohe Benzinpreis Grund für benzinsparende Motoren oder Alternative Antriebe ist. Ökologische Gründe sind mittlerweile sicher auch ausschlaggebend. Wenngleich man die Konsumenten natürlich am überzeugendsten am Geldbeutel packen kann.

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mazzmazz 17.02.2016, 21:07
32. Der Ölpreis...

...schwankt eben. So what?
Selbst wenn der Liter Benzin irgendwann wirklich bei 3 Eur liegen sollte, wird für den Normalbürger der Weg zur Arbeit nicht unerschwinglich werden.
Man fährt dann eben privat etwas weniger und im Alltag sparsamer.

Meinen 3.-Wagen fahre ich seit 2005. seit dem verbraucht er knapp 11L Super auf 100 Km. Die Preisschwankungen beim Benzin habe ich gar nicht gemerkt. Warum
?
Ich fahre nicht so viel sinnlos durch die Gegend.

In D werden eher unwirtschaftliche Autos gefahren.
Wenn Ihnen der Sprit zu teuer wird, kaufen Sie einen Kleinwagen. Dann sparen Sie sogar noch.

Danach kann man immer noch mit Erdgas fahren. Das reicht noch für 300 Jahre.
Dann kommt Biogas.
Und dann irgendwas mit Solar.

Nur die Ölförderländer werden Probleme bekommen. Deren Bevölkerung kann dann ja in D bei Angie Asyl und Hartz 4 beantragen.

Sie finden das zynisch?
Das ist es. Böse Welt..,

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cave68 17.02.2016, 21:19
33.

Zitat von PolitBarometer
Verbrennungsmotoren wird es noch lange geben, auch in 100 Jahren noch; denn die sind billig genug und müssen nicht noch wesentlich weiter erforscht werden. Ausser, dass man ihnen noch etwas mehr echte Sparsamkeit durch intelligentere Aggregatetechnik abgewinnen kann. Zudem werden schon jetzt erfolgversprechend Verfahren erprobt, künstliches Benzin und Diesel herzustellen (Power to Liquid). wobei auch der technologische Grundgedanke nicht ganz neu ist und vor fast 90 Jahren bereits erprobt wurde. Was es aber niemals in straßenzugelassenen Fahrzeugen geben wird sind: - Festbrennstoffe (analog zu Raketenantrieben) - Wasserstoffantrieb (wenig beherrschbar und gefährlich) - Atomare Antriebe (Mini-Reaktors) - Solar-Antriebe(wetterabhängig, ineffizient) Und auch das Elektromobil wird - auch wenn es derzeit nicht danach ausschaut, eine Totgeburt bleiben. Zu teuer, zu ineffizient, und egal mit welcher Akkumulatorentechnik betrieben, eine riesige energetische Umweltsauerei.
Das von ihnen erwähnte Power-To-Liquid-Verfahren hat den Nachteil,dass es sich um nichts anderes handelt,als aus Strom Sprit herzustellen.Dabei geht aber bei der Umwandlung ein nicht unerheblicher Teil Energie verloren.Dieselbe Problematik gibt es übrigens auch bei der Umwandlung von Strom in Wasserstoff (neben der von ihnen erwähnten Gefährlichkeit).
Daher glaube ich schon,dass das Elektroauto irgendwann (ab einem bestimmten Ölpreis)seinen Siegeszug machen wird.Vorausgesetzt die Reichweite der Batterien wird noch etwas erhöht.

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cave68 17.02.2016, 21:34
34.

Zitat von mazzmazz
...schwankt eben. So what? Selbst wenn der Liter Benzin irgendwann wirklich bei 3 Eur liegen sollte, wird für den Normalbürger der Weg zur Arbeit nicht unerschwinglich werden. Man fährt dann eben privat etwas weniger und im Alltag sparsamer. Meinen 3.-Wagen fahre ich seit 2005. seit dem verbraucht er knapp 11L Super auf 100 Km. Die Preisschwankungen beim Benzin habe ich gar nicht gemerkt. Warum ? Ich fahre nicht so viel sinnlos durch die Gegend. In D werden eher unwirtschaftliche Autos gefahren. Wenn Ihnen der Sprit zu teuer wird, kaufen Sie einen Kleinwagen. Dann sparen Sie sogar noch. Danach kann man immer noch mit Erdgas fahren. Das reicht noch für 300 Jahre. Dann kommt Biogas. Und dann irgendwas mit Solar. Nur die Ölförderländer werden Probleme bekommen. Deren Bevölkerung kann dann ja in D bei Angie Asyl und Hartz 4 beantragen. Sie finden das zynisch? Das ist es. Böse Welt..,
Ob Erdgas noch 300 Jahre reicht weiss ich nicht (ich würde eher auf eine kürzere Zeitspanne tippen).
Biogas und Solarenergie sind aber ebenso wie Windenergie keine Perpetuum Mobiles.Ohne Öl keine Herstellung von Windkraftanlagen und Solaranlagen...und ob beim Biogas durch Ernte,Düngen,Aussäen und Fahrt zur nächsten Anlage nicht sogar mehr Energie verbraucht wird als nachher herausspringt ist auch noch nicht so richtig geklärt.Ich würde es nicht so positiv sehen,wie sie es tun.

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hardliner2015 17.02.2016, 22:22
35.

Zitat von chrissie123
Fracking in den USA lohnt sich nur, wenn der Öl- und Gaspreis eine bestimmte Höhe hat. Die Fracking-Firmen haben sich ja schon überlegt, wie sie die überschüssige Menge nach Europa transportieren. Saudi-Arabien und Russland sind sich darin einig, dass sie den derzeit größten Konkurrenten vernichten müssen, und wie geht das am besten ? indem der Ölpreis so niedrig ist, dass ein Fracking wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll ist. Wenn die Fracking-Firmen ihre Kredite nicht mehr zahlen können - sprich pleite sind, hat der Spuk des niedrigen Ölpreises ganz schnell ein Ende.
Ja, ich denke, dass der Preis fuer WTI Crude noch weiter bis auf unter 10 USD fallen wird. Die USA bekommen erhebliche Probleme, wenn der Oelpreis ueber 35 USD/barrel liegt. Jenseits dieser Marke laeuft die US Volkswirtschaft auf Pump und die USA steuern weiter auf die Pleite zu. Das liegt hauptsaechlich daran, dass es sich bei den USA soziokulturell um ein Land handelt, in dem der Konsum fuer die Konjunktion eine Schluesselrolle spielt. Ausserdem muessen die Konsumgueter in den USA mit Lastwagen ueber erhebliche Entfernungen transportiert werden muessen, um die Konsumenten zu begluecken. Da haben es die meisten Laender dieser Erde besser, da alles per Schiff transportiert werden kann.
Wahrscheinlich waere es fuer die Volkswirtschaft der USA besser, die Frackingfirmen mit Subventionen und Subprime am Leben zu erhalten und dies wird auch so passieren.

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sikasuu 17.02.2016, 22:33
36. Denk da noch mal drüber nach und schiele aufs Fahrad... ;-))

Zitat von mike_spiegel
denn meine Entscheidung ein E-Auto zu kaufen steht. Ich warte nur noch auf ein Bezahlbares, das mich von der Reichweite her über den Tag bringt. Und wenn der Ölpreis niedrig bleibt, dann drückt das vielleicht auch auf die Mondpreise, die aktuell für E-Autos aufgerufen werden (und nein, ich miete mir garantiert keinen Akku).
... wenn du >30K€ für ein E-Auto ausgibst, plus Betriebs- und Verbrauchskosten, kannst du >10 Jahre lang mit einer DB Netzkarte und Taxi/Fahrrad bequem ohne Probleme deine Mobilitätsansprüche abdecken, wenn du einigermassen verkehrsgünstig wohnst:-))
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So lange hast du an keinen E-Car Spass ;-)
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Btw. Häuser im Speckgürtel (20-50Km ausserhalb) hier sind fast nicht mehr oder nur weit unter Markwert zu verkaufen, wenn sie keine ordentliche ÖPNV Anbindung haben:-((

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sikasuu 17.02.2016, 22:46
37. Niederigtemperatur Solarthermie & Kraft-Wärme-Kopplung....

Zitat von soulbrother
Das "Problem" bei einem extremen Preisanstieg wäre, dass E-Autos einen Rentabilitätsschub bekommen würden. Und auch im Heizungsbereich würde man dann eher auf Wärmepumpe umstellen.
...sind wohl die wirtschaftlicheren Methoden/Techniken.
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Mit Solarthermie kannst du hier in DE schon > 1/2 der Jahres-Heizleistung, fast 3/4 des Jahres-Warmwasserbedarf abdecken (Erfahrung-, Messswerte einer Selbstbauanlage auf dem Garagendach der letzen 20 Jahre aus den letzen 20 Jahren)und dezentrale KWK verdoppelt fast den Wirkungsgrad deiner Heizung fast, bei überschaubaren Kosten.
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Das mit Warmwasserspeicher vernüftiger Grösse und einer Akkubank die deinen Tagesverbrauch an Strom abdecken kann im Keller, macht dich zwar nicht autark, bringt aber den Primärenergiebedarf der "Hütte" nah an den 10-25% Bereich ;-))
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"Kein E-Auto" kann man im Notfall mit anderen Verkehrsmitteln kompensieren. Eine kalten, dunkele Wohnung aber nicht :-))

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m.schmitt 17.02.2016, 22:47
38.

Zitat von lmublitz
zeigt die Wirkung. Was alle die geschwätzige Konferenzen der Nichtsnütze nicht durchsetzen könnten, hat alleine der Markt bewirkt. Die Autos von Heute verbrauchen die Hälfte vom Verbrauch der Autos in 50. Jahren. Die Wohnungen haben wir wärmegedammt, wieder eine grosse .....
Wie kommen Sie auf die Idee, dass dies der kleine Verbraucher bezahlen muss. Herr Schäuble sagt doch, wir haben eine stabile schwarze NULL. Diese schwarzen Nullen sieht man jeden Tag im Bundestag.

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ANDIEFUZZICH 17.02.2016, 23:16
39. Der Preis

wird weiter fallen

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