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Abschreibungen auf Aktien: RWE-Krise kostet Kommunen Milliarden
DPA

Die Krise bei RWE trifft die Kommunen in NRW. Die Konzernaktie hat massiv an Wert verloren und das Kapital der notorisch klammen Städte und Kreise verringert. Laut einem Bericht haben allein die 20 größten Anteilseigner gut 2,5 Milliarden Euro verloren.

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Nörgelrentner 12.04.2014, 13:21
20. Einfach verspekuliert

Die Gemeinden haben einfach aus historischen/sentimentalen Gründen an der vermeintlich sicheren Beteiligung festgehalten. Die Tochterunternehmen sind ja auch prima Auffanglager für ehemalige Kommunalpolitiker.
Düsseldorf hat seine Beteiligung 2007 verkauft und sich damit entschuldet.

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druck_im_topf 12.04.2014, 13:22
21. Merkwürdige Meinungen

Die Abhängigkeit von Großkonzernen zeigt sich sogar bis in die Gehirnwindungen einzelner Bürger. Wenn Bibliotheken oder Schwimmbäder schließen müssen, weils dem "Großkonzern" schlecht geht, würde man sagen können: schlecht angelegtes Geld. Geld, was den Konzern erst großgemacht hat. Mein Vorschlag: einem neuen aufstrebenden Konzern aus dem Reiche Putins das Geld hinterher werfen. Da es ja hier viele Freunde der russischen Politik gibt, wäre es sicher leicht durchsetzbar sich der "Gasprom" anzubiedern. Dann klappts auch wieder mit dem Schwimmbad! Meine Meinung dazu: Finanzpolitik wird in den Rathäusern gemacht und die Abhängigkeit von (hier) RWE ist kein Gottgemachtes Schicksal, dem man sich doch lieber beugen sollte. Schönen sonnigen Tag auch!

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g0r3 12.04.2014, 13:22
22.

Zitat von sysop
Die Krise bei RWE trifft die Kommunen in NRW. Die Konzernaktie hat massiv an Wert verloren und das Kapital der notorisch klammen Städte und Kreise verringert. Laut einem Bericht haben allein die 20 größten Anteilseigner gut 2,5 Milliarden Euro verloren.
Das ließe sich ganz einfach verhindern, wenn man diese kreativen Buchungsmöglichkeiten verbieten würde. Warum stehen die Aktien nicht mit dem Kaufpreis in den Bilanzen, sondern mit dem aktuellen Fanasiewert? Solange man das Geld vom Aktienverkauf nicht in Händen hält, hat man weder etwas verloren oder gewonnen.

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makuzei 12.04.2014, 13:23
23.

Zitat von spon-facebook-694210307
die energiewende ist eh ein witz...aber berichtet werden darf darüber ja nicht. wer mal mehr wissen will,sollte bei youtube nach "energiewende ins nichts" suchen. ein sehr toller vortrag des IFO präsidenten hans-werner sinn. laut deren berechnugen wird das ganze ding ca 1000milliarden kosten und damit dann so viel wie 2/3 der wende. und wie sehr westdeutschland bluten musste und muss weiss ja sicherlich jeder hier...
Das ist heute praktisch anerkanntes Wissen in der Fachwelt ,
dass diese Energiewnde uns massiv schadet.- 1000 Mrd zur Zeit -
4000 Mrd,wenn man sie durchzieht -wie man ja offenbar will...

Man sollte meinen ,es wäre Aufgabe des Bundestags daürber zu diskutieren .-

Es findet keine Diskussion statt - ich kann mich nicht erinnern,
dass unsere Demokratie jemals so jammervoll versagt hat .-

Die AfD war das notwendige Naturereignis -

wo aber Gefahr ist ,da wächst das Rettende auch.-

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Liberalitärer 12.04.2014, 13:24
24. Eigenkapitalquote

Zitat von vwl_marlene
Wenn die Kommunen die Aktien nicht verkaufen oder beleihen wollten, dann verstehe ich nicht, wieso ein Kursfall sie in die Pleite (Zahlungsunfaehigkeit) bringt: Sie besitzen weiterhin die Aktien, deren Wert ist allein ein Buchwert und beeinflusst nicht die Liquiditaet der Gemeinde. Wenn eine Bruecke einer Gemeinde nicht mehr 10. Mio Euro wert ist, sondern nur noch 5 Mio. Euro, dann beeinflusst das doch auch nicht die Zahlungsstroeme der Gemeinde.
Na ja doch, weil sich durch die sinkende EK Quote die Kredite verteuern, so in der Theorie. Direkt zahlungswirksam ist das nicht. Es geht wohl auch nicht um die Zahlungsunfähigkeit, sondern um die Überschuldung,

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gandalfthegreen 12.04.2014, 13:25
25. Das konnte Terium doch nicht vorhersehen

NIEMAND konnte vorhersehen dass Regenerative mal Strom erzeugen.
Diese Entwicklung schockt jetzt ganz Deutschland.
Selbst der SPON-Forist BRÜLLT nach der Atomkraft.
Die es wieder HEIMELIG in Deutschland machen wird.

Dabei ist das nichts neues. Der Trend ist jetzt seit JAHRZEHNTEN bekannt.

Und niemand wundert sich über diesen Satz:
"Konzernchef Peter Terium fehlt bislang eine Strategie, mit welchem Geschäftsmodell RWE künftig sein Geld verdienen soll"
Wofür ist er dann Konzernchef?

Und NIEMAND!!! wundert sich dass OBGLEICH des Trends ein neues RWE Kohlekraftwerk in NRW Gebaut und feierlichst von Kraft und Altmeier eröffnet wurde.

Merkt hier niemand mehr das es nicht das Problem der Regenerativen ist, sondern von Stüperhaftigkeit und Geklungel von industrie und Politik?

Erinnert sich niemand mehr an den KOHLEPFENNIG?

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weißbrot 12.04.2014, 13:36
26.

Zitat von vwl_marlene
Wenn die Kommunen die Aktien nicht verkaufen oder beleihen wollten, dann verstehe ich nicht, wieso ein Kursfall sie in die Pleite (Zahlungsunfaehigkeit) bringt: Sie besitzen weiterhin die Aktien, deren Wert ist allein ein Buchwert und beeinflusst nicht die Liquiditaet der Gemeinde. Wenn eine Bruecke einer Gemeinde nicht mehr 10. Mio Euro wert ist, sondern nur noch 5 Mio. Euro, dann beeinflusst das doch auch nicht die Zahlungsstroeme der Gemeinde.
Nunja. Der Buchwert dürfte die Gemeinde tatsächlich weniger interessieren. Jedoch hat es auch einen Grund warum dieser gesunken ist. Die Gewinne und somit die Dividende schmelzen dahin. Und von den Dividenden sind diese Gemeinden abhängig.
Es macht durchaus einen Unterschied ob beispielsweise eine Gemeinde von RWE nur noch 20 Millionen statt 40 Millionen jährlich bekommt. Da muss dann eine Schule oder ein Schwimmbad dran glauben...

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OTTERBIENE 12.04.2014, 13:42
27. einen auf entrepreneur machen,

-vorweggehen- und dann politisch getaktet, dem bürger die kosten aufbürden. aber das ist wahrscheilich nur ein kollateralschaden, der einem höheren zweck geopfert ist.

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Asturaetus 12.04.2014, 13:43
28. Erklärung?

Vielleicht kann mich mal jemand aufklären. Ich verstehe in dem Zusammenhang nicht ganz wo hier das Problem liegt.

Aktienanteile sind an sich doch Anlagevermögen und dürften doch nicht Teil des Haushaltes der Städte gewesen sein von denen diese ihre jährlichen Ausgaben zu bestreiten haben. Es sei denn es war diesjährig eine Veräußerung der Anteile angedacht gewesen.

Damit hätte ein Einbruch des Aktien-Kurses doch keine direkten Auswirkungen auf die Städte außer eine Reduzierung des potentiellen Gesamtvermögens und unter Umständen eine Reduzierung der zu erwartenden Gewinnausschüttungen. Sie bleiben aber weiterhin im gleichen Rahmen an den RWE beteiligt.

Sehe ich das richtig? Wenn ja was genau ist dann das Problem?

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darthanton 12.04.2014, 13:46
29. ????

...Merkwürdiger Artikel.... (kiwistar heute, 13:13 Uhr)

Sehr Merkwürdig sogar. Das ganze Problem ist mitunter schon nen halbes Jahr alt? Mindestens.
Also mitunter also schon ein alter Hut...

@ vwl_marlene - Die Frage stellte ich mir auch schon. Konnte mir aber noch keiner beantworten....

@ Nörgelrentner - Ihnen ist aber auch bekannt, daß Düsseldorf sich damit selber keinen Gefallen getan hat? Man hat damit auch zukünftige Einkünfte verkauft und die finanzielle Lage von Düsseldorf ist bekanntermaßen ja auch auf dem absteigenedem Ast.

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