Forum: Wirtschaft
Abspaltung der Kraftwerkssparte: Siemens trennt sich vom früheren Kerngeschäft
Siemens

Siemens-Chef Joe Kaeser entkernt seinen Konzern. Ausgerechnet das Kraftwerksgeschäft, jahrzehntelang das Herz des Konzerns, soll nun ausgelagert und an die Börse gebracht werden.

Seite 2 von 10
mimas101 07.05.2019, 18:31
10. Hmm Tja

wie Philips: Die AG wird so lange filetiert und verselbständigt bis vom einstigen Unternehmen nix mehr übrig bleibt.
Das Ergebnis kann man schon bei Philips sehen: Unterhaltungssparte geoutsourced und verkauft und jetzt kriegt man kaum mehr als Billigschrott mit dem Label "Philips" drauf. Telefunken, Teile von Blaupunkt andere Firmen sind ebenfalls schon diesen Weg gegangen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hwmueller 07.05.2019, 18:37
11. Die wortwörtliche Übersetzung von Siemens

chinesische lautet: "ximenzi/ 西门子, was "Tor zum Westen" meint.
Ersetzt man nun die Richtung erhält man: "dongmenzi/ 东门子" "Tor zum Osten" und das liegt in Shenzhen. Kaeser hat sich von der Dynamik des asiatischen Grossreichs in spe anstecken lassen. Da diese angepeilten Wachstumsraten kaum in Europa zu rocken sind, sollte man den chinesischen Namen beibehalten und auch gleich den ganzen Laden an die Grenzen von Hongkong verlegen.
Das wäre zumindest ehrlich dem deutschen Steuerzahler gegenüber, der ja immer gerne die Forschungsgelder dem Konzern angetragen hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vox veritas 07.05.2019, 18:38
12.

Bedeutet das, daß Siemens nun Stück für Stück zerschlagen wird?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
neutron76 07.05.2019, 18:39
13. Das ist bitter

Leider hat die Politik in diesem Markt zu oft und in kurzen Abständen die Regeln geändert, wodurch die Kraftwerksbetreiber lieber ihre alten Mühlen irgendwie am Leben erhalten um nicht investieren zu müssen. Russland und Iran als Markt haben die USA ausgeschaltet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sikasuu 07.05.2019, 18:48
14. Siemens war mal die Bank mit Elektro-Abteilung!

Zitat von Nonvaio01
.... was bleibt dann eigentlich noch uebrig bei Simens..
Dann nur noch "Die Bank mit Ing.Büro, danach die Bank mit Hausmeister...
.
und jetzt bleibt DIE Bank alleine übrig! :-(
.
Taj, Produktion mit eigenem Personal lohnt wohl nicht meht für die Shareholder & mit 5-10% Kapitalrendite gibt sich keiner mehr zufrieden.
.
20% will Kaeser haben. Ist ja noch richtig verhalten, dieses Ziel.
Ackermann wollte 25% und was daraus geworden ist....??? :-(
.
Produktion von realen Waren ist wohl was von gestern. Da wechslet man ins Finanzgeschäft, ist die Leute los & macht richtig Gewinn.
.
Erst haben sie das Telefon-, IT & Kommunikationsgeschäft verramscht, danach Handys, jetzt die Kraftwerke, demnächst das Eisenbahngeschäft....
.#
Denn danach rappelt es im Karton... vielleicht s.o. ... vielleicht aber auch wie in der De-Bank?
.
No Steuern, no Prodktion aber max Gewinne. Als freischwebender Konzern, der wie ein Luftschiff über der Gesellschaft schwebt & davon parasitär lebt.
.
Vom "Haus Siemens" ist nicht mehr geblieben. Man muss sich ja an die Erwartungen der Shareholder anpassen, der Rest der Mitarbeiter usw... Kollateralschaden
.
Ist schon lange her, hab da mal in der 3. Generation gelernt...:-( aber danch schnell die Kurve gekriegt, weil das i den 60-70ger für jemnad der hinsehen konnte, immer mehr "bröckelnde Fassade" wurde.
.
Ist nur noch zum Fürchten was aus dem Laden geworden ist.
Da wird Kühnert auf einmal verständlich!
.
Siemens RIP.... & unsere Schlüsselindustrie PKW et all wird auch wohl diesen Weg gehen. Die Zitrone BRD ist ausgequetscht. Wir werfen die Reste weg & machen in anderen Geschäftsfeldern, wo anders weiter!
.
Restrukturieren, neues Anfangen... dazu ist der Laden viel zu "fett" & unflexibel.
.
Brummt Sikasuu
.
Ps. Ja "Eigentum verpflichtet" steht irgendwo, fragt sich nur wozu:-(

Beitrag melden Antworten / Zitieren
laberbacke08/15 07.05.2019, 18:55
15.

Erinnert mich an die Deutsche Bank und Ackermann, da wurde auch große Rendite versprochen und gespart und abgespalten. Was heute mit der Firma los ist wissen wir...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ATLien 07.05.2019, 18:57
16.

Zitat von keksguru
Das Geschäft mit Großturbinen schwächelt nicht nur ein wenig, sondern es ist - wenn man die Auslastung in Görlitz anschaut - zu drei Vierteln eingebrochen. Das ist mehr als "ein wenig schwächeln". Leider mangelt es an vielen Stellen im Konzern an Weitsicht oder er ist schlichtweg zu behäbig, ich mein der Energiemarkt entwickelt sich nicht erst seit gestern in Richtung Green Energy.... da hat schon der Typ vorm Kaeser geschlafen.
Sie meinen den Vorgänger, der Bonus Energy gekauft hat, was zu Siemens Windpower und ultimativ zu Siemens Gamesa Renewable Energy, dem globalen Marktführer für Windkraftanlagen, wurde? Oder dem Vorgänger, der mit Voith in Wasserkraft investiert hat? Oder dem Vorgänger, der mit EnergyIP ein führendes System zum Management von Smart Grids gekauft hat?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
just saying 07.05.2019, 18:59
17. verständlich,

ich würde in diesem gehirngewaschenen Land, auch keine Zukunft mehr sehen. Wirtschaftsgesetze sind wie Naturgesetze. Die lassen sich nicht durch Ideologie verändern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
alternativlos 07.05.2019, 19:03
18. Boni-Gratifikation mach’s möglich!

Bin mir sicher, dass für den Vorstand die Altersvorsorge abgesichert ist. Ob dieses auch für die Belegschaft gilt, beiderseits dieses Rationalisierungsprozesses, die keine Boni in Form von Aktienpaketen erhält, darf zumindest bezweifelt werden, nicht nur unter BWLern.

Weiterhin Alles Gute

Beitrag melden Antworten / Zitieren
frank57 07.05.2019, 19:06
19. Es wird enden

wie mit der Kraftwerkssparte von Alstom! Werksschliessungen und Massenentlassungen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 10