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Abspaltung von Kohle, Gas und Atom: Wie sich E.on neu erfindet
DPA

Alles neu bei E.on: Das Unternehmen stößt sein altes Kerngeschäft ab. Was genau plant der größte deutsche Stromkonzern? Wo bleiben die Atomrückstellungen? Und was erwartet die Mitarbeiter? Antworten auf die wichtigsten Fragen.

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peetdi 01.12.2014, 18:01
1. E.on

Ich frage mich nur:

wer stellt über kurz oder lang die Stromversorgung in Deutschland sicher, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint?!

Ich hoffe, die "bösen" Energieversorger lassen ihre Kraftwerke schnellstmöglich verrotten, ein Blackout von ein paar Tagen ist sicher heilsam für den Energiewende-Wahnsinn.

Hätte nie gedacht, in Deutschland mal die Planwirtschaft zu erleben, jetzt ist sie da, unfassbar.

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kdshp 01.12.2014, 18:07
2.

Lediglich RWE Chart zeigen - hinter E.on knapp die Nummer zwei und mit ähnlich hoher Schuldenlast - hält an seinem Geschäftsmodell fest. "Wir wollen unseren Konzern weiterhin entlang der gesamten Wertschöpfungskette aufstellen", sagte eine RWE-Sprecherin am Montag.

Vieleicht ist ja RWE am ende der große gewinner!

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VacekKacek 01.12.2014, 18:11
3. Man

kann nur hoffen, dass das alles in die Hose geht und am Ende der Steuerzahler dafür bluten muss. Man ist doch sonst als Wähler vollkommen verwirrt, wenn man nicht für die Fehler des Managements in Deutschland zur Ader gelassen wird. Man fühlt sich regelrecht ignoriert. Und weiters bleibt zu hoffen, dass gerade die SPD bei der ganzen Geschichte - wie immer - schlecht aussieht. Damit auch hier der Wähler gleich merkt, in welcher Partei die grössten Verräter und Hasenhirne ihr Unwesen treiben.

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Msc 01.12.2014, 18:17
4.

Zitat von peetdi
wer stellt über kurz oder lang die Stromversorgung in Deutschland sicher, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint?!
Atomkraftwerke an der deutschen Grenze in den Niederlanden, Frankreich und Polen machen das. Das wird teuer, aber Deutschland muss ja unbedingt die Energieerzeugung outsourcen.

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tangarra 01.12.2014, 18:23
5. Cleverer Schachzug von EON

Wegen der sprunghaften und nicht nachhaltigen Energiepolitik der Bundesregierung (spontaner Atomausstieg und Übersubventionierung des Ökostroms) rechnet sich das klassische Energiegeschäft nicht mehr langfristig und es ist ein cleverer Schachzug, die mittelfristig unrentable Stromerzeugung aus Atom, Kohle oder Gas in eine "Bad Bank" auszugliedern und sich auf das hochprofitable hochsubventionierte Ökostromgeschäft zu konzentrieren.

Dabei spielt es keine Rolle, dass die Milliarden von Rückstellungen für die Atomkraftwerke ordnungsgemäß und ungeschmälert in die Bad Bank eingebracht werden. Dieses Geld wird genauso wie alles andere dort in kürzester Zeit verbrannt und der Steuerzahler muss zusätzlich zum Ökostrom die unrentablen Geschäfte der Bad Bank subventionieren, wen er nicht im Dunklen sitzen will, wenn die Sonne nicht scheint oder der Wind nicht weht. Den Rückbau der Atomkraftwerke wird er auch bezahlen, während sich die EON Manager hohe Boni zahlen dank der großen Profite von EON aus dem Ökostromgeschäft.

Würde ich genauso machen.

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Kampfdenker 01.12.2014, 18:27
6.

Zitat von Msc
Atomkraftwerke an der deutschen Grenze in den Niederlanden, Frankreich und Polen machen das. Das wird teuer, aber Deutschland muss ja unbedingt die Energieerzeugung outsourcen.
Man sollte sich von deutscher Seite an den polnischen AKW beteiligen -

nach dem Ohnmachtsanfall von Siemens ,weil Löscher schwanger war,kämen
nur andere Unternehmen in Frage-

vielleicht ein Fall für crowd-funding .-
Das Problem ist : kaum klappt es,wird die Regierung
mit Steuern zuschlagen.-

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P.Delalande 01.12.2014, 18:30
7.

Nachdem E.on sich ja schon, mit betrügerischen Tricks, erfolgreich um die Zahlung seiner Steuern drückt, möchte man nun noch die Verantwortung für die Kernkraftwerke loswerden und auf Firmenkonstrukte auslagern, die dann problemlos einfach in Konkurs gehen können.
Der Steuerzahler ist im Nachhinein dann wieder der Dumme.

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specialsymbol 01.12.2014, 18:57
8. Hahaha!

E.on will sich auf den ZUKUNFTSTRÄCHTIGEN Zweig konzentrieren: Erneuerbare Energien.

Hieß es nicht noch bis Anfang des Jahres Erneuerbare hätten keine Zukunft? Wir würden ohne Kohlestrom zugrunde gehen? Ohne Atomstrom gingen die Lichter aus?

Der Plan ist doch eindeutig:
Lasst uns mit dem Ramsch an die Börse gehen, irgendein Depp kauft immer. Gibt ja Bewertungsagenturen. Und wenn es Ernst wird, also die AKW zurückgebaut werden müssen (und die Kohlekraftwerke) dann geht der Laden eben pleite. Im Notfall springt garantiert einer ein: der Staat. Ist doch verständlich, schließlich haben die Bürger jahrzehntelang von billigem Strom in Deutschland profitiert.

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spon-facebook-10000216344 01.12.2014, 19:00
9. bin ich froh

daß ich keine Eon aktien mehr habe. Die verbliebenen Aktionäre bekommen den ganzen kostenintensiven Krempel incl der Pensionen geschenkt, und EON besteht nur noch aus Oko und Dienstleistung. es durfte beides relativ ungesund sein. kann nur zum Verkauf raten.

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