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Absprachen zu Technik, Kosten, Zulieferern: Das geheime Kartell der deutschen Autobau
DPA

Die deutsche Autoindustrie unter Kartellverdacht: Nach SPIEGEL-Informationen haben sich VW, Audi, Porsche, BMW und Daimler in geheimen Arbeitskreisen abgesprochen - und so die Basis für den Dieselskandal gelegt.

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3zack 21.07.2017, 17:55
240. lieber Dobrindt bitte, bitte

rette unsere Autoindustrie sonst gehen wir alle gemeinsam unter. Die Feinde unseres Wohlstands warten nur darauf und haben unter uns auch noch viele Freunde.

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Grummelchen321 21.07.2017, 17:55
241. Da

dürfte der saubere Herr Dobrindt einiges zu erklären haben.In welcher weise wurde er denn von den Autobauern beeinflusst.Mit einem Posten oder sogar mit Geld?Fragen über Fragen?

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victoreidelstedt 21.07.2017, 17:56
242. .... nachdenken aber auch

Zitat von jjcamera
Seit wann sind Arbeitskreise von Automobilherstellern "öffentlich"? Wie sehr sich Automobilhersteller um Geheimhaltung bemühen, sieht man bei der Entwicklung neuer Baureihen und Modelle´(getarnte Erlkönig-Fahrzeuge). Geheimhaltung ist hier bei den Herstellern oberste Pflicht und wird sogar in Arbeitsverträgen verankert. Bitte mal nachdenken.
.... nachdenken aber auch bezüglich der Frage der Verantwortlichkeit der Politik. in Form der Handelnden Personen:
Zimmermann, Krause, Wissmann, Warnke, Dollinger, Ramsauer oder auch jetzt Dobrinth (alle CDU bzw. CSU).
Mit der Duldung von Schummelei werden nur Arbeitsplätze gefährdet.
Hauptsache die Boni der Entscheidungsträger für Parteispenden stimmen.
Das könnte auch ein Ergebnis von "Nachdenken" sein. Es geht also nicht um die marketingrächtige Spielerei mit "Erlkönigen".
Also: wenn wir nachdenken sollen, dann bitte ohne Scheuklappen.

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upalatus 21.07.2017, 17:57
243.

Zitat von tempus fugit
Der Amtseid lautet: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“
Und wie lautet die Beschwörungsformel beim Heiraten, woran sich alsbald auch keiner mehr hält, ausser im 'realitätsbedingten' Umfang?

Warum nun beim Politikgeschäft ganz hehre Ansprüche und Maßstäbe gestellt werden, noch dazu die wirtschaftliche Macht der Autobauer schlicht Tatsache ist? Die noch dazu die höchstbezahlten Spezialexperten vorhält, die wie ne Walze den Weg bestmöglich bereiten? Freudig mit überbordender Kohle versorgt durch den prestigewilligen Autokäufer? Es geht hier ums Verhalten des aktiv Agierenden, und das ist die Industrie.

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tempus fugit 21.07.2017, 17:59
244. Nein,...

Zitat von tpro
"... wieso schafft es Tesla eine Luxuslimousine zu bauen zum ungefähren gleichen Preis mit bis zu 600 km Reichweite..." Weil Tesla noch Geld verbrennt und die Karren unter Preis verhökert? Könnte die Lösung sein. Nicht wahr? Einzig mit Emissionspunkten verdient Tesla Geld. http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/agenda/tesla-macht-wieder-verlust-14891347.html
...1. weil die nicht zuerst nach dem Gewinn gucken, sondern erst mal die3 gemachten wieder investieren.

Sowas passt nicht ins Quartals-Schema der Verbrenner,
auch nicht anderer Zukunftsmärkte.
Bis sie verloren sind!

2. Und gucken Sie sich mal an, in der Schweiz z.B. ohne Automobilfbrikation - was da alles rumfährt...
Aus dem Kauf- und Fahrverhaltgen in einem neutralen Land (Herstellerneutral..) kann man sehr viel lernen und Schlüsse ziehen...
Aber solang die Politik diese gezielte, organsisierte Abzock- und Betrugsindustrie deckt, gibt's halt immer noch paar, die unfähig sind, sowas zu raffen!

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tpro 21.07.2017, 17:59
245.

Zitat von barstow
Natuerlich gibt es die. In normalen, von der durchschnittlichen Familie genutzten aber sehr selten. Der Diesel hier ist einfach zu teuer und lohnt sich daher erst ab ueberdurchschnittlichen Meilenkonsum auf dem Highway. Kommerzielle Fahrzeuge wie Sattelzuege haben immer einen und zum Teil auch die grossen Pickupmodelle ab 2500lbs GVW haben relativ haeufig einen Dieselmotor.
Ein Dieselauto hat in den USA ein schlechtes Image ("Truckerfahrzeug") und der Preisunterschied zu Benzin ist zu gering. Das sind die einzigen Gründe, warum in den USA weniger Diesel-PKW fahren.

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carlo02 21.07.2017, 17:59
246. Jetzt

kann man Aktien billig nachkaufen.

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stehuem 21.07.2017, 18:00
247. Kennt man doch schon

Jeder der schonmal bei irgendeinem Zulieferer gearbeitet hat, kennt die Arbeitskreise. Das wurde nun wirklich nicht geheim gehalten. Die Ergebnisse werden als Richtlinien an die Zulieferer weitergegeben. Ich bin schon gespannt was der Spiegel hier tatsächlich herausgefunden hat.

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moistvonlipwik 21.07.2017, 18:01
248.

Zitat von pygmy-twylyte
Der investigative Journalismus des "Spiegel" grenzt schon an Vaterlandsverrat. Dass Menschen ihren Arbeitsplatz und damit ihre Existenz verlieren könnten, das interessiert sensationsgeilen Journalisten bestenfalls Peripherie. Pfui! Schämt Euch, Ihr politisch korrekten Gutmenschen!
Völliger Blödsinn.
Irgendwelche Unternehmen, deren Kapital überwiegend außerhalb der Bundesrepublik gehalten wird (Ausnahme: BMW), die ihren Umsatz gleichfalls überwiegend außerhalb der Bundesrepublik generieren und die (sollte man nicht vergessen) immer zur Erpressung via Verlagerunsdrohung bereit sind, verstoßen gegen Gesetze und Sie verlangen Komplizenschaft?

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theodor11 21.07.2017, 18:02
249. Hier schreiben viele Scheinheilige

1. Absprachen zwischen den big5 hat es immer gegeben und ist nichts Neues.
2. In allen Branchen gibt es Absprachen.
3. Warum schließen sich alle großen Konzerne in Verbänden zusammen?
4. Selbst das Kraftfahrtbundesamt war Teil dieser Absprachen. Siehe Thermofenster.
5. Weil es beim Dieselskandal um viel Geld geht, glauben viele, ihre persönlichen Taschen zu bereichern. Das gilt auch für die Justiz.
6. Wer etwas für die Umwelt tun möchte, schimpft nicht über die Big5, sondern nimmt die kleineren Motoren dieser Unternehmen und kauft nicht die SUVs für die Stadt.

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