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Absprachen zu Technik, Kosten, Zulieferern: Das geheime Kartell der deutschen Autobau
DPA

Die deutsche Autoindustrie unter Kartellverdacht: Nach SPIEGEL-Informationen haben sich VW, Audi, Porsche, BMW und Daimler in geheimen Arbeitskreisen abgesprochen - und so die Basis für den Dieselskandal gelegt.

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Oskaraus der Tonne 21.07.2017, 13:43
40.

Zitat von Phil2302
Hängen am seidenen Faden, weil die EU Vorgaben macht, die nicht einzuhalten sind. Wenn man die deutsche Industrie nicht durch Grenzwerte zerstören konnte, so schafft man es als Wettbewerber vielleicht so. Die Lebensbedingungen des kleinen Mannes sind dabei egal, deshalb ist die Presse ganz vorne dabei. Immer drauf auf die bösen Konzerne. Ich bin froh, dass mein Vater bald in Rente geht und dann von einer Massenentlassung nicht mehr betroffen ist. Und dann reiben sich die Grünen die Hände.
Welch ein Stuss...

Auch schön auf das Rerede der Lobby reingefallen? Als wenn die Automobilhersteller für für den Erhalt vom Arbeitsplätzen interessieren - im Gegenteil, je mehr automatisiert wird und je weniger Menschen "dazwischenpfuschen", umso besser für die Rendite (und die Qualität des Prodkutes). Sollten Sie und andere, die immer (Diesel, Elektromobilität, was auch immer) wegen der Arbeitsplätze herumweinen, vielleicht mal drüber nachdenken.

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bullermännchen 21.07.2017, 13:43
41.

Wow, das ist eine neue Dimension. Auch wenn gleich die "wir haben es doch alle gewußt" Menschen einen auf dicke Hose machen. Gab es tatsächlich Kartellstrukturen im Dieselskandal, dann bitte Freiheitssrafen und ENDLICH drastische steuernde Maßnahmen ohne die Zuhilfenahme irgendwelche Lobbyisten.

Und die, die sich damit brüsten davon Kenntnis gehabt zu haben, gleich mit in den Sack!

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huuhbär 21.07.2017, 13:44
42. Fünfer Kreis

Wenn jetzt der Diesel aus dem Verkehr gezogen wird. Mann, Mann, Mann das wird viele Arbeitsplätze kosten ... Die Verantwortlichen gehören wegen vorsätzlicher Körperverletzung mit Todesfolgen angeklagt. Ab in den Bau und oben drauf noch das gesamte Familienvermoegen enteignet.

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brom36 21.07.2017, 13:44
43. ich...

...wollte und werde kein deutsches Auto kaufen. Als deutscher Autokäufer soll man ja so patriotisch sein, aber von denen bekommt man gleich nach dem Kauf eines Fahrzeuges ein Messer in den Rücken.

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Bakturs 21.07.2017, 13:45
44. Wen wundert es, aber...

Wen wundert es, aber ich bin sicher, der Lobby-Minister, äh... Verkehrsminister, wird sicherlich eine Lösung finden, welche der dt. Automobilindustrie nicht schadet.

Der Diesel-Gate ist noch lange nicht aufgearbeitet und man kann nur hoffen, dass die USA die Konzerne nun noch schwerer bluten lassen. Denn die dt. Behörden gehen leider gegen solches Vorgehen nicht hart genug vor. Und Otto Normalverbraucher hat erst recht nichts davon.
Man könnte damit anfangen und jedem Diesel-Besitzer pauschal 10.000 Euro in die Hand drücken für die Wertminderung des Kfz, welche durch diese Art der Geschäftsführung verursacht wurde.

Und der Fisch stinkt immer vom Kopf her. Aber nein... es wird immer noch davon ausgegangen, dass der kleine Mann am Fließband die Software erfunden hat und für den Diesel-Gate verantwortlich ist. Lachhaft. Das kommt vom Vorstandsvorsitzenden. Und da sollte die Strafe auch angesetzt werden.

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kraftmeier2000 21.07.2017, 13:46
45. So läuft das in Deutschlan und

Zitat von bernteone
Lügen und Bertügen , wenn man erwischt wird schnell eine Selbstanzeige und das war es dann . Danach wird eine obligatorische Strafzahlung fällig , die in keinem Verhältnis zu den durch Bertug erwirschafteten Gewinnen stehen , und alle sind glücklich nur der Bertogenen , meist der Kunde , geht leer aus . Persönliche Konsequenzen für sein Fehlverhalten muß hier kein Denker und Lenker fürchten , ganz im Gegenteil die werden noch fürstlich entlohnt , siehe Winterkorn .
auch in anderen Ländern dieser Welt, also was bringt das herum zetern? Nichts, weder hier noch anderswo, oder glauben Sie etwa noch an den Weihnachtsmann?
Auch bin ich überzeugt, das hier vor allem die Politik mit Ihren teilweise Fantasy- Vorgaben mitschuldig sind an dem ganzen Dilemma.
Und wenn ich jetzt höre, die müssen alle vor den Kadi (Hersteller Personal/Politiker), kann ich nur den Kopf schütteln bei so viel Blindheit, denn hier geht es nicht nur um manipulierte/betrügerische Software, sondern vor allem um den Standort Deutschland, dem man massiven Schaden zufügen möchte, von wem auch immer.
Und wenn ich denn Grüne Politiker höre, welche von "Emissionslosen" Autos sprechen, auch dann stellen sich mir die Nackenhaare auf, denn es gibt keine Emissionslosen Autos, das ist Fakt. Das fängt schon bei der kostspieligen Akkutechnik (Produktion) los, und der Strom kommt ja wohl auch irgendwo her, und das ganz sicher nicht absolut Emissionslos.

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marthaimschnee 21.07.2017, 13:46
46. und Bosch?

ist ja wohl reichlich naiv zu glauben, die würden die Software liefern, die praktisch alle dieser Hersteller gleichermaßen einsetzen (es wird wohl keinen überraschen, daß die nicht für jeden Hersteller neu programmiert wird) und keinerlei Eigenanteil an den Betrügereien haben

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jjumper 21.07.2017, 13:47
47. Maximale Strafen...

Wenn sich als wahr herausstellt, dass die genannten Autobauer für zehntausende Tote in Deutschland und wohl Millionen Tote weltweit durch Feinstaub und dadurch verfrühte schwere Atemwegserkrankungen verantwortlich sind, dann sollte man alle vorhandenen Gesetze maximal ausschöpfen um diese Firmen abzustrafen. Wenn dann manche Firmen dadurch pleite gehen, gut so! Die Argumentation mit den gefährdeten Arbeitsplätzen stimmt sowieso nur in einem vernachlässigbaren Ausmaß. Wenn ein Autobauer in Konkurs geht, dann füllt diese Angebotslücke hoffentlich eine Firma, die sich an Gesetze hält und versucht unsere Erde weniger schnell zu vernichten.

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joshmosh 21.07.2017, 13:48
48. Wundert das irgendjemanden ?

Ist doch völlig klar, dass sich die Herrschaften so verhalten. Wenn der Bundesminister für Verkehr höchstpersönlich seinen Schutzschirm über der Automobilindustrie aufspannt, dann kann man vor Strafverfolgung sicher sein. Höchstens ein ermahnendes "Aber, aber, das tut man doch nicht !" wird da kommen - vielleicht.
Hoffentlich gibt es wenigstens eine adäquate Reaktion aus Brüssel.

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Andraax 21.07.2017, 13:48
49. Nachtanken

Zitat von curiosus_
...dafür: ? Das einzige was in dem Artikel in Richtung Diesel angeführt wird ist das: Was daran allerdings "die Basis für den Dieselskandal" legen soll ist mir nicht klar. Denn die Größe des AdBlue-Tanks beeinflusst einzig und allein das Nachtankintervall der Harnstofflösung - also ob z.B. alle 1000 km oder alle 10 000 km nachzutanken ist - hat aber keinerlei Einfluss auf die Qualität der Abgasreinigung. Und geht schon gar nicht in Richtung "Rollentesterkennung", was ja primär unter "Dieselskandal" verstanden wird. Holla, Tricksen? Stellen Sie sich vor, irgendwann ist selbst der größte Tank leer (außer Sie verbauen einen Lebensdauertank, also für ca. 250 000km) - Und, klar, dann hilft nur noch "tricksen". Das kennt aber jeder Autofahrer, das ist ihm, in Zusammenhang mit dem Kraftstofftank, in Fleisch und Blut übergegangen: Auch da "hilft irgendwann nur noch tricksen" - Also Nachtanken. Der nächste Skandal, das Copyright liegt jetzt allerdings bei mir. Herr Frank Dohmen und Dietmar Hawranek, da besteht noch ziemlicher Erklärungsbedarf auf Ihrer Seite.
Muss man für Sie alles explizit ausschreiben, weil Sie Implizites nicht verstehen?
Ihre geniale Lösung "Nachzutanken" ist eben genau, was die Autobauer vermeiden wollten, um dem Kunden den Diesel nicht durch zuviel Mühen abspenstig zu machen. Und klar ist die logische Folgerung, wenn man die Größe des Tanks limitiert (Absprache), aber auch dem Kunden nicht öfter Nachtanken zumuten will, DANN muss man TRICKSEN.

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